Vom 3. bis 8. April fand in der Evangelischen Kirche Münchwilen im Rahmen eines Ferienprogramms eine Musicalwoche statt. Innerhalb von 4 Tagen studierten Kinder zwischen 7 und 13 Jahren zusammen mit einem Leiterteam aus Jugendlichen und jungen Erwachsenen die Geschichte «Di 4 Fründe» - ein Adonia Musical ein. In Projektgruppen wurden in dieser Woche Chor, Sologesang, Tanz und Theater erarbeitet und ein passendes Bühnenbild dazu gebaut.Am Samstag, 7. April 2018, um 18.30 Uhr öffneten sich die Türen der evangelischen Kirche Münchwilen.

Motivierte Kinder
Bis zum Beginn der Veranstaltung um 19.00 Uhr durften die zahlreich erschienenen Besucher einige Eindrücke der vergangenen Woche mittels einer Dia-Show geniessen, bevor Sozialdiakonin Edith Rohrer Hess die Anwesenden freundlich begrüsste.

Sie erzählte von den unglaublich motivierten und einsatzbereiten Kindern und Leitern, von unermüdlichem Üben und grossem Fleiss, aber auch von viel Spiel, Spass und Kameradschaft sowie tollem Wetter als Begleiter der letzten Tage. Ihre Ansprache schloss sie mit einem berührenden Gebet.

Der Lahme, der wieder gehen konnte:
Mit viel Musik, Gesang und Tanz wurde die Geschichte von dem Lahmen, der wieder gehen konnte, umrandet. Die Kinder sangen mit Begeisterung von den Ängsten, Sorgen, der Trauer und Mutlosigkeit des lahmen Jungen Doro aber auch von der Hoffnung, Zuversicht, dem Vertrauen und der Freude, die durch Jesus im Leben von Doro trotz seines tragischen Schicksals Platz hat.

Auch einige aktuellere Themen wie heutige Ernährungstrends, die Migrationsthematik oder die immer-währende Frage nach dem «Warum Ich?» - bzw. «straft Gott uns Menschen für unser Handeln?» wurden sensibel und leise angesprochen und entlockten dem Publikum den einen oder anderen Schmunzler oder ein zustimmendes Nicken.

Über das Dach zu Jesus
Der gelähmte Doro ist aufgrund seiner Krankheit ans Bett gefesselt und stellt seine Freunde damit vor die Herausforderung, wie sie ihn zu Jesus bringen könnten, damit er geheilt wird. Sie beschliessen ihn samt Bett zu Jesus zu tragen, was sich jedoch aufgrund der grossen Menschenmenge vor dem Tempel als ziemlich aussichtsloses Unterfangen entpuppt, insbesondere da die Menschenmeute sich als nicht sonderlich kulant erweist. Sie beschliessen daher, Doro übers Dach direkt in den Tempel abzuseilen.

Diese Aktion löst bei den Menschen im Tempel viele negative Gefühle, Ärger, Wut und kritische Stimmen aus, ebenso die Sündenvergebung durch Jesus. Sie empfinden dies als Gotteslästerung und erkennen Jesus diese Gabe auch nicht an. Jesus lässt sich nicht beirren und sagt zu Doro: «Deine Sünden sind die vergeben.» und «Steh auf, nimm dein Bett und geh nach Hause!»

Kritiker verstummen
Als Doro tatsächlich aufsteht und voller Freude und Dankbarkeit Gott preist, verstummen auch die härtesten Kritiker aus der Menge und alle jubeln und loben Gott. Als Zeugen dieses grossen Wunders verkünden sie einstimmig: «Wahrlich dies ist der Messias, Gottes Sohn!»
Die Kinder lobpreisten mit Gesang und Tanz das Wirken von Jesus und Doro schloss die Geschichte mit den Worten: «Jesus hat mir nicht nur neue Beine sondern auch ein neues Herz gegeben!»

Die Besucher drückten ihre Begeisterung über die gelungene und eindrückliche Darbietung mit einem standing-ovation aus, sodass sie in den Genuss eines weiteren Liedes kamen.


Um ca. 20.30 Uhr endete die Vorstellung indem die Kinder die Anwesenden zum Abschied mit selbstgebastelten Herzanhängern beschenkten.