«Es war für uns der spannendste, anstrengendste und zugleich schönste Silvester, den wir je erlebt haben», sagen Matthias Freitag und Stephanie Jöhl. Verbracht hat das Paar aus Wil die Nacht zum Jahreswechsel im Gebärsaal des Spitals Wil. Um 1:01 Uhr erblickte Amadeus, ihr erstes gemeinsames Kind, das Licht der Welt. «Es ist irgendwie ganz schön, dass unser Sohn so ein spezielles Geburtsdatum hat», sagt Matthias Freitag. «Letztlich aber ist das Datum ja nicht so wichtig, Hauptsache, es geht allen gut», so der frischgebackene Vater. Dass sich die Geburt ins neue Jahr verschieben würde, damit hatte das Paar gerechnet, nachdem am Morgen des 31. Dezember noch keine Anzeichen für einen Geburtsbeginn spürbar waren. Pläne für den Silvesterabend hätten sie zwar keine mehr gehabt, aber dass sie so kurz nach Mitternacht bereits ihr Kind in den Armen halten würden, hätte sie nicht gedacht. «Aber dann ging es plötzlich überraschend rasch», erzählt Stephanie Jöhl.

Sich in Ruhe kennenlernen

Und so können sie das neue Jahr nun als kleine Familie beginnen. «Das Gefühl ist unbeschreiblich, wir sind einfach nur überglücklich», sagt der Vater – und wird auch schon vom kleinen Amadeus unterbrochen. Im Familienzimmer der Wochenbettabteilung erholen sich die drei von der Geburt und geniessen die Zeit des Kennenlernens. «Wir fühlen uns sehr gut aufgehoben», sagt Matthias Freitag und ergänzt: «Bei der Geburt zeichneten sich alle Beteiligten durch viel Feingefühl aus und gleichzeitig spürten wir, dass sie jederzeit sehr professionell und als eingespieltes Team agierten». Auch auf der Wochenbettstation würden sie hervorragend betreut. «Die Pflegefachfrauen sind sehr hilfsbereit und unterstützen uns, wo wir es brauchen. Für uns ist ja Vieles ganz neu», beschreibt die Mutter. Daher seien sie auch nicht unglücklich über das Besuchsverbot. Sie könnten so sich in Ruhe an die neue Situation gewöhnen. «Und dank Videotelefonie konnten die nächsten Angehörigen den jüngsten Spross der Familie dennoch bereits sehen», sagt Matthias Freitag lachend.

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560 Kinder 2021

Das besondere Erlebnis der Geburt durften im letzten Jahr viele Eltern im Spital Wil erleben. Im Jahr 2021 kamen dort insgesamt dort 560 Kinder zur Welt - 282 Knaben und 278 Mädchen. Bei den Namen gab es 2021 bei den Jungen einen Spitzenreiter: Fünf der im Spital Wil geborenen Knaben erhielten den Namen Jan. Bei den Mädchen waren Mia, Leana, Laura und Alina mit je vier die beliebtesten Vornamen.