Das Musiktheater Wil zeigt sich bereit für die erste öffentliche Vorstellung der Donizetti-Oper „Die Regimentstochter“. Mit der letzten Probe vom Donnerstag sind die Segel gesetzt, die Spielsaison starten zu lassen. Die Vorstellung zeigt von Beginn weg Brillanz. Das Publikum wird im zweiten Akt wohl zusätzlich in Hochstimmung kommen, wenn es zur Hochzeitsfeier auf dem Schloss geht.Die Wochen und Monate des Übens sind für die Schauspielenden wie auch für das Orchester vorbei. Genauso wie das Publikum gespannt die ersten Auftritte erwartet, dürften auch die Darsteller gespannt sein, wie ihre Auftritte ankommen. Regieleiterin Regina Heer gab sich bereits zur Hauptprobe locker und zufrieden, dass die Vorstellung nun in die aktive Phase treten kann. Zur zweiten Hauptprobe vom Donnerstag durften sich die ersten Gäste die Aufführung zu Gemüte führen.

Musikalischer Start
Die Musizierenden im Orchestergraben unter der musikalischen Leitung von Kurt Pius Koller zeigen gleich zum Auftakt eine hochkarätige Vorstellung. Das Stück „Die Regimentstochter“ startet auf der Bühne wie es die Handlung vorsieht in militärischen Szenen, wo auch einmal Kanonendonner zu hören ist. Mitten drin das Theaterspiel von Marie und Tonio, was der Vorstellung die militärische Strenge zu nehmen vermag.

Ganz anders im zweiten Akt, der sich auf dem Schloss der Herzogin abspielt. Tonio erwartet auf der Bühne seine geliebte Marie. Sie heiraten zu dürfen muss er sich allerdings noch die Zustimmung der „vielen „ Väter aus dem Regiment holen. Die Hochzeit kann dann auch gegen die Ablehnung der Herzogin stattfinden. Die Freude unter den Hochzeitsgästen ist gross, es darf gefeiert werden.

Die Hochstimmung an der Premiere ist garantiert, gemessen an der freudvollen und rührenden Vorstellung der Schauspielenden wie auch der Musik aus Donizettis Feder.