Es waren zwei intensive Fussballwochen, die am Sonntag ihren Abschluss in der Eulachstadt finden. Der FC Wil trifft auf der Schützenwiese auf den FC Winterthur. Rangierten die Äbtestädter in der Winterpause noch auf dem letzten Platz, haben Sie die Zürcher mittlerweile überholt und deutlich distanziert.Eines ist klar, wer am Sonntag gewinnen will muss nochmals alle Kräfte mobilisieren. Diesbezüglich scheint der Vorteil auf Winterthurer Seite zu liegen. Diese mussten in den vergangenen zwei Wochen ein Spiel weniger bestreiten. Dies darf aber kein gewichtiges Argument für Sieg oder Niederlage einer dieser beiden Teams sein.

Zwar war der Auftritt gegen Chiasso nicht der attraktivste, man war in Wil aber durchaus zufrieden. Trotz den Strapazen zeigte man eine äusserst kämpferische und taktisch einwandfreie Leistung. Eine solche wird auch am Sonntag nötig sein. Während das Team von Konrad Fünfstück im Jahr 2018 erst eine Niederlage einstecken mussten, dümpeln die Eulachstädter nach immer vor sich hin.

Unter den Erwartungen

Der FC Winterthur spielt diese Saison deutlich unter seinen Erwartungen. Zwar versucht man regelmässig die Situation infolge eins kleineren Budgets zu beschönigen, vergisst aber wohl dabei, dass Teams wie Wohlen, Chiasso, Rapperswil oder auch Wil nochmals deutlich kleinere Etats zur Verfügung haben. Es beweist aber auch, dass Geld nicht immer Tore schiesst.

Man konnte zwar das letzte Spiel gegen Wohlen gewinnen, zuvor setzte es aber eine deutliche Niederlage in Rapperswil ab. Ebenso verlor man auch das Derby gegen Schaffhausen mit 1:2. Der FC Will wird aber gut daran tun, die Winterthurer trotz ihren Leistungsschwankungen nicht zu unterschätzen.

Noch keine Sperre für Lekaj

Das Sportgericht der Swiss Football League konnte sich noch nicht auf ein Strafmass für Granit Lekaj einigen. Der in Wohle des Feldes verwiesen Verteidiger scheint also gegen Winterthur vorerst mitwirken zu dürfen. Die Gastgeber müssen dabei auf Guillaume Katz, Julian Roth und Manuel Sutter verzichten. Bei den Wilern scheint nur der verletzte Andelko Savic zu fehlen.

Petrus meint es gut mit den Fussballfans, so dass bei fast sommerlichen Temperaturen alles für ein Derby bereit ist. Geleitet wird diese Partie von Urs Schnyder. Eine Partie die durchaus für beide Teams noch Perspektiven bietet. Die Wiler möchten ihren 6. Platz festigen, während Winterthur aufpassen muss, den Anschluss an das Mittelfeld nicht komplett zu verlieren.


Post inside
Gibt es neben attraktivem Fussball auch wieder eine Choreographie zu bestaunen?