Der 4.-Liga-Klub FC Kirchberg steht in der Cup-Qualifikation in den 1/16-Finals – trotz 1:3-Heimniederlage gegen Neckertal-Degersheim. Beim sportlich siegreichen Gegner hatte ein Akteur gespielt, der noch eine Sperre hätte absitzen müssen. Darum wertet der Ostschweizerische Fussballverband das Spiel mit 3:0 für Kirchberg. Nicht mehr dabei ist hingegen der FC Niederstetten, ebenfalls 4. Liga. Er hatte sein Cup-Spiel wegen eines Corona-Falls im Klub verschieben müssen. Am Mittwochabend setzte es nun in Henau eine 0:5-Heimniederlage gegen Rebstein aus der 3. Liga ab. Die Hoffnung auf eine Überraschung wurde schon in der 7. Minute mit dem ersten Gegentreffer geschmälert, mit dem zweiten nach gut einer halben Stunde geknickt.

Mittlerweile hat die Auslosung für 1/16-Finals stattgefunden. Neun Klubs aus der Region Wil sind noch mit dabei. Ein Direktduell gibt es nicht. Alle haben starke oder tückische Gegner zugelost bekommen. So zum Beispiel 2.-Ligist Bronschhofen, der bei 3.-Liga-Klub Herisau ran muss. Eine weite Reise hat das seit über einem Jahr im Cup unbesiegte Zuzwil vor sich, um in Celerina die Mission Weiterkommen zu bewerkstelligen. Sehen Sie unten, gegen wen ihr Klub anzutreten hat. Gespielt wird am 19. September.

Qualifikation für die Saison 2021/2022, 1/32-Final:
Besa (3.) – DUSSNANG (3.) 2:3
Littenheid (4.) - FLAWIL (3.) 0:3 forfait
Sarajevo (5.) – MÜNCHWILEN (3.) 3:8
BRONSCHHOFEN (2.) – Au-Berneck (2.) 4:0
BÜTSCHWIL (4.) – Netstal (3.) 4:1
Heiden (3.) - ZUZWIL (3.) 1:7
Eschlikon (4.) – CELERINA (4.) 0:1
Rorschacherberg (4.) – TOBEL-AFFELTRANGEN (3.) 1:6
WÄNGI (2.) - Romanshorn (2.) 9:8 n. P.
KIRCHBERG (4.) – Neckertal-Degersheim (3.) 3:0 forfait
Niederstetten (4.) – REBSTEIN (3.) 0:5

Auslosung 1/16-Finals vom 19. September:
Herisau (3.) – Bronschhofen (2.)
Uznach (3.) – Wängi (2.)
Münchwilen (3.) – Winkeln (2.)
Celerina (4.) – Zuzwil (3.)
Tobel-Affeltrangen (3.) – Montlingen (2.)
Flawil (3.) – Ems (3.)
Bashkimi (4.) – Dussnang (3.)
Kirchberg (4.) – Mels (2.)
Bütschwil (4.) – Rebstein (3.)

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FC Sirnach verliert forfait (19.8.20)

Saif Al Haar spielte im Cupspiel gegen den 4.-Liga-Klub SC Berg nur ein paar wenige Sekunden in der Nachspielzeit und berührte keinen Ball. Er wurde so spät eingewechselt, dass die Auswechslung im offiziellen Telegramm des Ostschweizerischen Fussballverbandes nicht einmal notiert wurde. Das reichte aber allemal für eine Forfait-Niederlage der Hinterthurgauer. Der Neuzugang aus Münchwilen war nämlich noch nicht spielberechtigt für den FC Sirnach. Dies hat der Ostschweizerische Fussballverband nun entschieden und wertet das Spiel mit einem 3:0-Sieg für den SC Berg. Der 2:1-Erfolg des FC Sirnach auf dem grünen Rasen, welcher drei Minuten vor Schluss realisiert worden war, ist wertlos.

Aber wie konnte es dazu kommen, dass dieser Spieler eingesetzt wird? «Nach der Meldung des Verbandes musste im Verein festgestellt werden, dass der offizielle Übertritt noch nicht erfolgt ist. Der Trainer hat den Spieler nur eingesetzt, weil er davon ausgehen musste, dass der Übertritt bereits im Januar erfolgt ist», sagt Roman Scherrer, Mediensprecher des FC Sirnach zu hallowil.ch. Seit Januar hatten Corona bedingt keine Pflichtspiele mehr stattgefunden. Deshalb werde der Verein auch keinen Rekurs einlegen und den Entscheid des Verbandes akzeptieren.

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Das Sonntags-Cup-Update: (16.8.20)

Fliegt der 2.-Liga-Klub FC Sirnach wegen eines Spielers aus dem Cup, der keinen einzigen Ball berührt hat? Gut möglich. Denn die Hinterthurgauer durften ihr für Sonntag vorgesehenes Cup-Spiel gegen den 4.-Liga-Klub St. Otmar St. Gallen nicht austragen. Grund: Ein Protest aus dem vorangehenden Cup-Qualifikationsspiel ist noch hängig. Was ist passiert? Der FC Sirnach spielte beim unterklassigen 4.-Liga-Klub SC Berg. Trotz numerischer Unterzahl kam er in der 87. Minute zum 2:1-Siegtreffer. Jedoch sollen die Hinterthurgauer in der Nachspielzeit einen nicht-qualifizierten Spieler eingesetzt haben. Dieser berührte zwar keinen einzigen Ball, könnte aber zu einer Forfait-Niederlage führen.

Denn der Spieler war in der vergangenen Saison für den FC Münchwilen spielberechtigt und soll noch nicht für Sirnach qualifiziert gewesen sein. Die Sirnacher sehen es anders und der Akteur sei im offiziellen Spieler-System «Club-Corner» zur Verfügung gestanden. Das Skurrile an der Sache: Der Protest kam nicht vom SC Berg, wie mehrere Vertreter des Thurgauer 4.-Ligisten gegenüber hallowil.ch bestätigten. Man sei nicht sicher, ob besagter Spieler überhaupt gespielt habe, heisst es aus Berg. Weiter skurril: Die entsprechende Auswechslung ist im offiziellen Matchtelegramm, welches vom Schiedsrichter der Partie erstellt wird, nicht aufgeführt. Hat trotzdem der Spielleiter den Rekurs eingereicht? Es sind Spekulationen. Selbst beim FC Sirnach weiss man diesbezüglich nicht Bescheid. In den kommenden Tagen soll entschieden werden, ob der FC Sirnach das Spiel in Berg nachträglich mit 0:3 forfait verliert und einmal mehr in der ersten Cup-Qualifikationsrunde rausfliegt, oder ob das Resultat in der Wertung bleibt und somit das Spiel gegen St. Otmar neu angesetzt wird.

Bronschhofen macht früh den Deckel drauf

Auch das Spiel des 3.-Ligisten FC Flawil wurde kurzfristig abgesagt – allerdings aus einem anderen Grund. Gegner FC Littenheid aus der 4. Liga hätte zu wenige verfügbare Spieler gehabt, vermelden die Flawiler auf ihrer Facebook-Seite. Die Konsequenz: Flawil steht mit einem 3:0-Forfait-Sieg kampflos in den 1/16-Finals der Cup-Qualifikation.

Im Duell zweier 2.-Ligisten kam der SC Bronschhofen gegen Au-Berneck eine Runde weiter. Gleich mit 4:0 siegten die Wiler auf dem heimischen Ebnet. Schon nach einer halben Stunde war beim Stand von 3:0 für die Gastgeber der Deckel drauf. Aussergewöhnliches tat sich im Gründenmoos beim 8:3-Sieg des FC Münchwilen (3. Liga) gegen den 5.-Liga-Klub FC Sarajevo aus der Stadt St. Gallen. Nach der Pause gelangen Flügelspieler Petrit Thaqi vier Tore innerhalb von 18 Minuten. Drei Treffer in einer Halbzeit sind ein Hattrick. Und vier Tore? Ein Quattrick? Es gibt keinen Begriff.

Dussnang mit einer grossen Wende im Espenmoos

Ebenfalls spektakulär war, was dem FC Dussnang (3. Liga) glückte. Im St. Galler Espenmoos lag er gegen den FC Besa, der wie Dussnang in der 3. Liga spielt, nach etwas mehr als einer Viertelstunde mit 0:2 zurück. Doch die Hinterthurgauer glaubten an sich, glichen noch vor der Pause aus und kamen schliesslich zu einem 3:2-Sieg und somit eine Runde weiter.

Auch eine Runde weiter ist der FC Zuzwil aus der 3. Liga, der den gleichklassigen FC Heiden auswärts gleich mit 7:1 besiegte. Somit sind die Zuzwiler im Cup schon weit mehr als ein Jahr lang unbesiegt. Als die vergangene Saison abgebrochen wurde, war Zuzwil im Cup noch dabei. Auch in den 1/16-Finals steht der FC Bütschwil aus der 4. Liga, der das um eine Liga höher Spielende Netstal nach einem Rückstand mit einer 4:1-Packung zurück ins Glarnerland schickte. Die entscheidenden drei Bütschwiler Tore fielen alle in der Schlussviertelstunde. Ende Gelände ist hingegen für einen anderen 4.-Ligisten, den FC Eschlikon. Er bezog gegen den weit angereisten FC Celerina, ebenfalls ein 4.-Liga-Klub, eine 0:1-Heimniederlage.

Am nächsten Wochenende geht es für die Klubs ab 2. Liga interregional abwärts mit der Meisterschaft los. Highlight aus regionaler Sicht ist das 2.-Liga-inter-Derby zwischen dem FC Bazenheid und dem FC Wil U20 am kommenden Samstag um 17.30 Uhr auf dem Ifang. Für beide Teams wird es das erste Pflichtspiel seit vergangenem Herbst sein. hallowil.ch wird berichten.

Cup-Qualifikation: So wurde am Wochenende gespielt:

Qualifikation für die Saison 2020/2021, vorletzte Qualifikationsrunde:
Uzwil (2.i.) – FREIENBACH (2.i.) 1:2
Rüti, Henau: 340 Zuschauer. – Sr: Imboden.
Tore: 20. Stumpo 0:1. 45. Frrokaj 0:2. 88. Farkas (Handspenalty) 1:2.
FC Uzwil: Waldvogel; Hasler (78. Ranisavljevic), Studer (85. Marku), Alija, Lanker; Gülünay, Sbocchi (69. Nebil); Uetz (58. Koller), Nushi, Farkas; Cengiz.

Qualifikation für die Saison 2021/2022, 1/32-Final:
Besa (3.) – DUSSNANG (3.) 2:3
Littenheid (4.) - FLAWIL (3.) 0:3 forfait
Sarajevo (5.) – MÜNCHWILEN (3.) 3:8
BRONSCHHOFEN (2.) – Au-Berneck (2.) 4:0
BÜTSCHWIL (4.) – Netstal (3.) 4:1
Heiden (3.) - ZUZWIL (3.) 1:7
Eschlikon (4.) – CELERINA (4.) 0:1
Rorschacherberg (4.) – TOBEL-AFFELTRANGEN (3.) 1:6
Kirchberg (4.) – NECKERTAL-DEGERSHEIM (3.) 1:3

Mittwoch, 26. August:
20.00 Uhr: Niederstetten (4.) - Rebstein (3.)

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Alles zu den Samstagssielen und dem Out des FC Uzwil: (15.8.20)

Alles in allem war es ein richtig gebrauchter Abend für den FC Uzwil. Und dies nicht einmal, weil sein Auftritt schlecht gewesen wäre. Gegen den FC Freienbach führte er die feinere Klinge und war tonangebend. Trotzdem lag er bei Halbzeit mit 0:2 im Rückstand. Ein Sonntagsschuss am Samstagabend und ein Kontertreffer sorgten für verkehrte Welt auf der Rüti. Denn auch punkto Chancen hatten die Uzwiler die Oberhand. Aber vor dem gegnerischen Tor wurde viel zu viel liegengelassen. Nach der Pause waren es zwar weniger Chancen. Aber selbst diese hätten gut und gerne noch für den Ausgleich reichen können. Es blieb aber bei einem Penaltytreffer von Zoltan Farkas kurz vor Schluss.

Heiss diskutiert wurde eine Szene nach einer Stunde. Der kurz zuvor eingewechselte Dario Koller netzte ein und stellte vermeintlich auf 1:2. Die Tormusik lief und der Speaker schickte sich an, den Treffer zu vermelden. Doch währenddessen besprachen sich Schiedsrichter Jens Imboden und sein Assistent, um danach den Treffer zu annullieren. Der Unparteiische soll den Ball in der Aktion vor dem Treffer berührt haben, was gemäss Regelwerk einen Schiedsrichterball nach sich zieht. Den gab es dann auch, statt ein Uzwiler Tor. Die wütenden Proteste der Gastgeber brachten nichts. So sind die Cup-Träume also ausgeträumt und es geht am nächsten Samstag mit der Meisterschaft los. Weitere Details zum Spiel gegen Freienbach weiter unten im Liveticker zu dieser Partie.

Im Video: Michel Lanker kritisiert die Chancenverwertung

 

Sirnach-Spiel verschoben

Dem FC Uzwil bleibt in der Saison 2020/2021 ein attraktives Cupspiel verwehrt. Der FC Wil ist das einzige Team aus der Region, welches am Schweizer Cup teilnimmt. In der 1. Hauptrunde hat er, wie alle anderen 18 Schweizer Profiteams, ein Freilos. Der Cup-Start erfolgt für ihn eine Woche vor Meisterschaftsbeginn vom 11. bis 13. September mit den Sechzehntelfinals. Trainingsstart ist am Montag.

Die Teams der 2. Liga regional abwärts sind bereits mit der beschwerlichen Cup-Qualifikation für die Saison 2021/2022 beschäftigt – auch an diesem Wochenende. Der 4.-Liga-Klub FC Kirchberg wird sicher nicht in der Hauptrunde dabei sein, denn er unterlag in den 1/32-Finals der Qualifikation dem um eine Liga höher spielenden FC Neckertal-Degersheim mit 1:3. Die Chance aufrecht hielt sich der FC Tobel-Affeltrangen aus der 3. Liga, der auswärts gegen den 4.-Liga-Klub Rorschacherberg zu einem 6:1-Erfolg kam. Allerdings täuscht das Ergebnis. Die Gastgeber gingen früh in Führung. Die letzten drei Treffer der Südthurgauer fielen alle nach der 83. Minute. Acht weitere Teams der Region Wil stehen am Sonntag im Einsatz. Nicht so der FC Sirnach. Dessen Partie beim FC St. Otmar wurde kurzfristig verschoben.

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Liveticker FC Uzwil - FC Freienbach (15.8.20)

Das soll es gewesen sein von diesem Ticker. Ciao aus Henau.

Schlussfazit: Das Resümee schnell gezogen: Der FC Uzwil vergibt schlicht und einfach zu viele Chancen und muss die Cup-Träume begraben. Es war eine animierte Partie, in welcher sich die effizientere und cleverere Mannschaft durchgesetzt hat.

Schlusspfiff auf der Rüti: Der FC Uzwil verliert gegen den FC Freienbach mit 1:2 und schafft es nicht in die Cup-Hauptrunde.

92. Minute: Nochmals Lanker. Dieses Mal per Kopf. Aber da bringt er zu wenig Druck dahinter.

89. Minute: Da hat Lanker tatsächlich den Ausgleich auf dem Fuss. Aber knapp über das Lattenkreuz. Es dürfte wohl noch eines an Nachspielzeit geben.

88. Minute: TOOOOOOOOR für den FC Uzwil durch Farkas zum 1:2-Anschlusstreffer per Handspenalty. Locker gemacht und den Goalie verladen. Rechts unten getroffen. Geht hier noch was?

87. Minute: Handspenalty Uzwil!

84. Minute: Die Uzwiler Frust-Aktionen häufen sich.

80. Minute: Uzwil rennt an, und die Zeit davon.

76. Minute: Es ist wie verhext und das Ding will einfach nicht rein. Und einen Penalty gibt es auch nicht, obwohl Uzwils Captain Alija vehement einen fordert, weil er gestossen worden sein soll. Wegen Reklamierens sieht der Spielführer Gelb. Schon auffällig viele Krämpfe bei den Gästen. Nun gut, ist ja das erste Spiel nach neun Monaten. Und die Anzeigetafel sehen sie auch.

73. Minute: Mittlerweile ist das vor dem Tor zu wenig zwingend, was die Uzwiler zeigen. Lösungen sind gefragt. Also Tore.

67. Minute: Uzwil braucht den Anschlusstreffer. Und zwar möglichst bald. Dann gibt das hier vielleicht noch einen langen Abend auf der Rüti.

59. - 61. Minute: Nun wird es richtig skurril. Endlich ist der Ball drin und die Tormusik läuft. Koller jubelt. Doch der Schiedsrichter berät sich mit seinem Assistenten. Der Treffer wird schliesslich annulliert. Der Grund: Der Schiedsrichter hatte zuvor den Ball berührt. Und das gibt nach Regelwerk Schiedsrichterball. Wie bitter ist denn das?

57 Minute: Es will einfach nicht sein: Uetz ist zwar vor Goalie Mühlemann am Ball und überlobt diesen. Der Ball hüpft und hüpft ... abermals knapp am Pfosten vorbei.

53. Minute: Ungenauer Start der Uzwiler in die zweite Halbzeit. Das muss noch ne Schippe draufgelegt werden.

46. Minute: Der Ball rollt wieder. Findet Uzwil in die Partie?

Pausenfazit: Damit ist Uzwil richtig schlecht bedient. Die Gastgeber sind eigentlich die leicht bessere Mannschaft, haben aber in der Effizienz erhebliche Defizite. Da die Gäste diesbezüglich viel kaltschnäuziger sind, steht den Uzwilern das Wasser bereits bis zum Hals. Trotzdem: Wenn die Gastgeber so weiterspielen und effizienter werden, ist der Deckel noch nicht drauf.

Pausenpfiff auf der Rüti in Henau: Der FC Uzwil liegt gegen den FC Freienbach bei Spielhälfte mit 0:2 zurück

45.+2. Minute: TOOOOR für den FC Freienbach durch Frrokaj zum 0:2. Jetzt kommt es knüppeldick für die Gastgeber. 0:2 statt 1:1. Eine Kopfball-Verlängerung der Gäste bringt Frrokaj in Abschlussposition. Der netzt eiskalt ein.

38. Minute: Wieder nicht. Nach einer feinen Kombination steht Cengiz alleine vor dem Tor und kann sich die Ecke aussuchen. Aber knapp links vorbei. Den hat manch einer schon drin gesehen - und man dürfte ihn durchaus machen.

36. Minute: Weiter rennt Uzwil diesem einen Treffer hinterher. Wird Freienbach zur Knacknuss? Die Gäste treten recht spiel- und stilsicher auf. Aber noch ist hier natürlich alles möglich.

26. Minute: Mensch, was lassen die Uzwiler hier für Chancen liegen. Vier Chancen in zwei Minuten. Zweimal auf der Linie geklärt, ein Lattenstreifer, aber kein Ausgleich. Die Reaktion ist aber da nach dem Gegentor.

20. Minute: TOOOOR für den FC Freienbach durch Stumpo zum 0:1. Da ist die kalte Dusche für den FC Uzwil an diesem heissen Abend. Hätte nicht sein müssen, aber ein schöner Treffer. Distanzschuss der Gäste. Aussenverteidiger Stumpo trifft prächtig in die linke Ecke. Uzwil ist gefordert.

18. Minute: Nun ist auch Freienbach im Spiel. Aber die Uzwiler sind immer noch tonangebend. Neuzugang Orcun Cengiz ist vorne ein Aktivposten.

9. Minute: Uzwil in der Startphase klar besser. Dynamischer Start mit bereits drei guten Möglichkeiten. Noch warten wir aber auf den ersten Treffer - und den ersten Angriff von Freienbach.

1. Minute: Das Spiel läuft. Der erste Pflichtspiel-Einsatz der Uzwiler seit November 2019. Damals war es auch Cup-Qualifikation - und Bazenheid wurde mit 9:0 besiegt. Neun zu null.

Herzlich willkommen von der sonnigen Henauer Rüti zu diesem Cup-Qualifikationsspiel zwischen dem FC Uzwil und dem FC Freienbach. Es sind zwei Teams aus der 2. Liga interregional. Der Sieger dieser Partie muss oder darf am kommenden Wochenende noch einmal ran, und zwar gegen den Sieger der Partie Ajoie gegen Taverene. Wird auch jene Partie gewonnen, steht man in der Cup-Hauptrunde. Noch ein weiter weg also. Zuerst gilt es die Hürde Freienbach zu überspringen. Simon Dudle tickert durch den Abend.

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Vorschau auf das Cup-Wochenende: (14.8.20)

Gross war die Freude beim FC Uzwil, als er Ende Mai per Losentscheid in die nationale Cup-Hauptrunde gehievt wurde. Man durfte auf ein ganz grosses Spiel hoffen. Doch das war einmal. Denn der Cup-Modus der Saison 2020/2021 wurde seither angepasst und die Vertreter der höchsten beiden Ligen steigen später in den Bewerb ein. Dies hat für den FC Uzwil, welcher als einziger 2.-Liga-interregional-Klub der Region Wil noch in der Qualifikation dabei ist, spürbare Auswirkungen. Statt qualifiziert zu sein, hat er noch drei Hürden zu überspringen, bis ein grosser Klub Gegner sein könnte.

Der Reihe nach: Zuerst kommt es heute Samstag um 19 Uhr auf der heimischen Rüti in Henau zum Vergleich mit dem FC Freienbach, der ebenfalls in der 2. Liga interregional spielt. Als die vergangene Saison in der Winterpause abgebrochen wurde, hatten sowohl Uzwil wie auch Freienbach 21 Punkte aus 13 Spielen geholt und waren im gesicherten Mittelfeld ihrer Gruppe klassiert. Auf den Sieger dieser Partie wartet schon eine Woche später ein weiteres Qualifikationsspiel. Gegner ist der Sieger der Partie Ajoie-Monterri gegen AC Taverne – und das auswärts. Beide spielen ebenfalls in der 2. Liga interregional. Eine weitere Reise in die Ajoie oder das Tessin stünde bevor. Sollte auch diese Hürde übersprungen werden, steht der FC Uzwil in der ersten Hauptrunde. In dieser haben die Super-League- und Challenge-League-Klubs aber noch ein Freilos, um nicht zu viele Partien bestreiten zu müssen. Es ist also noch ein weiter Weg für die Uzwiler.

Zweite Cup-Runde hintereinander

Nicht nur der FC Uzwil ist mitten in der Cup-Qualifikation. Auch die Vereine der 2. Liga regional abwärts sind es. Dabei geht es darum, sich für den Cup der Saison 2021/2022 zu qualifizieren. Nachdem gewisse Klubs bereits am vergangenen Wochenende ran mussten, geht es nun mit den 1/32-Finals weiter. Nicht weniger als elf Vereine der Region Wil stehen am Samstag und Sonntag im Einsatz. Auch von diesen Spielen wird hallowil.ch berichten.