Nachdem BIGNIK letztes Jahr wegen der COVID19-Pandemie frühzeitig abgesagt werden musste und der diesjährige erste Termin wegen schlechten Wetters buchstäblich ins Wasser fiel, konnte die Tücherauslegung am vergangenen Sonntag durchgeführt werden. Zwar sah es am Morgen noch eher trüb am Himmel aus – dies tat der Motivation aller Tuchlegerinnen und Tuchleger aber keinen Abbruch. Viele Personen aus der Gemeinde Degersheim aber auch aus anderen Teilen der Schweiz halfen mit, das Picknicktuch, bestehend aus 2718 Tuchmodulen, in der Gemeinde auszulegen. Danach wurde gemütlich gepicknickt; gespielt, flaniert und das Ergebnis der ausgelegten Tücher bestaunt. Für Gemeindepräsidentin Monika Scherrer war der vergangene Sonntag ein besonderer Tag für Degersheim: «Es ist ein sehr eindrückliches Erlebnis, die zentralen Strassen und Plätze so zu sehen. Das Dorf leuchtet – und auch die Gesichter aller Menschen, die heute gemeinsam hier BIGNIK möglich machen». Die Konzeptkünstler Frank und Patrik Riklin sahen, wie das Kunstwerk zum Leben erwacht: «BIGNIK lebt vom Miteinander, so gehört nicht nur das Tücher sammeln und nähen, sondern auch das Aus- und Zusammenlegen zum jährlich wachsenden Gemeinschaftswerk. Das hat sich am Sonntag wieder gezeigt!

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BIGNIK in Degersheim

Für die REGIO Appenzell AR-St.Gallen-Bodensee als Initiantin und Veranstalterin von BIGNIK ist die Freude darüber gross, dass die Auslegung stattfinden konnte. Nicht nur das Wetter war ein entscheidender Faktor: «Die unsichere Lage wegen COVID-19 liess uns lange zweifeln; trotzdem mussten und wollten wir bereit sein. Umso schöner, dass wir in einer weiteren REGIO-Gemeinde ein Picknick-Erlebnis schaffen konnten, das lange über diesen Tag hinaus Wirkung entfalten wird», sagt die Projektleiterin der REGIO, Doro Anderegg.