Gemeindepräsident Roland Hardegger hatte alle Register gezogen für die Grundsteinlegung. Nebst Grossaufmarsch seitens Baukommission, Bauplaner, Vereine und Behörden konnte auch die Zuzwiler Guggenmusik «Sprötzchante» für die Grundsteinlegung gewonnen werden. Auch für die Segnung des Bauwerks nahmen beide Religionsgemeinschaften Katholisch und Evangelisch teil.

Fundament auf zwei Ebenen gelegt

Die Dreifachturnhalle, sie soll im August für den Betrieb bereitstehen, ist für die Gemeinde Zuzwil ein Jahrzehnt-Projekt, wie es Gemeindepräsident Roland Hardegger in seiner Begrüssung nannte. Das Bauwerk werde nebst Schülern auch zahlreichen Vereinen und Institutionen zur Verfügung stehen. Hardegger wörtlich: «Freude, Genugtuung und Stolz erfüllt mich, was hier am Entstehen ist».

Die Grundsteinlegung fand sozusagen auf zwei Ebenen statt. Eine Ebene nimmt das Bauwerk als Ganzes ein. Mit der Segnung des Bauwerkes war auf der zweiten Ebene auch der Geist Gottes angesprochen, dem Haus Glück und Harmonie zu bescheren, wie es Rolf Tihanyi nannte. Pfarrerin Greet Egli symbolisierte dies mit drei ausgewählten Steinen, dass im Haus Herzlichkeit, Bewegung und Gottes Segen Einzug halten möge.

Baustelle seit Juli 2018

Zum Bau der neuen Dreifachturnhalle musste zuerst die 30-jährige Doppelturnhalle weichen. Zwei Kräne stehen seit August auf Platz zur Realisierung des Neubaus, auch Hinweis auf die Grössenordnung des Bauwerks mit Baukosten von 10,9 Mio. Franken. Hardegger gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass hier ein Werk entsteht, das über Generationen Bestand haben werde. Die neue Dreifachturnhalle setze Zeichen für die Entwicklung der Infrastruktur in der Gemeinde.

Als nächsten Schritt wird eine Aufrichtefeier für die Handwerker folgen. Ab dem 12. August steht die Dreifachturnhalle den Schülern zur Verfügung für den normalen Turnbetrieb. Die Einweihung mit der Bevölkerung ist auf den 9. November angesagt.