Der Ausgang der Abstimmung war in der Hinterthurgauer Gemeinde umstritten. Sowohl Befürworter wie auch Gegner hatten im Vorfeld Stimmung gemacht – unter anderem mit diversen Flugblättern. Gleich dreimal musste ein «Ja» resultieren, um das Projekt weiterverfolgen zu können und nun die Bagger auffahren zu lassen. Es resultierte dreimal ein «Ja». Als erstes ging es um einen Kredit in der Höhe von 6,63 Millionen Franken für den Neubau der Turnhalle. 839 Personen sagten ja, 726 waren dagegen. Dies entspricht einer Zustimmung von knapp 54 Prozent. Ähnlich gross war der Zuspruch für einen einmaligen Investitionsbeitrag von 2,52 Millionen Franken durch die Politische Gemeinde. Hierfür sagten 840 Personen ja, 722 waren dagegen. Gar noch deutlicher – nämlich 55,4 Prozent – war das «Ja» bei der Frage, ob die Landparzelle «Braatewääg, Friesler» unentgeltlich von der Politischen Gemeinde an die Volksschulgemeinde übergehen soll. 862 Eschliker sagten ja, 693 nein. Diese Parzelle hat einen Buchwert von 800'000 Franken. Die Stimmbeteiligung lag bei allen drei Vorlagen bei rund 52,5 Prozent.

Mit rund 54 bis 56 Prozent war die Zustimmung grösser als noch vergangenes Jahr, als es darum gegangen war, den Planungskredit gutzuheissen. Damals hatten «nur» 52 Prozent «Ja» gestimmt. Beim Kredit für den Architekturwettbewerb im Jahr 2015 war der Ja-Stimmen-Anteil bei 56 Prozent gelegen. Der Raumbedarf für die Schüler und Vereine des Dorfes war unbestritten. Der Standort der neuen Turnhalle hatte jedoch für Diskussionen und Emotionen gesorgt.