Obwohl sich für die meisten im Jahr 2019 wenig ändern wird, weiss niemand, was tatsächlich auf einem zukommt. Oder doch? Hier eine Wunschliste.

René Krapf, Architekt HTL, Sirnach

Für das nächstes Jahr erwarte ich, dass die Politiker Migrationsprobleme transparenter machen und in der Lage sind, Lösungen zu dieser Problematik aufzuzeigen. Ebenfalls würde ich es begrüssen, wenn wieder überall nur die Sommerzeit jene Zeit ist, an der wir uns orientieren können. Wünschen würde ich zudem, dass die Schweizer die Problematik der Eurozone nicht unterschätzen und glauben, dass wir ja sowieso nicht davon betroffen sind. Am Allerwichtigsten erachte ich jedoch, dass man selbst und seine Liebsten gesund bleiben.

Jürg Wolf, Musiklehrer, Münchwilen

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Ich hoffe auch für das nächste Jahr, dass unsere Arbeitssicherheit gewährleistet bleibt. Dazu beitragen müssen die Politiker, die wieder etwas volksnaher tätig sein dürften. Als Musiklehrer wünschte ich mir, dass mehr Eltern ihre Kinder fürs musikzieren begeistern könnten und diese mir in die Musikschule schicken würden. Wir wollen alle gesund sein und bleiben. Deshalb sollte es auch möglich sein, dass man sein Umfeld auch vermehrt leben und leben lässt.

Melanie Schmid, Spitzensportlerin, RV Sirnach

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Nachdem ich zusammen mit meinen Kolleginnen vom RV Sirnach-Kunstradvierer den Rücktritt vom Spitzensport bekannt gegeben habe, hoffe ich vor allem auf mehr eigene Freizeit. Selbstverständlich werde ich aber weiterhin dem Nachwuchs zur Seite stehen. Aber ich möchte künftig vermehrt Zeit mit Freunden und der Familie verbringen. Sie mussten in den vergangenen zehn Jahren stets hintenanstehen. Auch im neuen Jahr wird sich bezüglich meiner persönlichen Einstellung zum Leben nichts ändern. Ich bleibe stets positiv und versuche, entsprechende Lösungen zu finden. Beruflich hoffe ich, dass ich jetzt, wo ich weniger Absenzen haben werde, wieder einen Schritt weiterkomme, zusätzliche Erfahrungen sammeln und anspruchsvollere Arbeiten übernehmen darf.

Paul Schmucki, Gastwirt im Ruhestand, Wilen

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Obwohl ich es gesundheitlich gerne etwas besser hätte, werde ich es auch im neuen Jahr so nehmen, wie es kommt. Ganz allgemein wünsche ich mir eine etwas ruhigere Welt, dass Menschen wieder etwas zufriedener werden und besser miteinander auskommen. Was die EU anbelangt, so soll diese nicht immer andere plagen. National wünschte ich mir, dass wir zwar Vorschriften erlassen, aber nur für Dinge, die relevant sind und auch tatsächlich hilfreich. Sonst sind wir dann bald einmal soweit wie in Südamerika, wo die zu exportierenden Bananen zuerst jede einzelne gemessen werden, ehe sie zu uns verschifft werden.

Maria Baumgartner, Hausfrau und Mutter, Wilen

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Gesundheit für die ganze Familie, das ist das A und O. Wenn dem so ist, bin ich mit dem neuen Jahr schon sehr zufrieden. Für alle anderen Menschen, die das Glück nicht gepachtet haben, wünsche ich ein totales Ende all der Kriege, wieder Frieden und mehr gegenseitige Toleranz. Wir befinden uns in einer Zeit, in der man glauben müsste, dass nur die Egoisten erfolgreich sein können. Des Weiteren hoffe ich, dass sich die Wirtschaft nicht verschlechtert und alle, die arbeiten möchten, dies auch tun können. Und zuguterletzt, dass wir es uns auch im nächsten Jahr wieder leisten können, gemeinsam mit den Kindern in die Ferien nach Portugal reisen zu können.

Roli Bollhalder, ehemaliger Motocrossler, Wilen

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Ich wünsche allen Zufriedenheit, Gelassenheit und Gesundheit. Alles andere ist Zugabe. Wer gesund sein darf, dürfte auch im nächsten Jahr keine Probleme haben. Nachdem ich mein Arbeitspensum massiv heruntergeschraubt habe, hoffe ich, dass ich meine vermehrte freie Zeit mit möglichst viel Sinnvollem nützen darf. Ich möchte möglichst oft Velotouren unternehmen. Am liebsten natürlich zu zweit. Als ehemaliger Motocrossler hoffe ich zudem immer noch, dass das internationale Motocross in Frauenfeld doch weiter stattfinden kann und es zu einer einvernehmlichen Lösung kommt. Und als Motosport-Interessierter wünsche ich mir, dass Valentino Rossi im nächsten Jahr noch einmal Weltmeister wird.

Peter Künzle, pensionierter Unternehmer, Wilen

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In meinem Alter hat man nicht mehr so viele Erwartungen in ein neues Jahr und Ziele setzt man sich ebenfalls kaum mehr. Weit wichtiger ist jedoch der Wunsch, gesund zu bleiben und dass die Zufriedenheit in der bereits langjährigen Partnerschaft anhält. Private Wünsche durfte ich mir dieses Jahr einige erfüllen und die Freude darüber sollte deshalb auch über den Jahreswechsel hinübergehen. Bisher unzufrieden, und deswegen hoffnungsvoll in die neue Bundesrats-Konstellation, bin ich mit den meisten Politikern, die offenbar immer wieder vergessen, dass sie von uns gewählt sind und unsere Interessen vertreten sollten. Etwas mehr Konstruktives und etwas weniger «sändelen» täte den Politikern und uns allen gut.

By Urs Nobel