Dr. Elke Schmidt arbeitet bereits seit über 14 Jahren am Kantonsspital St.Gallen, davon mehr als sieben Jahre auf der Zentralen Notfallaufnahme. Als Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin mit Interdisziplinärem Schwerpunkt «Klinische Notfallmedizin SGNOR» (SGNOR steht für Schweizerische Gesellschaft für Notfall- und Rettungsmedizin) sowie als Notärztin SGNOR verfügt sie über ideale Voraussetzungen für die erfolgreiche Weiterführung und Weiterentwicklung der Notfallmedizin am Kantonsspital St.Gallen.

Elke Schmidt schloss ihr Studium 2006 in Deutschland an der Friedrich-Alexander- Universität in Erlangen-Nürnberg ab. Nach ihrer medizinischen Grundausbildung wechselte die gebürtige Nürnbergerin 2008 ans Kantonsspital St.Gallen, wo sie 2010 den FMH- Facharzttitel in Allgemeiner Innerer Medizin erlangte. Ihre weitere Ausbildung umfasste mehrere Jahre in der Anästhesiologie und Intensivmedizin sowie im Notarztdienst, bevor sie als Oberärztin in der Klinik für Allgemeine Innere Medizin/Hausarztmedizin auch Einsätze im Notfallbetrieb leistete und schätzen lernte. Auf der Zentralen Notfallaufnahme ist Elke Schmidt seit 2015 zuerst als Oberärztin und seit April 2022 als Stv. Chefärztin tätig.

Den interdisziplinären Schwerpunkt «Klinische Notfallmedizin SGNOR» erlangte die künftige ärztliche Leiterin des Notfallzentrums im Jahr 2018, seither ist sie zudem als Instruktorin im Zentrum für Reanimations- und Simulationstraining REA2000 des Kantonsspitals St.Gallen engagiert, wo sie seit 2020 auch die ärztlich-fachliche Leitung innehat. Neben verschiedenen Dozententätigkeiten in Fort- und Weitbildungskursen ist Dr. Elke Schmidt auch (Co-)Themenblock –Verantwortliche für notfallmedizinische Lektionen in verschiedenen Modulen im Programm des Joint Medical Masters St.Gallen.

Von der Zentrale Notfallaufnahme (ZNA) zum Notfallzentrum (NFZ)

Das Kantonsspital St.Gallen stellt die Notfallmedizin durch konsequente Weiterentwicklung bewährter Ansätze neu auf. Diese Anpassung in Struktur und Organisation ist Folge einer ordentlichen Strukturüberprüfung einer interdisziplinär zusammengesetzten Projektgruppe, die sich im Auftrag der Geschäftsleitung bereits seit Januar 2022 mit dem Übergang der bisherigen Zentralen Notfallaufnahme in eine neue Organisationsform befasst hat.

Die Notfallmedizin trägt weiterhin die notfallmedizinisch-fachliche und organisatorische Gesamtverantwortung. Zusätzlich wird die fachspezifische Kompetenz durch die erhöhte Präsenz von Fachärztinnen und Fachärzten aus den Kliniken weiter ausgebaut. Wartezeiten und die Aufenthaltsdauer im Notfall sollen sich dadurch für die Patientinnen und Patienten reduzieren. Konkret wird ab dem 01. Oktober 2022 der ärztliche Erstkontakt von Notfall-Patientinnen und -Patienten neu direkt durch die spezifische Fachklinik sichergestellt. Auch die Fallführung obliegt neu den Fachkliniken. Ergänzend steht weiterhin die breite Expertise der Notfallmedizinerinnen und Notfallmediziner rund um die Uhr (24h/7Tage) für notfallmedizinische, komplexe und multidisziplinäre Fragestellungen zur Verfügung. Damit profitieren die Patientinnen und Patienten von einer umfassenden Beurteilung und Behandlung. Organisatorisch wird das NFZ in die «Klinik für Allgemeine Innere Medizin/Hausarztmedizin und Notfallmedizin» eingebunden. Das NFZ bleibt aber ein Fachbereich mit eigenständiger ärztlicher Zentrumsleitung.