Ein erster Kredit von 2,57 Millionen Franken zur Sanierung der Deponie Lehmtobel und den Ausbau des Lehmtobelbachs wurde von der Bürgerschaft schon im Frühling 2010 gesprochen. Ein Nachtragskredit über 781'000 Franken war aus Erkenntnissen der Detailprojektierung notwendig, der ohne Ergreifen des Referendums am 16. November 2018 Rechtskraft erhielt.

Schadstoffe die Ursache

Das Lehmtobel wurde während mehrerer Jahrzehnte als Ablagerungsplatz und Kehrichtdeponie genutzt. Dabei wurde der Bach eingedolt und das Tobel teilweise aufgefüllt.

Eine Sanierung ist notwendig, weil die Sickerwässer mit Schadstoffen aus der Deponie belastet sind. Diese Sickerwässer gelangen aus der Deponie in den Lehmtobelbach.

Firma Tonetti beauftragt

Damit noch im Dezember 2018 mit den Bauarbeiten begonnen werden konnte, wurden die Baumeisterleistungen bereits im Juni 2018 öffentlich ausgeschrieben – vorbehältlich der Gewährung des Nachtragskredits und des fakultativen Referendums. Mit der Rechtskraft des Nachtragskredites konnten die Arbeiten definitiv an die Firma Toneatti AG, Jona vergeben werden.

Gesamtprojekt 4,2 Mio.

Die Gesamtkosten der Sanierung stiegen vom Projekt 2010 über 2,5 Mio. nach letzten Berechnungen auf 4,2 Mio. Franken. Daraus wurde für die Nettokosten der Gemeinde ein Nachtragskredit über 781'000 Franken notwendig.

Am Mittwoch startete die Sanierung mit dem Spatenstich. Der grössere Umfang der Sanierung, worin auch die Sanierung des Lehmtobel-Bachs enthalten ist, wird einige Monate in Anspruch nehmen. Nach aktueller Einschätzung sollen die Arbeiten noch vor Wintereinbruch 2019 abgeschlossen sein.