Die Einkommens- und Vermögenssteuern der natürlichen Personen und die Grundstückgewinnsteuern fallen höher als geplant aus. Bei den Ausgaben gibt es einige Nachtragskredite zu verzeichnen. Im Gegenzug gibt es aber auch diverse Aufgabenbereiche mit weniger Aufwand als geplant, wie dem aktuellen Gemeindeblatt zu entnehmen ist. Gesamthaft rechnet die Jahresendprognose ungefähr mit einer leicht positiven Rechnung. Das bedeutet, dass voraussichtlich kein Bezug aus der Ausgleichsreserve getätigt werden muss.

Für das Jahr 2023 wurde in der ursprünglichen Finanzplanung ein Minus von rund 971500 Franken geschätzt (Stand Januar 2022). Die im Herbst begonnenen Arbeiten am Budget 2023 zeigen noch keine klare Richtung auf. Bekannt ist bisher, dass die Energiekosten, die Beiträge an die Pflegefinanzierung und die Personalkosten steigen werden. Der Gemeinderat wird das Budget 2023 im Dezember 2022 ein erstes Mal beraten. Nach einer Bereinigung über das Jahresende wird Ende Januar 2023 das definitive Budget zuhanden der Geschäftsprüfungskommission und der Bürgerversammlung vom 30.März 2023 verabschiedet.