Die Autowelt ist im Umbruch. Das Ende der Benzin- und Dieselmotoren scheint ein realistisches Szenario zu sein. Zeit, sich persönlich mit den neuen Realitäten zu befassen. Am 9./10. September findet auf dem Raiffeisenplatz Niederuzwil eine Ausstellung zu den Themen Elektromobilität und Solar statt.Grossbritannien will ab 2040 den Verkauf von Dieselfahrzeugen und Benzinern verbieten. Erlaubt sind dann nur noch Elektroautos. Auch Frankreich plant ein ähnliches Verbot ab 2040. In den Niederlanden sollen bereits ab 2035 nur noch emissionsfreie Autos neu zugelassen werden.

Indien plant schon ab 2030 nur noch mit Elektroautos. Noch früher soll sich die Welt in Norwegen ändern: Ab 2025 sollen dort alle Neufahrzeuge emmissionsfrei sein. Diese grundlegende Neuausrichtung füllt auch die Medien. Das Tagblatt etwa titelte am 27. Juli auf der Frontseite: «Das Ende der Benzin- und Dieselmotoren naht.»

Industrie reagiert
Die Industrie reagiert. Volvo hat kürzlich als erster traditioneller Autobauer den Abschied von Benzin- und Dieselmotoren angekündigt. Ab 2019 soll jeder neue Volvo entweder elektrisch oder mit Hybridantrieb fahren. Daimler und Volkswagen peilen bis 2025 ein Viertel Elektroautos am Gesamtvolumen an. Läuft die Entwicklung wie allgemein erwartet, heisst das für Sie: Eines Ihrer nächsten Autos wird mit zunehmender Wahrscheinlichkeit ein Elektroauto sein.

Schnuppern an Elektroautos
Höchste Zeit, sich mit den neuen Realitäten zu befassen, an Elektroautos zu schnuppern. Am 9. September haben Sie Gelegenheit dazu. Am Anlass «Elektromobilität und Solarstrom» rund um den Raiffeisenplatz können Sie Elektroautos der Marken Citroën, Hyundai, Kyburz, Mercedes, Mitsubishi, Nissan, Opel, Peugeot, Renault, Volvo und VW nicht nur anschauen, auch fahren. Notieren Sie sich das Datum.

Elektromobilität und Solarstrom
9. September, 9 - 16 Uhr
Raiffeisenplatz Niederuzwil

WEITERE THEMEN
Eine Ära ist zu Ende

26 Jahre lang war Markus Schwizer Chef der Bauverwaltung. Seit gestern geniesst er den wohlverdienten Ruhestand.

1991 wechselte Markus Schwizer aus der Privatwirtschaft zur Gemeinde und leitete seither die Uzwiler Bauverwaltung. Strassen, Verkehrsfragen, Parkierung, Kanäle, Abwasser, Umwelt, Gewässer, Hochwasserschutz, Raumplanung. Projektieren, planen, beraten, umsetzen.

Arbeit im Spannungsfeld
Das Schimpfen auf die Bauverwaltung gehöre zum Freizeitangebot einer Stadt, meinte einst ein Deutscher Oberbürgermeister. Die Funktion des Bauverwalters bewegt sich denn auch im Spannungsfeld der Politik und der oft widersprüchlichen Erwartungen der Bürgerschaft. Exemplarisch dafür hat Markus Schwizer in Leserbriefen Schimpf fürs Bäume pflanzen geerntet. Für das kritisiert zu werden, was er mit klarem Auftrag für die Gemeinde umgesetzt hat: Das war zuweilen sein Los. Wie war das für ihn? Ja, es brauche manchmal einen breiten Rücken und eine dicke Haut. Die entwickle man.

Ein zuverlässiger, engagierter Schaffer,
ein anerkannter Fachmann tritt ab.

Herausforderungen bewältigt
Markus Schwizer hatte eine herausfordernde Tätigkeit. Sie verlangte dem Ingenieur viel ab. Eine seiner ersten Aufgaben damals war, die Uze hochwassersicher auszubauen. Zuerst den offenen Bachlauf. Dann folgte mit dem Entlastungsstollen im Tunnelbau die Kür. Eines seiner weiteren Grossprojekte war die Totalsanierung der Kläranlage unter Vollbetrieb. Kilometer von Strassen und Kanälen wurden unter seiner Federführung ebenso erneuert, wie die Ortsplanungsinstrumente oder der Bushof. Markus Schwizer: Ein zuverlässiger, engagierter Schaffer, ein anerkannter Fachmann tritt ab. Die Gemeinde dankt ihm herzlich für seinen langjährigen, ausgezeichneten Einsatz!

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Planauflagen
Ab 1. Oktober gilt das neue Planungs- und Baurecht im Kanton St. Gallen. Verschiedene laufende Vorhaben müssen vorher noch einen Schritt weiterkommen, sonst sind sie blockiert. Deshalb laufen in Uzwil noch bis zum 6. September verschiedene öffentliche Auflagen. Nun kommt noch eine dazu.

Der Kanton hat sein neues Baugesetz auf anfangs Oktober in Kraft gesetzt. Die Gemeinden müssen ihre Ortsplanungsinstrumente total erneuern. Eine Aufgabe, die in den nächsten Jahren hohe personelle und finanzielle Ressourcen binden wird. Gleichzeitig bedeutet das für die Gemeinden auch: Verschiedene laufende Vorhaben müssen vor Inkrafttreten des neuen Baugesetztes jetzt noch einen Schritt weiter kommen, sonst sind sie blockiert. Ein Beispiel: Umzonungen mit Teilzonenplänen sind den Gemeinden ab Oktober bis auf Weiteres verwehrt. In vielen Entwicklungsvorhaben sind sie zusammen mit Privaten seit längerer Zeit an Projektentwicklungen. Erfordern diese Anpassungen im Zonenplan, müssen sie jetzt – noch unter der heutigen Gesetzgebung – öffentlich aufgelegt werden.

Laufende Auflagen
Noch bis zum 6. September liegen deshalb verschieden Erlasse öffentlich auf. So die Teilzonenpläne Gillhof (Henau), Felsegg (Henau), Alpsteinstrasse (Uzwil), 1. Etappe Areal Benninger (Uzwil), Hummelweg (Niederuzwil) und Wohnen 60plus (Uzwil). Dazu die Gestaltungspläne Wieseon (Niederuzwil) und Hummelweg, der Überbauungsplan Wohnen 60plus (Uzwil) und eine Änderung der Schutzverordnung im Areal Wohnen 60plus (Uzwil).

Teilzonenplan Gemeindesaal
Nun kommt mit dem Teilzonenplan Gemeindesaal ein weiterer Erlass dazu. Damit wird eine Teilfläche der Umgebung der Villa Tasso von der Zone für öffentliche Bauten und Anlagen in die Zone WE umgeteilt. Es handelt sich dabei um Flächen, welche als Respektabstand zur Villa gehören und nicht für öffentliche Nutzungen gedacht sind. Die benachbarte freie Fläche zwischen Gemeindesaal und Berufsschule, welche die Gemeinde als strategische Entwicklungsreserve für öffentliche Vorhaben erworben hat, bleibt unverändert in der Zone für öffentliche Bauten und Anlagen.

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Offene Stelle
Wir suchen eine Betriebsleiterin oder einen Betriebsleiter für die Technischen Betriebe (100 %). Interessiert? Details zu dieser Stelle auf unserer Homepage.


Testlauf Notstromgruppen
Vorsorgen für den Notfall heisst auch: Regelmässig prüfen, ob die Einrichtungen denn auch funktionieren würden. Zivilschutzanlagen sind wichtiges Element des Bevölkerungsschutzes. Alle zehn Jahre müssen ihre Notstromanlagen im 24-Stunden-Betrieb getestet werden. Der Testlauf in den Uzwiler Zivilschutzanlagen findet am 24. / 25. August statt. Das kann zu Emissionen führen. Die Zivilschutzorganisation dankt für Ihr Verständnis.

Pastellmalkurs
Am Samstag, 23. September 2017, organisiert die Galerie zur alten Bank zusammen mit der Kunstschule «Art-Teams» aus Herisau einen Pastellmalkurs. Von 9 bis 16 Uhr eröffnet sich den Kursteilnehmern in den Räumlichkeiten der Galerie in Niederuzwil das Malen mit Kreide in seiner ganzen Vielfältigkeit, Farbkraft, Tiefe und Dreidimensionalität! Kursleiterin Rosavita Düring geht individuell auf die Fähigkeiten der Kursteilnehmer ein. So richtet sich der Kurs an Interessierte ohne Vorkenntnisse wie auch an erfahrene Pastellmalerinnen und -maler. Weil die Teilnehmerzahl beschränkt ist, kann auf die Interessen und Bedürfnisse aller Kursteilnehmer eingegangen werden. Die Kurskosten belaufen sich auf 160 Franken zuzüglich 16 Franken Material. Anmeldungen nimmt Melanie Müller unter melanie.mueller@uzwil.ch entgegen. Anmeldeschluss ist der 25. August 2017, die Anmeldungen werden nach Eingangsdatum berücksichtigt. Auf der Homepage www.galeriezuraltenbank.ch finden Sie mehr Informationen. Wir freuen uns auf Sie! | Melanie Müller

Letzte Gelegenheit!
Für die beiden Kurse der Musikschule Uzwil «Musikzwergli» (Kleinkinder zwischen 1 ½ und 3 Jahren) und «Musikgarten» (Kinder zwischen 3 und 5 Jahren) hats noch freie Plätze. Anmeldungen / Fragen bitte an Patrick Hilb, Musikschule Uzwil, patrick.hilb@schule-uzwil.ch bzw. 071 951 91 47. | Patrick Hilb

Umleitung Reigiobus-Linie 729
Während der Dorfchilbi Algetshausen – vom Freitag, 18. August, 16 Uhr, bis Sonntag, 20. August, Betriebsschluss – wird die Regiobus Linie 80.729 umgeleitet. Es gilt ein spezieller Busfahrplan mit geänderter Streckenführung: Letzte reguläre Fahrt Richtung Wil ist am Freitag, 18. August, um 15.32 Uhr ab Uzwil Bahnhof. Danach gilt bis Sonntag, 20. August 2017, Betriebsschluss folgende Streckenführung: Uzwil Bhf – Henau Oberberg und prov. Algetshausen (Fahrtrichtung geändert) – prov. Henau Post – prov. Niederstetten – Schwarzenbach Thurbrücke – Wil Bhf und in der Gegenrichtung Wil Bhf – Schwarzenbach Thurbrücke – prov. Niederstetten – prov. Henau Post – Henau, Oberberg (Fahrtrichtung geändert) – prov. Algetshausen – Uzwil Bhf

Die Haltestellen Henau Kirchplatz, Algetshausen Dorf, Oberstetten und Schwarzenbach Post werden in beide Richtungen nicht bedient. Auf www.algetshausen.ch und unter www.regiobus.ch finden Sie genauere Infos.