Dass es sich bei der Firma um den einzigen Zellulosehersteller der Schweiz handelt, erstaunte am Donnerstagabend dann doch manche. Er stösst pro Tag rund 40 Tonnen Material aus. Um eine hohe Qualität des Dämmstoffes garantieren zu können, beginnen die täglichen Kontrollen bereits beim angelieferten Rohstoff Altpapier. 

Die Dämmung mit Zellulose zählt wegen des Altpapiers, das aus Holz entsteht, zu den natürlichen beziehungsweise den nachwachsenden Dämmstoffen. Seine Herstellung kostet weniger Energie als die Erzeugung mineralischer Dämmstoffe wie Steinwolle. «Altpapier», eingeblasen in die Wände und Mauern, wirke als guter Wärmepuffer und sorge im Winter für Wärme und im Sommer für Kühle, hiess es seitens des Herstellers. Der Zellulosedämmstoff verbessere zudem die Luft- und Winddichtigkeit und mache mit seiner Atmungsaktivität das Raumklima angenehm. Auch schlucke der Dämmstoff Schall und Lärm.

Damit das Produkt auch fachgerecht angewendet wird, bietet das Unternehmen, das 2018 von Michel Alder übernommen wurde, Schulungen für Handwerker an, damit sie die Einblasmaschinen richtig einsetzen. Letztere werden in Bütschwil vertrieben als auch vermietet. Bevor die Hauseigentümerin oder der Hauseigentümer jedoch planlos Hohlräume dämmen möchte, empfiehlt sich eine Hausanalyse durch das Energietal Toggenburg oder die Energieagentur St. Gallen.