Dem Veranstalter FC Fortuna St.Gallen ist es in drei Jahrzehnten gelungen, aus dem anfänglich kleinen und als einmaligen Anlass gedachten Turnier Jahr für Jahr einen winterlichen Farbtupfer für den Fussball zu setzen.

Neben dem überraschenden Titelverteidiger KF Dardania St.Gallen (letzter Sieger im Jahr 2020) ist unter anderem der SC Brühl aus der Promotion-League sowie die U-21 des FC St.Gallen und der FC Uzwil aus der 1.Liga dabei. Weitere vier Teams spielen in der 2. Liga Interregio, also ein hochkarätiges Teilnehmerfeld. Die Vergangenheit hat allerdings gezeigt, dass beim Hallenfussball die Ligazugehörigkeit einen viel kleineren Einfluss hat, was die Ausgangslage jedes Jahr überaus spannend macht.

25 Jahre Allianz Versicherungen Generalagentur Thomas Jacob

Der FC Fortuna St.Gallen darf auf überaus treue Sponsoringpartner zählen. Die Allianz Generalagentur des St.Gallers Thomas Jacob ist zum 25. Mal im Hauptpatronat dabei. Im Interview des letztjährigen, abgesagten Turniers sagte der Jubilar, dass es ihm grosse Freude bereite, einen Anlass zu unterstützen, wo circa 600 Junioren- und Aktivspieler ihrer Leidenschaft nachgehen. Auch sonst lässt der regelmässige Besucher der FC St.Gallen-Spiele in seine persönliche Sportpräferenzen blicken. Selbst war er aktiver Wasserskifahrer und in seiner Jugend als St.Geörgler auch ein grosser Fan und Aktiver im Radball. Per 01.01.2023 gibt er seine Generalagentur an Sandro Moser weiter, welche die Tradition als Hauptsponsor mit grosser Wahrscheinlichkeit fortsetzen wird.

Der Fussball Neujahrsapéro als gemütlicher Unterhaltung

Seit 15 Jahren gehört um die Mittagszeit auch der Neujahrsapéro und die Talkrunde zum festen Bestandteil des Allianz Regiomasters. Der Anlass ist jeweils eine grossartige Auflockerung zum Fussball und es gelingt dem Veranstalter immer wieder, interessante Talkrundengäste zu finden. Neben dem St.Galler Stadtrat Mathias Gabathuler, der in seiner Funktion auch St.Gallens Sportminister ist, wird sich Christian Ramota den Fragen von Tagblatt Chefredaktor und Fortuna Seniorenspieler Stefan Schmid stellen. Ramota bestritt als Torhüter 147 Länderspiele für das deutsche Handball-Nationalteam und arbeitet seit vielen Jahren in der Ostschweiz.

63 Mannschaften, eine weitere Fairnessregel und ein «Körperlosversuch» bei den Senioren 40+

Insgesamt stehen am Allianz-Regiomasters nicht weniger als 63 Mannschaften im Einsatz. Den Auftakt machen am Samstag die E/G/F-Junioren, die auf drei Feldern quer spielen. In dankbarer Erinnerung an das langjährige, 2014 verstorbene FC St.Gallen- und FC Fortuna-Ehrenmitglied Erwin Blau, sind die Juniorenturniere als Gedenkturniere unter seinem Patronat geführt. Gegen Abend wird ein 4. Liga-Blitzturnier mit fünf St. Galler Teams gespielt und danach sind beide Senioren-Kategorien am Start, die den Abend für gewöhnlich gemütlich ausklingen lassen. Eine Neuerung wagt der Veranstalter beim Seniorenturnier 40+, wo man versuchen wird, «körperlosen Fussball» zu spielen, es soll also keine Zweikämpfe geben. Es wird interessant zu sehen sein, wie die Spieler dies umsetzen.

Neben dem besten Torhüter und Torschützen sowie dem wertvollsten Spieler des Turniers ehrt der Veranstalter und die Suva auch das fairste Team. Dies zeigt, dass die Fairness am Allianz Regiomasters trotz viel Prestige an erster Stelle steht. Beim letzten Anlass wurde zum ersten Mal eine zusätzliche Regel eingeführt - das Grätschen am Mann (slidetackling) wird als Foulspiel gewertet. Nach anfänglicher Eingewöhnungszeit hat sich dieser Entscheid gelohnt, die Regel wird auch weiterhin Bestand haben.