Letzte Woche hat die Kantonsregierung informiert, dass sie in Absprache mit den Gemeinden, der Wirtschaft und den Energieversorgern ein gemeinsames Vorgehen bei den Stromsparmassnahmen gewählt hat. Die Raumtemperaturen in öffentlichen Gebäuden werden auf höchstens 19 bis 20 Grad gesenkt, die Aussenbeleuchtungen an Gebäuden, wo möglich und nicht sicherheitsrelevant, abgeschaltet und in Innenräumen wird auf die Weihnachtsbeleuchtung verzichtet. 

Weiter sollen Apparate, welche nicht dauernd gebraucht werden sowie Leuchtreklamen mindestens zwischen 22.00 und 06.00 Uhr ausgeschaltet bleiben. Weitere Massnahmen sind das Verwenden von energiesparenden Leuchten, der Einsatz von Bewegungsmeldern und die Sensibilisierung des Personals.

Die Gemeinden der Region Wil-Gossau haben ihre Massnahmen weitgehend koordiniert, um einheitlich aufzutreten. Einen Alleingang einzelner Städte und Gemeinden erachtet man als nicht zielführend, wie es im aktuellen Mitteilungsblatt heisst. Aus einer Umfrage haben sich weitere Massnahmen ergeben, welche regional umgesetzt werden. Die Region Wil-Gossau wird nebst den vom Kanton empfohlenen Massnahmen zusätzlich auf die Aufschaltung der Weihnachtsbeleuchtung im öffentlichen Raum verzichten oder zumindest die Einschaltzeiten reduzieren. Zudem wird der «Nachtmodus» der Strassenbeleuchtung ausgedehnt (22.30 Uhr bis 05.30 Uhr). An speziellen Weihnachtsanlässen und an Orten mit einem Weihnachtsgeschäftsvolumen, das für das Gewerbe wirtschaftlich bedeutend ist, soll punktuell eine Weihnachtsbeleuchtung in Betrieb genommen und im Anschluss an die Veranstaltung wieder abgeschaltet werden. Dies soll aber die Ausnahme sein, heisst es weiter. Mit diesen weiteren Massnahmen wird ein deutliches Zeichen gesetzt und der Stromverbrauch in den Gemeinden nochmals gesenkt.

Die Gemeinde Oberbüren hat diese Massnahmen zusätzlich mit den drei Schulräten abgestimmt. Alle Räte haben sich dafür ausgesprochen, die Massnahmen gemeinsam und einheitlich umzusetzen.