Für die Klubs unterhalb der 2. Liga interregional ist es ein äusserst beschwerlicher Weg, um sich für die nationale Cup-Hauptrunde zu qualifizieren. Sieben Vorrundenspiele müssen überstanden werden, um im nationalen Feld zu stehen. Ab dieser Saison muss auch der Final im Mai gewonnen werden, da eine Modusänderung vorgenommen wurde. Bis anhin hatte die Finalteilnahme genügt.

Am Dienstag qualifizierte sich Drittligist Neckertal-Degersheim mit einem knappen 4:3-Erfolg beim um eine Liga tiefer spielenden Glarus für die nächste Runde. Viertligist Niederwil schrammte knapp an einem nächsten Coup vorbei. Nachdem in der erste Runde das um zwei Ligen höher spielende Arbon mit 4:2 besiegt worden war, entwickelte sich auch der Vergleich mit dem letztjährigen Zweitligisten Weinfelden-Bürglen zu einer ausgeglichenen Sache. Die Niederwiler gingen kurz nach der Pause durch Daniel Muntwyler in Führung und glichen vier Minuten vor Schluss durch Cluadio Koller zum 2:2 aus. Es sollte nicht reichen und die Thurgauer gewannen noch in der regulären Spielzeit mit 3:2. Der FC Kirchberg bekam es mit jener Mannschaft zu tun, die genau das schaffte, wovon alle träumen: Die Mühlen der Qualifikation durchlaufen und dann auf den FC Basel treffen. Die Rede ist vom FC Montlingen, der sich vor gut zwei Wochen gegen die Basler wacker gewehrt und nur mit 0:3 verloren hatte. Dank einem 2:0-Erfolg auf der Kirchberg Sonnmatt lebt der Traum Montlingens, gleiches nochmals zu erleben, weiter. Kirchberg hingegen ist knapp einen Monat nach dem 21:0-Erstrunden-Sieg in Schwanden ausgeschieden.

Am Mittwochabend schafften gleich zwei Teams der Region Wil eine Überraschung. Besonders bemerkenswert war der 5:0-Sieg des FC Münchwilen gegen Wattwil-Bunt. Die Hinterthurgauer sind diesen Sommer in die 3. Liga aufgestiegen, die Toggenburger in die 2. Liga. Die Basis zum Erfolg legte Münchwilen mit einem frühen und einem späten Tor in der ersten Halbzeit zu einer 2:0-Pausenführung. Auch der FC Flawil besiegte einen 2.-Liga-Klub und kam gegen den SC Bronschhofen zu einem 2:1-Erfolg. Gross zittern musste der Underdog nicht, führte Flawil doch bis weit in die Nachspielzeit hinein dank Toren von Tsega Khangsar und Esmer Hajrovic mit 2:0, ehe Philipp Flammer mittels Penalty doch noch der Anschlusstreffer glückte. Endstation war für den Drittligisten FC Henau, der sein Heimspiel gegen das um eine Liga höher spielende Mels mit 0:2 verlor.

Dienstag, 4. September:
Glarus (4.) – Neckertal-Degersheim (3.) 3:4
Niederwil (4.) – Weinfelden-Bürglen (3.) 2:3
Kirchberg (4.) – Montlingen (2.) 0:2

Mittwoch, 5. September:
Henau (3.) – Mels (2.) 0:2
Flawil (3.) – Bronschhofen (2.) 2:1
Münchwilen (3.) – Wattwil-Bunt (2.) 5:0