Es gibt sie seit rund 20 Jahren: die Wildberg-Hexen, einen Jonschwiler Frauen-Fasnachtsverein. 25 Hexen umfasst er gegenwärtig, die sich auch unter dem Jahr regelmässig treffen. Zur Fasnachtszeit führen sie im Untergeschoss des Pfarreiheimes die Hexen-Beiz – in Coronazeiten halt sogar für Hexen ein Ding der Unmöglichkeit. Aber Hexen wären keine Hexen, wenn sie keinen Ausweg fänden. 

Ihre geheimen Kräuter und Tinkturen mischen sie halt zu Hause. Einen Zaubertrank gegen das Virus haben sie noch nicht gefunden, aber ein Mittel gegen den Corona-Blues. Wenn die fasnachtsbegeisterten Jonschwiler nicht ihre Gäste in der Hexen-Beiz sein können, sollen sie sich eben zu den Behausungen der Hexen aufmachen. Statt sich zu Hause über die abgesagte Fasnacht zu grämen, können sie auf einem Marsch durchs Dorf die Wohnorte der Hexen kennen lernen. Dort erwarten die Hexen ihre Gäste zwar nicht leibhaftig, aber die Besucher können sich an originellen Hexen-Darstellungen erfreuen.

18 Sujets finden sich entlang von Schachenstrasse, Kronenstrasse, Wellbergstrasse, Wildbergstrasse, Sonnenhaldenstrasse, Salzwiesstrasse, Funkenbüelstrasse, Notkerstrasse, Winkelstrasse und Bachstrasse. Weitere Sujets finden sich etwas vom Dorf entfernt. Der Rundkurs ist 4,2 Kilometer lang, geht 60 Meter bergauf und 70 Meter bergab und ist sogar als Komoot-Tour gespeichert.