Die Ostschweizer Schwinger reisten bereits am Samstag an den Schwarzsee. und übernachteten mit dem ganzen Team gleich neben dem Festplatz. Obwohl die Ostschweizer etwas verhalten in den Tag starteten, kamen sie von Gang zu Gang immer mehr in Schwung. Damian Ott musste beim Anschwingen die Punkte mit Bernhard Kämpf teilen und Samuel Giger im zweiten Gang mit dem jungen Berner Michael Ledermann. 

Diese beiden Punkteverluste liess die beiden Sennenschwinger kalt und so marschierten beide mit der Unterstützung vom ganzen Team in den Schlussgang. Samuel Giger ist der Saisondominator und Damian Ott der Überraschungsmann des Weissenstein. Bei der letzten Begegnung endete der Kampf gestellt. Im Schlussgang am Schwarzsee schenkten sich die beiden Schwinger nichts und so suchte Ott beim Favoriten die Chance und fand sie auch. Er besiegte den Thurgauer mit einem Kurz und konnte ihn schlussendlich am Boden mit Nachdrücken gewinnen.

Gute Teamleistung

Nicht nur Ott und Giger überzeugten im Nordostschweizer Team, sondern auch Roger Rychen, welcher bereits nach fünf Gängen kranzsicher war. Der Glarner musste sich lediglich im zweiten und im letzten Gang geschlagen geben. Die restlichen vier Gegner konnte er in abgeklärter Manier besiegen. Domenic Schneider gehört ebenfalls zu den Kranzgewinnern. Der Thurgauer klassiert sich mit vier Siegen, einem Gestellten und einer Niederlage auf dem siebten Schlussrang.

Aus Toggenburger Sicht kann man sich nicht nur über den Festsieg von Damian Ott freuen, sondern auch über den ersten Bergkranz für Marcel Räbsamen aus Müselbach. Der Sennenschwinger vom Schwingclub Wil bodigte im letzten Gang den «Stucki-Bezwinger» Severin Schwander. Mit seiner angriffigen Schwingart konnte er den grossen Berner bezwingen, glaubte jedoch nicht an den Kranzgewinn. Die Rangliste zeigte dann auf, dass er im letzten Kranzrang das begehrte Eichenlaub erkämpft hatte.