Mit einem der Gratis-Tickets können junge Erwachsene per Zug gratis durch den Alpenraum reisen und Gleichgesinnte aus anderen Ländern treffen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Aktion sind zur offiziellen Auftaktveranstaltung Ende Juni in Landeck in Tirol eingeladen. Diese findet im Rahmen des Arge-Alp-Festes statt. Dort können sie gemeinsam Reisepläne schmieden und ehemalige «Yoalins» als Reiseführerinnen und Reiseführer oder Wanderbegleiterinnen und -begleiter für ihre Region anfragen.

Jetzt für Tickets bewerben

Wer dieses Abenteuer reizt, kann sich bis am 20. Mai 2022 auf Englisch unter www.yoalin.org für eines der Gratis-Tickets bewerben. Auf der Website findet man auch Tipps und Karten. Wer teilnimmt, erhält zudem vergünstigte Eintritte zu Museen sowie Gratisangebote in ausgewählten Einrichtungen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können über ihre Reisen auf Social Media berichten. Wer will, kann seine Fotos und Geschichten für einen Wettbewerb einreichen. Die besten Eingaben werden bei der Schlussveranstaltung im Oktober in der Schweiz prämiert.

Klimaschutz als übergeordnetes Thema des Arge-Alp-Jubiläumsjahres

Nachhaltige Mobilität und Jugend stehen seit der Gründung der Arge Alp vor 50 Jahren im Fokus ihrer Aktivitäten. Die Arge Alpt setzt sich beispielsweise für grenzüberschreitende Bahnverbindungen im Alpenraum ein. Im Jubiläumsjahr führt die Arge Alp unter dem Vorsitz des Landes Tirol zudem eine Reihe von Projekten durch, die sich mit Klimaschutz und nachhaltiger Entwicklung im Alpenraum befassen. Dazu zählen etwa der Klimaschutzpreis, der Einsatz für klimafreundliche Bergwälder oder Lawinenkurse in Schulen und ein Bodenschutzlehrgang.

Über «Yoalin»

Der Jugendbeirat der Internationalen Alpenschutzkommission CIPRA und CIPRA International setzen sich als Projektträger von «Yoalin» für klimafreundliches und erschwingliches Reisen in den Alpen ein. «Yoalin» wird von den Unterzeichnerstaaten der Alpenkonvention gefördert und finanziell vom Schweizer Bundesamt für Raumentwicklung ARE, der Arge Alp, dem Österreichischen Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie, dem Deutschen Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz und vom Liechtensteinischen Amt für Umwelt unterstützt.