«Es war eine eher ruhige Nacht, zwei gesprengte Briefkästen gab es allerdings», bilanziert Polizeisprecher Daniel Meili von der Kantonspolizei Thurgau. Im Hinterthurgau sei die Nacht bis auf eben die beiden Vorfälle mit den Briefkästen in Eschlikon und Dussnang denn auch angenehm verlaufen. 

Intensive Nacht im Kanton St. Gallen

Anders sieht es im Kanton St. Gallen aus. Polizeisprecher Hanspeter Krüsi: «Es gab zwar keine grösseren Vorfälle, die Silvesternacht war aber im ganzen Kanton arbeitsintensiv.» Im Vergleich zur Silvesternacht 2018/2019 mit 50 bis 60 Einsätzen sei die letzte Nacht mit insgesamt 80 Einsätzen eine Intensive gewesen. Rund 20 dieser Einsätze leisteten die Beamten in der Region. So ist auch im Toggenburg beispielsweise ein Briefkasten gesprengt worden, nämlich in Ebnat-Kappel. «Es gab überhaupt auffällig viele Reklamationen wegen Böllern und Raketen», sagt Hanspeter Krüsi. Er könne allerdings nicht sagen, ob dieses Jahr mehr Feuerwerk abgebrannt worden sei oder ob die Bevölkerung derzeit besonders sensibel auf das Thema reagiere. So hatten denn auch einige Orte das Abfeuern untersagt, auch aus Gründen des Umweltschutzes.

Auffällig viele Verkehrsunfälle seien im Kanton St. Gallen ausserdem zu verzeichnen gewesen. Lokal sei es an einigen Stellen vereist gewesen, dies könne zur Häufung geführt haben, erklärt Hanspeter Krüsi.