Oliver Büchi, Organisator des dritten Tages, zum Start vor Abschluss der Sommerferien: «An den ersten drei Tagen ist es unser Ziel, alle Berufseinsteiger gemeinsam mit dem Bühler-Spirit vertraut zu machen. Das muss vor Ablauf der Ferien passieren, weil am Montag nach den Ferien bereits etliche Lernende die Berufsschule besuchen.»

Betriebsbesichtigung am ersten Tag

Am Mittwoch sind die Neulinge – 66 junge Männer und 10 junge Frauen – in Berufsgruppen aufgeteilt empfangen worden. Die grösste Gruppe bildeten die Konstrukteure, gefolgt von Polymechanikern, Automatikern, Anlage- und Apparatebauern, Kaufleuten, Informatikern, Logistikern und Industrielackierern. Am ersten Tag galt es, die Kolleginnen und Kollegen der eignen Berufsgruppe kennen zu lernen und einen Einblick in den Lehrbetrieb zu nehmen.

Bühler-Kulturwerte am zweiten Tag

Den zweiten Tag hat die Auseinandersetzung mit den Bühler-Kulturwerten geprägt. Sie lassen sich mit TRRIP zusammenfassen. Es sind die Anfangsbuchstaben von englischen Begriffen. T steht für Trust (Vertrauen). Die Firma braucht das Vertrauen der Kunden. Recognition bedeutet Anerkennung und Wiedererkennung im Markt. Respect meint das Beachten von Regeln und Vorschriften. Involvement: Bühler-Mitarbeiter sind ein Teil des Kundenerfolgs. Schliesslich das am häufigsten angewandte Wort Passion (Leidenschaft). Die Firma führt ihren Erfolg auf den täglich mit Leidenschaft geleisteten Einsatz ihrer Mitarbeitenden zurück.

Dritter Tag: Bühler prägt den Alltag

Am dritten Tag besuchten die Lernenden auf fünf Gruppen aufgeteilt fünf Firmen, welche mit Bühler-Maschinen arbeiten. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln reisten sie zur Bruggmühle in Goldach, zur Fors Kunz Kunath in Weinfelden, zur Pasta Premium in Frauenfeld, zur Maestrani in Flawil und zur Aluwag in Niederbüren. Bei allen Betrieben handelt es sich um langjährige Kunden der Firma Bühler. Die Lernenden sahen dort Bühler-Maschinen im Einsatz. Ausserdem erkundigten sie sich, warum sich die Unternehmen für Bühler-Produkte entschieden haben und wie sie damit zufrieden sind.

Die Betriebe stellen Mehl, Futter/Fleisch, Pasta, Schokolade und Formen her. Ihre Produkte sind aus dem Alltag nicht wegzudenken. In der Gesamtheit erfuhren die Lernenden, dass sehr viele unserer Konsumgüter auf Bühler-Anlagen hergestellt worden sind.

Präsentation der Erfahrungen und Eindrücke

Den Abschluss der Einführungstage bildete die gruppenweise Präsentation des in den besuchten Firmen Erlebten. Im Garten der Kantine bereiteten sie sich darauf vor und in der Kantine berichteten sie über ihre Eindrücke. Dabei erfuhr man, dass in der Bruggmühle seit bald 100 Jahren praktisch ausschliesslich auf Bühler-Anlagen produziert wird; dass in Frauenfeld Teigwaren auf noch funktionstüchtigen 40 Jahre alten Maschinen hergestellt werden, aber auch Roboter zum Einsatz kommen; dass bei Fors Kunz Kunath in Weinfelden die erste Bühler-Maschine 1922 montiert worden ist; wie die Herstellung von Schokolade auf Bühler-Anlagen in Flawil erfolgt; und dass auch zur Herstellung von Aluminiumguss Bühler-Anlagen eingesetzt werden.

Zufriedene Organisatoren

Oliver Büchi und Andreas Bischof, Leiter der Berufsbildung, zeigten sich erfreut über den Einsatz der neuen Generation und ermunterte sie, die Begeisterung durch die Jahre der Ausbildung beizubehalten. Hallowil wünscht allen beim am Montag beginnenden Alltag der Lehre viel Ausdauer und Erfolg.

Das abschliessende Mittagessen – am Nachmittag – mit Spaghetti Bolognese und einem Schokolade-Muffin demonstrierte, wie auf unserem Speisezettel vieles auf einer Bühler-Maschine gefertigt worden ist.