Was bleibt ist das «kleine» Final um Platz 3, welches er am kommenden Mittwochabend austrägt. Was aber war der Grund für seine Niederlage im Halbfinal? «Es war ein äusserst spannendes Spiel und die gegnerische Mannschaft, die Therwil Flyers, haben ihren besten Spieler eingesetzt und zudem wählten sie für sich das beste Onlineteam, die Los Angeles Dodgers, für sich aus», sagt der Achtzehnjährige. Für den neutralen Zuschauer wurde aber ersichtlich, dass Dominik Scherrer nicht vom Glück begünstigt wurde. «Ich bin aber stets meiner Linie und meinem auserwählten Team, den Chicago Cubs, treu geblieben, dies führte mit Bestimmtheit für einen kleinen Vorteil für den Gegner.»

Der Weg ist noch nicht zu Ende

Obschon Dominik Scherrer sein Ziel, den Finaleinzug, verpasst hat, blickt er optimistisch nach vorne. «Natürlich ist man enttäuscht, wenn du so nah am Finale stehst, das Endspiel ist auch mein Ziel gewesen. Nichtsdestotrotz geht es am Mittwochabend noch einmal um viel – vor allem Prestige. Darum ist meine Vorfreude auf dieses letzte Spiel grösser als meine Enttäuschung über das verpassen des Finals.» Scherrers Halbfinalgegner hatte nach dem Spiel nur lobende Worte für den Äbtestädter. «Es war ein Wahnsinnsspiel. Ich ziehe meinen Hut vor Dominik, er hat, insbesondere zu Spielbeginn, genial gespielt und hat mir das Leben enorm schwer gemacht», sagte Marquis Richards der von den Therwil Flyers für das Turnier nominiert worden war. Für Dominik Scherrer heisst es jetzt, Fokus neu setzen und am Mittwochabend die Bronzemedaille für sich und seine Wil Devils, sichern.