Die Stiftung Komturei Tobel ist Inhaberin des Areals, das hervorgewachsen ist aus der Geschichte der ehemaligen Johanniter Kommende, späteren Strafanstalt Tobel und den Jahren des Leerstandes. Innerhalb weniger Jahre wurde das Areal zu einem einzigartigen Kultur- und Begegnungsort im Thurgau. Die Stiftung hat sich mit Erfolg zum Ziel gesetzt, die historische Anlage zu beleben, zu erhalten, wirtschaftlich zu führen und den Zauber des Ortes für die Bevölkerung erlebbar zu machen. Unter dem Namen «Komturei Tobel» wurde sie zum Begegnungsplatz, zum Festsaal, zur Bühne für Theater, Musik und Film, zur Kunstgalerie, zum Bandproberaum, zum Ort, wo sich Generationen finden.

Und mittendrin die Küche

Im Zentrum aller dieser Geschehnisse steht mit der Komtureibeiz die Gastronomie. Keine Hochzeit ohne ein liebevolles Festmahl, kein Konzert ohne prickelndes Komtureibier. Menschen treffen hier aufeinander, sitzen zufällig am selben Tisch, kommen ins Gespräch, reichen sich die Weinflasche und erleben gute Stunden. Im Hintergrund ein junges Team, welches mit viel Herzblut, Kreativität und Authentizität diese Momente des Genusses zum Erlebnis macht. Ein Freundeskreis, der sich stark mit der Komturei als Ganzes identifiziert und ein familiäres Arbeitsumfeld pflegt und schätzt. Um den Ressourcen dieser Menschen und dem Potential der Komturei gerecht zu werden, braucht es eine zeitgemässe und professionelle Infrastruktur.

Zusammen mit den Kochprofis der Komtureibeiz hat der Stiftungsrat eine sorgfältige Bestandsaufnahme des gastronomischen Potentials gemacht. Die Beiz mit ihrer steigenden Beliebtheit kann als das Herzstück der Komturei angesehen werden und soll als Genuss- und Begegnungsort gestärkt und für die Zukunft gerüstet sein. So wurde beschlossen, die Infrastruktur für die gastronomische Tätigkeit durch bauliche Massnahmen zu verbessern. Mit ansässigen Architekten und Handwerkern wurde ein Küchenbau geplant, ein externer Pavillon, welcher es ermöglichet, den Festsaal besser zu nutzen, bis in die Wintermonate zu planen und Abläufe zu verfeinern.

Mehr Platz – bessere Infrastruktur

Für das Beizenpersonal bedeutet dieser Entscheid Wertschätzung, neue Perspektiven und frisch entfachtes Feuer für die Arbeit in und für die Komturei Tobel. Der Bau bietet aber auch mehr Flexibilität für das Team, einfachere Arbeitsabläufe durch zusätzlichen Platz und die Möglichkeit für ein vielfältigeres Angebot. Der geplante Neubau kommt einem Pavillon gleich, welcher sanft neben den historischen Webereisaal zu liegen kommt und diesen somit von Geruchs-, Geräusch- und physischen Emissionen entlasten wird. Mit diesem Bauprojekt wird der Erfolgsgeschichte der Komtureibeiz Rechnung getragen und das sorgfältige Wirtschaften, welches mehreren Personen ein Einkommen bietet, längerfristig gesichert. Die Stiftung Komturei Tobel als Bauherrin des geplanten Küchenpavillons geht mit dem vorhandenen Budget sehr bedacht um. Die Finanzierung des Baus ist eine grosse Herausforderung, aber auf gutem Wege. Für die wirtschaftliche Sicherung sind weitere Eigenmittel erforderlich.

Crowdfunding via Lokalhelden

Mit dem Crowdfunding auf Lokalhelden wird das Projekt «Neubau Küchenpavillon» unterstützt und mitgetragen. Eine Spende fördert und wertschätzt das Engagement aller, die für die Komturei Tobel tätig sind und motiviert diese, den eingeschlagenen Weg weiterzuschreiten. Auf der Plattform Lokalhelden startet in den kommenden Tagen die Geldsammlung. «Wir starten unser Crowdfunding bei Lokalhelden, weil wir dort 100 Prozent der Spenden erhalten und nicht einen Franken an den Betreiber der Plattform abtreten müssen. Die Raiffeisenbank hat diese Plattform ins Leben gerufen und stellt diese gratis zur Verfügung», sagt Silvan Kappeler, Geschäftsführer der Komturei.

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Die Komturei Tobel mit dem QR-Code, unter welchem man sich am Crowdfunding beteiligen kann.