«Es bitzeli stüübe mues es», meinte am Samstagnachmittag ein Motorradfan aus dem Zürcher Oberland. Was er damit gemeint hat, sind die spannenden Motocrossrennen im Riethüsli. In den verschiedensten Kategorien wurde auf der 1600 Meter langen Strecke um Plätze und Sekundenbruchteile gekämpft. Stürze, Überholmanöver, Motorprobleme, Staub und viel Publikum, also alles was ein richtiger Motorsportanlass braucht war vorhanden. Urs Ulli, OK-Präsident, organisierte den Anlass zum zweiten Mal und zeigte seine helle Begeisterung. «Wir haben das beste Motocrosswetter das es gibt. Und was mir fast noch wichtiger ist, ist die Tatsache, dass ich unzählige positive Feedbacks von den Fahrern erhalte habe. Sie waren mit der Piste und der Organisation sehr zufrieden.» Lobeshymnen die dem OK mit seinen rund 60 Helfern gut tun, ist doch der Aufwand riesig.

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Spektakuläre Sprünge.

Eine Woche Streckenbau
Nebst dem ganzen organisatorischen Aufwand gab vor allem der Streckenbau viel Arbeit. Urs Ulli sagte, dass man eine Woche lang daran gearbeitet hat. «Und da am Samstag noch eher die Hobbyfahrer unterwegs sind werden wir die Piste auf den Sonntag hin und den Läufen die zur Schweizermeisterschaft zählen, noch einmal umbauen und den Schwierigkeitsgrad erhöhen.» Insbesondere die hohen und weiten Sprünge imponieren immer wieder aufs Neue. So versammelten sich die Hundertschaften an Besucher meistens an den Erdhügeln die die Fahrer mit rasantem Tempo überfliegen.

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«Im Gegensatz zur letztjährigen Premiere haben wir mehr Fahrer und Zuschauer».

Urs Ulli, OK-Präsident Motocross Braunau

Zum Abschied Jeremy Seewer
Urs Ulli erklärte, dass er als OK-Präsident zurücktreten wird. Die Nachfolgeregelung ist noch im Gange, aber in Alain Niederhäuser wäre eine geeignete Person für dieses Amt in den Startlöchern. So lässt es sich Urs Ulli nicht nehmen, Danke zu sagen. «Dem Landbesitzer Urs Felix, dem Chef Festwirtschaft Roland Felix und allen weiteren involvierten Personen die zum guten Gelingen beigetragen haben; danke.» Als das grösste Geschenk bezeichnete er, den Start vom international erfolgreichen Rennfahrer Jeremy Seewer. «Seine Anwesenheit bedeutet mir unglaublich viel, toll, dass sich solche Spitzensportler auch in Braunau zeigen, das zeugt von grosser Sympathie», sagte Ulli, der dem beliebten Anlass im Hintergrund erhalten bleiben wird.

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Jeremy Seewer Fans kamen am Sonntag in den Genuss des Ausnahmekönners.

Nebst den Rennen sorgte auch das Rahmenprogramm für Unterhaltung und Kurzweil. Ein Public Viewing um auch hier Fussball zu schauen, musikalische Umrahmung, Festwirtschaft und Barbetrieb, Mini-Bikes und Mini-Quads für die Kleinsten, Hüpfburg und vieles mehr, lockte eine grosse Zuschauermenge aus der ganzen Schweiz und dem nahen Ausland an.

Ranglisten unter: www.motocross-braunau.ch

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Abseits der Rennstrecke wurde gefachsimpelt.