Die Diskussionen werden jedes Jahr geführt, wenn der 1. August näher rückt: Wie sinnvoll ist es, tausende von Franken in den Himmel zu schiessen? Wie sehr belastet das Ganze die Umwelt? Und wie stark leiden gerade auch Tiere unter dem ungewöhnlichen Lärm?

Dieses Jahr wird es aufgrund der Hitzewelle und den damit verbundenen Feuerwerks-Verboten und -Einschränkungen etwas ruhiger sein. Aber auch ganz grundsätzlich erleben wir eine Art Trendwende. In gewissen Gemeinden und bei gewissen Events wird bereits ganz bewusst – und unabhängig von der Trockenheit – auf ein Feuerwerk verzichtet.

Und das soll künftig der Normalfall werden. Zumindest wenn es nach den Personen geht, die lautes Feuerwerk per Volksinitiative mehrheitlich verbieten wollen. Eine der aktiv dafür kämpft, ist Roman Huber. In einem Interview im «Tagblatt» vom Samstag, 30. Juli, erklärt er, dass bereits 20'000 von 100'000 nötigen Unterschriften zusammen seien. Es gehe dem Initiativkomitee um das Wohl von Mensch, Umwelt und Tier. Und wohlgemerkt: Es gehe nur um lärmiges Feuerwerk, «weil sensible Menschen, kleine Kinder und viele Tiere, Umwelt und Natur darunter leiden.»

Ein geordnetes, angekündigtes, offizielles Feuerwerk für einen bedeutenden Anlass soll auf Gesuch hin aber weiterhin möglich sein. «Die private Ballerei hingegen soll verboten werden», so Huber im «Tagblatt»-Interview.