Am Schlussabend der Feuerwehr Niederhelfenschwil informierte Kommandant Patrick Mader über die Zukunftsplanung und nahm vier Beförderungen von Unteroffizieren und Offizieren vor. Im Gasthof Krone in Lenggenwil trafen sich die Angehörigen der Feuerwehr (AdF) zum traditionellen Schlussabend. Der seit anfangs 2017 amtierende Kommandant Patrick Mader hiess als Gäste den Gemeindepräsidenten Simon Thalmann, Feuerschutzpräsident Peter Schuler und seinen Kollegen Christian Eberle, eine Delegation des Samaritervereins Niederhelfenschwil-Zuzwil sowie Kommandant Rolf Kreis mit zwei Kameraden von der Nachbar-Feuerwehr Zuzwil speziell willkommen. Zu Beginn wurden die Anwesenden mit einem feinen Essen verwöhnt. Der gesellige Anlass stand im Zeichen des Jahresrückblicks und neuesten Informationen über den Stand der Zukunftsplanung. Der Kommandant konnte vier AdF befördern. Peter Schuler zeigte abschliessend einen alten Videofilm über eine Einsatzübung der Wiler Feuerwehr.

Wenige Einsatzstunden
Patrick Mader berichtete in seinem Rückblick über die Tätigkeit der Ortsfeuerwehr. Er bezeichnete das Jahr bezüglich der Einsätze als mittelmässig. Neben dem üblichen Übungsverlauf kam es zu gemeinsamen Übungen mit der Nachbarfeuerwehr Zuzwil, mit der nach wie vor eine gute Zusammenarbeit besteht. So werden jeweils auch die Kadertage gemeinsam durchgeführt. Von grösseren Schadenereignissen blieb 2017 das Korps verschont. Bei sieben kleineren Einsätzen leistete die Ortsfeuerwehr wie im Vorjahr 54 Einsatzstunden. Der Kommandant zeigte sich sehr zufrieden, dass der regionale Uof-Weiterbildungskurs in Niederhelfenschwil im Oktober erfolgreich organisiert und durchgeführt werden konnte.

Vision Feuerwehrverbund
Die Kommandanten der Feuerwehren Niederhelfenschwil, Oberbüren, Oberuzwil, Uzwil und Zuzwil baten die politischen Behörden, einen Verbund innerhalb dieser Gemeinden zu prüfen. Aufgrund der geografischen Lage, der Grössenverhältnisse, ähnlicher Strukturen und Semiprofessionellisierung der Bereiche Führungssupport, Budgetierung, Übungsplanung, Materialbeschaffung, Nutzung gemeinsamer Ressourcen u.a. würde ein Verbund Sinn machen, meinen sie. In einer ersten Zusammenkunft wurden die Grundlagen erarbeitet und fünf Teilprojekte festgelegt. Ein allfälliger Start der neuen regionalen Feuerwehr könnte im Jahr 2021 erfolgen.
Vier Beförderungen
Das Kursangebot des regionalen und des kantonalen Feuerwehrverbandes nutzten auf verschiedenen Stufen acht AdF. Weiterbildung ist auch im nächsten Jahr angesagt, wo neun AdF Kurse besuchen. Aufgrund absolvierter Kurse und Führung eines Zuges beförderte der Kommandant Thomas Bühler zum Oberleutnant. Den gleichen Rang nimmt nun auch Marc Monstein ein, der ebenfalls als Zugführer im Einsatz stand und die Verantwortung für die Pager und die EDV trägt. Rolf Isenring wurde nach zwei absolvierten Unteroffizierskursen zum Wachtmeister befördert. Als Korporal in das Kader aufgenommen wurde auch der Motorspritzen-Spezialist Roger Jung. Niederhelfenschwil weist bei

Regionale Zusammenarbeit
Gemeindepräsident Simon Thalmann wies in seinem Grusswort auf die Tradition des freiwilligen Feuerwehrdienstes hin. Man schätze die Teamarbeit, bringe die persönliche Sozialkompetenz ein und übernehme Verantwortung. „Ihr als Angehörige der Feuerwehr seid ein wichtiges Standbein unserer Gesellschaft und Kultur, wie sie in unserer Region üblich ist“, sagte er. Die Ausrichtung der beiden Feuerwehren Niederhelfenschwil und Zuzwil für die Zukunft werde gemeinsam angegangen. Ziel der beiden Gemeinderäte sei es, noch bis Ende Jahr die künftige Richtung festzulegen. Simon Thalmann schloss mit einem Dank an alle für den wertvollen Dienst für die Bevölkerung und betonte: “Wir sind stolz auf die Feuerwehr Niederhelfenschwil“. Der neue Kommandant Patrick Mader leiste mit seinen Vizekommandanten Patrick Felix, Roman Krucker, Ivo Meier und dem ganzen Team vorbildliche Arbeit.