Drei aussergewöhnliche Menschen erzählen im Dokumentarfilm «Auf die eigene Art» – Die Kunst, dein Ding zu machen» ihre unbürgerliche Lebensgeschichte. Warum Tierschutz schon Zuhause beginnt, das innere Leben zählt und nichts weggeworfen wird, ist Fundament ihres Lebens. Damit hat der Regisseur Manuel Schweizer aus Lütisburg einen naturverbundenen, facettenreichen Film realisiert. Dafür hat er über drei Jahre lang Menschen begleitet, die ihre eigene Auffassung vom Leben haben.

Individuelle Nachhaltigkeit

Die drei Protagonisten im Film widmen sie sich alle dem Thema Nachhaltigkeit, und zwar jeder auf seine Weise. Die Drei zeigen auf, was es heisst, fast alles selber zu machen, mit der Natur im Einklang zu sein und nichts wegzuwerfen. Zahlreiche Beispiele zeigen die verschiedenen Facetten von Nachhaltigkeit und umweltfreundlichem Handeln auf, werfen Fragen auf und stellen unterschiedliche Philosophien vor. Warum muss man sich mit sich selbst auseinandersetzen? Was ist die Motivation für einen komplett chemiefreien Haushalt? Woher stammt der Antrieb, alles Reparieren zu wollen?

Nahe sein ohne Beeinflussung

Manuel Schweizer nähert sich den Personen, ohne sie in ihrem Tun und Handeln zu beeinflussen. Dabei geht er durchaus ungewohnte Wege, lässt sich an einem Seil hinter dem Schneemobil über eine verschneite Bergkrete ziehen oder lebt eine Woche ohne Dusche im Wald. So schafft er in seinem neusten Film einen Einblick in drei Lebensweisen, die konsequent aber nicht immer ohne Widersprüche geführt werden. Die Protagonisten leben eben «Auf die eigene Art».


Filmstart und Besetzung

«Auf die eigene Art» ist ab dem 9. September 2021 in den Schweizer Kinos zu sehen.

Brigitte Uttar Korneztky: Tierschützerin und Filmemacherin
Brigitte legt die Motorsäge beiseite und steigt auf die Leiter, um die letzten Schindeln an die Fassade zu schlagen. In und um ihr Haus besorgt sie alle Arbeiten selbst.

Thomas Zolliker: Aikido-Meister
Thomas öffnet nach seiner morgendlichen Meditation die Augen und greift für die Aikido-Routine zu seinem selbst gemachten Katana. Auf einem Spaziergang im Wald sammelt er anschliessend über ein Dutzend Pflanzen für das Mittagessen.

Peter Keller: Visionär und Mechaniker
Peter schaut in die Altmetallmulde und sieht schon wieder ein neuwertiges Fahrrad darin liegen. Obwohl seine Lagerhalle schon randvoll ist, nimmt er es für seinen Neffen mit.

Informationen zum Film gibt es auf der Website, eine Vorschau gibt es im Trailer zu sehen.