Die Wiler reisen mit einem Erfolgserlebnis nach Schaffhausen. Nachdem man am vergangenen Wochenende doch überraschend die Neuenburger besiegt hat, wollen die Wiler nun auch in der Ferne punkten. Die Schaffhauser Ihrerseits haben ihr letztes Meisterschaftsspiel gegen den FC Vaduz verloren. Unter der Woche waren die Munotstädter auch noch im Cup aktiv. Gegen den FC Luzern aus der Super League resultierte aber eine 0:2-Heimniederlage. Die Entscheidung in diesem Spiel fiel erst in der Schlussphase, während die Schaffhauser auch noch einen Pfostentreffer verzeichnen konnten und über weite Strecken mit dem Gegner ebenbürtig war.

Sowohl die Wiler wie auch die Schaffhauser haben in dieser Saison bislang 13 Punkte gesammelt. So finden sich die beiden Mannschaften in der Tabelle als Nachbarn. Während die Schaffhauser Platz sieben belegen, liegen die Wiler aufgrund der schlechteren Tordifferenz auf Rang acht, zwei Punkte vor dem neuntplatzierten Yverdon, welches jedoch ein Spiel weniger hat. Auf den Tabellenletzten, den SC Kriens, haben die Wiler bereits zehn Punkte Vorsprung.

Heimstärke gegen Auswärtsschwäche

Ist der Unterscheid zwischen Heim- und Auswärtsspielen bei den Wilern schon sehr gross – die Wiler holten zehn ihrer 13 Punkte im heimischen Bergholz – so ist der Unterschied bei den Schaffhausern noch eklatanter. Während die Munotstädter auf heimischem Rasen noch unbesiegt (3 Siege und 3 Unentschieden) sind, konnten sie in der Ferne erst einen Punkt ergattern und liegen in der Auswärtstabelle auf dem letzten Platz, sogar noch hinter dem SC Kriens. Nimmt man also die reinen zahlen als Grundlage, reist der FC Wil keinesfalls als Favorit nach Schaffhausen.

Cheftrainer Alex Frei muss weiterhin auf die verletzten Daniel, de Mol. Ismaili und Malinowski verzichten. Zudem ist fraglich ob Fazliu, Sauter und Zumberi bis zum Spiel wieder fit sein werden. Ansonsten kann der Wiler Übungsleiter aus dem Vollen schöpfen, da keine Spieler gesperrt sind. Einzig Captain Muntwiler würde eine Gelbsperre drohen, sollte er im Spiel gegen Schaffhausen seine vierte gelbe sehen. Er ist damit übrigens nicht Spitzenreiter im Wiler Team. Kamber sah in dieser Saison bereits fünfmal den gelben Karton.