Bevor der richtige FC St. Gallen am Montag wieder das Training aufnimmt, musste die Entscheidung im Home-Office-Derby von hallowil.ch und hallochamps.ch fallen. Seit der Lockdown im März ausgerufen wurde, haben sich die beiden Chefredaktoren Simon Dudle (hallowil.ch) und Boris Hasler (hallochamps.ch) gegenseitig den Kampf angesagt. Die Fussball-Freaks standen für ihr Lieblingsteam ein und spielten das Ostschweizer-Derby FC Wil – FC St. Gallen. Nicht auf dem grünen Rasen oder Kunstrasen, sondern in spielerischer Form vom Home-Office aus.

Jeder der beiden gab abwechselnd ein Spiel vor, das beide zu Hause gegeneinander spielten. Im ersten Spiel gab es für den Sieger einen Punkt, im zweiten Game bekam der Gewinner zwei Punkte, im dritten Spiel deren drei, usw.! «Schlag den Raab» lässt grüssen. Acht Runden wurden gespielt.

Die allerletzte Runde war eine Finalissima. Zwar führte Boris Hasler vor der Entscheidung scheinbar deutlich mit 17:11. Da es in diesem Spiel aber acht Punkte zu gewinnen gab, war noch alles drin. Die Ausgangslage konnte klarer nicht sein. Der FCSG brauchte mindestens ein Unentschieden zum Gesamtsieg, der FC Wil einen Vollerfolg. Ein weiterer Vorteil für Hasler: Er durfte das letzte Spiel bestimmen und auch gleich vorlegen. Der Druck auf  Dudle war also hoch. Sehen Sie die Entscheidung hier:

Spiel 8: Eiern

Es sieht ganz einfach aus, hat aber seine Tücken. Ein Gummi-Ei wird zu Boden fallen gelassen und muss mit der gleichen  Hand wieder aufgefangen werden. Wer weniger Fehlgriffe hat, gewinnt das Spiel - und somit auch das Derby.

 

Stand vor dem achten und letzten Spiel: FC Wil - FC St. Gallen 11:17

Spiel 7: Auswärtsspiel

Das Reisen an die Auswärtsspiele fehlt den beiden Fussball-Freaks dann doch. Darum steht nun ein Geografie-Spiel an. Wer kennt sich in der Schweiz besser aus und holt sich die sieben Punkte dieses Spiels?

 

Stand vor dem siebten Spiel: FC Wil - FC St. Gallen 11:10

Spiel 6: Wasser-Pong

Für gewöhnlich wäre jetzt ja Spring-Break und man würde Bier-Pong spielen. Ist dieses Jahr aber nicht. Also geht es darum, Tischtennis-Bälle in eine Wasserschale zu treffen. Wer kann hier wem das Wasser reichen?

 

Stand vor dem sechsten Spiel: FC Wil - FC St. Gallen 5:10

Spiel 5: Bechern

Eine Runde ganz ohne «Schüga», dafür mit Chips. Es ist Treffsicherheit gefragt Das Ziel: möglichst viele Chips aus einem Meter höhe in einen Becher zu treffen, ohne dass sie wieder rausspringen. Ist das so einfach, wie es scheint?

 

Stand vor dem fünften Spiel: FC Wil - FC St. Gallen 0:10

Zwischenspiel: Schimpfen

Ohaläts. Jetzt gibt s Ärger. Der richtige FC Wil meldet sich in Person von Mediensprecher Dani Wyler zu Wort. Dem Klub gefällt natürlich gar nicht, dass Dudle unter diesem FC-Wil-Deckmantel eine Niederlage um die andere bezieht.

 


Spiel 4: WC-Rollen-Werfen 

Der Klassiker während der Corona-Krise, einfach etwas anders. Denn es werden weder WC-Rollen gehamstert noch jongliert, sondern vom Tisch geschossen. Und zwar mit Tennisbällen. Nur wenn sie ganz vom Tisch sind, gibt es den Punkt. Wer gewinnt?

 

Stand vor dem vierten Spiel: FC Wil - FC St. Gallen 0:6

Spiel 3: Würfeln

Da braucht es Glück – und eine Strategie. Es darf mit zwei Würfeln beliebig oft gewürfelt und somit Punkte gesammelt werden. Ausser es kommt ein Pasch (zweimal die gleiche Augenzahl bei einem Wurf). Dann sind die Punkte wieder ausradiert. Holt sich Dudle die drei Punkte dieses Spiels und gleicht aus oder zieht Hasler weiter davon?

 

Stand vor dem dritten Spiel: FC Wil - FC St. Gallen 0:3

Spiel 2: Home-Golf

Dieses Mal gibt Boris Hasler Spiel und Rhythmus vor. Es ist – vermeintlich – ganz einfach: eine Runde Minigolf zu hause. Drei Bälle müssen ins improvisierte Loch – und das mit möglichst wenig Schlägen. Ein im Weg liegendes Buch ist zu Umspielen. Wer holt sich diese zwei Punkte?

 

Stand vor dem zweiten Spiel: FC Wil - FC St. Gallen 0:1

Spiel 1: Tischfussball

Simon Dudle hat sich bei Spiel 1 für Tischfussball entschieden. Dabei wird aber nicht «getöggelet», sondern der Ball muss ins Netz. Was denn sonst? Wie dieses Spiel vonstattengeht und wer sich den ersten Punkt holt, gibt es in der ersten Folge von «Das Derby» zu sehen.