«Der November war sehr trocken. Niederschlag gab es an nur fünf Tagen.» Das sagt Christoph Frauenfelder, Inhaber der Wetterstation Fürstenland «Meteotop» in Niederuzwil am Dienstagmorgen zu hallowil.ch. Seine Wetterstation hat weitere markante Zahlen aufgezeichnet im zu Ende gegangenen Monat. Nur gerade 16 mm Niederschlag sind gefallen. Das sind lediglich 19 Prozent des langjährigen Mittels. «So trocken wird ein November nur alle 15 Jahre einmal», sagt Frauenfelder.

Doch in den ersten Stunden des Dezembers hat das Wetter – überpünktlich zum meteorologischen Winterbeginn – umgeschlagen und Schneeflocken tanzten vom Himmel. Im Vergleich mit dem langjährigen Mittel fällt der erste Schnee zwei Wochen später als normal. Was grundsätzlich im Alpenland Schweiz normal ist, verdient nach dem letzten Winter eben doch Erwähnung. Nie gab es in der Region Wil Schnee, hat sich in den Köpfen eingebrannt. Das stimmt aber nicht ganz. «Letzten Winter wurden in Niederuzwil an nur vier Tagen eine geschlossene Schneedecke beobachtet. Da Wil rund 50 Meter höher liegt, sind diese Angaben auch für Wil repräsentativ», sagt Frauenfelder. Im langjährigen Durchschnitt bringt ein Winter in Niederuzwil übrigens 42 Tage mit einer geschlossenen Schneedecke. Zum letzten Mal Schnee hatte es vor ziemlich genau acht Monaten – am 30. März.