Bischofszell hat den Namen Rosenstadt wahrlich verdient. 2005 wurde ihm der Titel von der Gesellschaft Schweizerischer Rosenfreunde verliehen. Auf diese Nennung sind die Einwohnenden stolz. Nicht nur im unmittelbaren Rosenzentrum, sondern rundherum blüht die herrliche Blume an Häusern, Fenstern, Mauern, Brunnen und so weiter – auch während dem ganzen Sommer. Jedes Jahr freuen sich Rosen-, Garten- und Kulturliebhaber an inspirierender Gartenbaugestaltung, Künstlerischem und Kulinarischem am grössten Rosenfest der Schweiz. Seit Beginn des 18. Jahrhunderts zieren wunderschöne barocke Rosengärten Bischofszell – eine echte Augenweide. Bischofszell ist überzeugt, dass der Wandermönch Gallus anno 612 in der Steinachschlucht in einen Rosenbusch gefallen ist. Mit der Sitter ist man ja mit St. Gallen verbunden. 1987 erhielt das Städtli den Wakkerpreis, eine Wertschätzung für eine gepflegte Altstadt und die Erhaltung des historischen Charakters.

Farbenpracht
Viele fleissige Hände, vor allem auch Gartengestalter, haben einen grossen Aufwand betrieben, um den Gästen ein so herrliches Bild zu schenken. In vielen Farbnuancen stellen sich die Blüten zur Schau und verbreiten ihren lockenden, da und dort gar betörenden Duft. In Trögen, Körben, Schalen und kunstvollen Gefässen präsentieren sie sich. Ein grosses Wasserrad, ein herrlicher Blütenkranz, romantische Lauben, Rosen kombiniert mit feinem Grün und zarten Blümchen – was das Herz begehrt. Jeder versierte oder neue Rosenfreund findet seine eigene «Traumrose». Freudig wurden die erstandenen Pflanzen heimgetragen, wo sie mit Sicherheit gehegt und gepflegt werden.

Unterschlupf und Nahrung für Tiere
Sie sind wieder voll im Trend, die Wildrosen mit ihren einfachen, flatternden Schmetterlingsblüten, die mit ihrem reichlichen Pollenangebot ein ideales «Bienenfutter» bieten. Viele neue Züchtungen erweitern das Angebot und sorgen für Blütenfreuden bis zum Frost. Die Bedeutung von Hecken als Deckung und Unterschlupf für Vögel und Kleintiere ist bekannt. Die Apfel-, Filz oder Zimtrose erfüllt diesen Zweck wunderbar. Das Ganze ist zudem sehr pflegeleicht und dekorativ. Bischofszell ist überzeugt, dass der Wandermönch Gallus anno 612 in einen Rosenbusch gefallen ist, schliesslich ist man mit der Sitter St. Gallen verbunden.

Kulturelles und Kulinarisches 
Ein reiches kulturelles Angebot bietet etwas für jeden Mann und jede Frau. So war der 24. Juni der Hut – und Trachtensonntag, bei dem der Festgottesdienst von der Ländlerkapelle Carlo Brunner gestaltet wurde und das "Schwarzwälder Frühschoppenkonzert» von der Trachtenkapelle Buch (Deutschland). Am Montag begeisterte die Kapelle «Huusfraue-Gruess», Frauenpower aus dem Appenzellerland mit herrlicher Volksmusik aus ihrer Heimat. Gefunden haben sie sich durch Zufall, als für einen Jux der Landfrauen Bühler Musikantinnen gesucht wurden – und Bestand hat die Kapelle bis heute, zum Teil in neuer Formation. Gesponsert wurde das Quartett von Kreis-Design, Zihlschlacht. Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt. Über zwanzig romantische Beizli bieten vielfältige Speisen und Getränke an" wie: Rosenteller, Rosenschmaus, Rosen Cordon Bleu, Rosencrèpe und Rosenglacé, Drinks im Namen der Rose und so weiter. Dazu kommen viele Stände mit liebevollen «rosigen» Kleinigkeiten

Weitere Angaben zu den Anlässen unter: www.bischofszellerrosenwoche.ch