Dass es in der Dieci Challenge League eng zu und her geht, dürfte mittlerweile bekannt sein. Wie knapp, das zeigt die Ausgangslage des FC Wil vor der 16. Runde. Die Wiler liegen mit 21 Punkten auf Rang acht in der Tabelle. Auf den drittplatzierten FC Schaffhausen fehlen nur zwei Punkte. Auf das auf Rang neun liegende Yverdon hat man drei Punkte Vorsprung. Es wäre an diesem Spieltag aufgrund der Spielansetzungen tatsächlich möglich, dass der FC Wil bei einem Sieg von Rang drei grüsst. Zugegeben, für dieses Szenario müsste doch so einiges passieren. Nicht nur dass der FC Winterthur in Aarau gewinnen müsste, zudem wäre ein Sieg von Yverdon gegen Schaffhausen nötig und der FC Stade-Lausanne-Ouchy müsste zuhause gegen Neuchâtel Xamax zwar gewinnen aber mit einer Tordifferenz die mindestens ein Tor schlechter wäre als ein Wiler Sieg. Nun aber genug der Rechenspiele.

Die Wiler wollen ihren Aufwärtstrend fortführen. Mit dem FC Thun wartet der dritte Vergleich en suite mit einer Mannschaft, die zu Saisonbeginn mit den oberen Tabellenplätzen, wenn nicht gar mit dem Aufstieg, in Verbindung gebracht wurde. Die Thuner konnten aber von den vergangenen vier Spielen nur gerade das letzte gegen den abgeschlagen am Tabellenende liegenden SC Kriens gewinnen. Die Berner Oberländer zu unterschätzen wäre aber sicherlich falsch, zeigten sie in dieser Saison auch Spiele, in denen sie ihre Klasse unter Beweis stellten. Seit dem Abstieg der Thuner vor gut anderthalb Jahren haben die Wiler von gesamthaft fünf Begegnungen nur eine einzige gegen die Berner Oberländer gewinnen können. Das letzte Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften am sechsten Spieltag in dieser Saison endete mit einem 2:2, als die Wiler in der 82. Minute noch den Ausgleich hinnehmen mussten.

Cheftrainer Brunello Iacopetta fehlt mit Captain Muntwiler ein wichtiger Spieler. Der Spielführer der Wiler Mannschaft sah im vergangenen Spiel gegen den FC Aarau seine vierte gelbe Karte und muss somit für ein Spiel pausieren. Ebenfalls muss der Wiler Übungsleiter auf die verletzten Daniel, de Mol, Ismaili, Krunic und Malinowski verzichten. Zudem drohen Brahimi, Frei und Izmirlioglu eine Gelbsperre, sollten sie die nächste gelbe Karte sehen.