Im Gottesdienst vom 26. Dezember erhielten die Sternsinger Niederglatt den Sendungsauftrag, den Frieden und die frohe Botschaft in die Häuser zu tragen. Bernadette Weishaupt und Regula Zingg hatten eine grössere Gruppe für den Einsatz vorbereitet. Pfarrer Markus Schöbi ermunterte die Jugendlichen, die Friedens- und der Segensbotschaft mit klaren Worten den Menschen vorzutragen. Die Gaben aus den Hausbesuchen kommen der Heilpädagogischen Schule Flawil zu Gute. Der Heilsbotschaft von Weihnachten folgt alle Jahre die Aussendung der Sternsinger, die Menschen auf das grosse Ereignis aufmerksam zu machen im Überbringen der Friedens- und Segensbotschaft.

Einsetzungsgottesdienst
Mit der Einsetzung im Gottesdienst erhielt der grosse Einsatz der Jugendlichen besondere Betonung. Pfarrer Markus Schöbi ermunterte die Jugendlichen, mit klaren Worten ihre Botschaft in die Häuser zu tragen. Wohl nicht überall könnten sie herzlichen Empfang erreichen. Dennoch gelte es, den Mut nicht zu verlieren. Nach der Segnung durch Pfarrer Schöbi stellten die Sternsinger ihre Sendungsbotschaft den Anwesenden erstmals vor.

Mit Kreide und Weihrauch unterwegs
Bekanntlich hinterlassen die Sternsinger bei ihren Besuchen immer auch eine Botschaft. Die natürliche Form ist das Beschriften der Haustüren mit Kreide. Moderner und wohl beständiger über das Jahr ist die Abgabe des vorbereiteten Klebers mit den Segenszeichen: „20*C+M+B+18“. Die Zeichen stehen für "Christus mansionem benedicat" , was übersetzt "Christus segne dieses Haus" im Jahr 2018 heisst..

Kaum aus dem Gottesdienst entlassen, ging es los zu ersten Häusern. Weil nach der Messfeier das nahe Restaurant Engel von Gläubigen zum Apero besucht wird, war es den Sternsingern wohl mehr als recht, bei diesen Gästen ihre Botschaft vorzutragen um erste Gaben zu erreichen. Mit rauchendem Weihrauchfass erschienen sie in der Gaststube und trugen ihre Sendungsbotschaft vor. Mit grosszügigen Gaben seitens der Gäste ausgestattet, konnten sie motiviert nächste Häuser aufsuchen.

Die Sternsinger aus Niederglatt haben teils weite Wege zurück zu legen, wenn sie die verschiedenen Weiler besuchen wollen. Die beiden Begleiterinnen Bernadette Weishaupt und Regula Zingg werden sie deshalb auch einmal per Auto zum nächsten Weiler fahren.