Aus der Traum vom Playoff-Final für das Frauen-Team des EC Wil. Nachdem am Samstagabend das Auswärtsspiel gegen Bassersdorf knapp mit 1:2 verloren gegangen war, mussten die Wilerinnen am Sonntagnachmittag vor eigenem Anhang eine 1:6-Niederlage einstecken. Damit geht die «Best-Of-Three»-Serie mit 2:0 an die Zürcherinnen. Diese hatten schon die Qualifikationsphase dominiert und waren als Sieger aus dieser hervorgegangen. Die Entscheidung im «Rückspiel» fiel bereits in der Startphase, als sich die Wilerinnen in den ersten sieben Minuten einen 0:3-Rückstand einhandelten und etwas später einen Goalie-Wechsel vornahmen. Zwar verkürzte Anna Caumo nach vor der ersten Pause in Unterzahl auf 1:3. Nur gut eine Minute später war die Drei-Tore-Führung der Gäste aber wieder hergestellt und das Spiel definitiv entschieden. Bereits nach zwei Dritteln stand schliesslich das Endergebnis von 1:6 fest. «Im ersten Drittel wurden wir völlig überrumpelt. Das hat uns das Genick gebrochen. Es wäre eigentlich unser Gameplan gewesen, drei schnelle Tore zu erzielen», sagte Wils Trainer Marcel Herzog kurz nach dem Ausscheiden.

Alles in allem fällt das Saison-Fazit aber positiv aus. In der dritten Saison seit der Gründung des Wiler Frauenteams ging es einen weiteren Schritt vorwärts. In der ersten Spielzeit war der Aufstieg in die NLB realisiert worden, ein Jahr danach die Viertelfinal-Qualifikation in der zweithöchsten Spielklasse. Dieses Mal ging es sogar bis in den Halbfinal. «Wir haben uns teuer verkauft», fasste Herzog zusammen.

Frauen, NLB, Playoff, Halbfinal (Best-Of-Three):
Bassersdorf – Wil 2:1
Wil – BASSERSDORF 1:6

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Spiel 3: GDT Bellinzona - EC Wil 8:5

Am Ende blieb die Enttäuschung. Obwohl sich der EC Wil lange gewehrt hatte, musste das frühestmögliche Ausscheiden im 1.-Liga-Playoff akzeptiert werden. 0:3 ging die Viertelfinal-Serie gegen Bellinzona verloren, womit alle fünf direkten Vergleiche in dieser Saison mit den Tessinern eine Niederlage nach sich zogen. In Spiel drei schien die Entscheidung nach 45 Minuten gefallen. Kurz zuvor hatte Dany Massa im Powerplay auf 6:3 erhöht. Doch die Wiler gaben nicht auf, verkürzten dank Toren ihrer besten beiden Torschützen Andreas Ambühl und Elia-Marius Mettler binnen 26 Sekunden auf 5:6 und leiteten eine heisse Schlussphase ein. Mit noch zwei Blöcken versuchten die Wiler alles, um die Wende herbeizuführen. Doch es sollte nicht reichen. Mit zwei Toren in der Schlussphase machten die Tessiner klar. Der letzte Treffer fiel ins leere Tor.

Bereits nach knapp vier Minuten hatten die Wiler durch Marius Herberger das Skore eröffnet, jedoch nur 25 Sekunden später den Ausgleich kassiert. Bitter: Zwei Wiler Abschlüsse dieser Startphase waren an der Torumrandung gelandet. Mitte des Startdrittels gerieten die Gäste erstmals in Rückstand, kurz nach Beginn des Mitteldrittels gar mit zwei Toren Differenz. Doch die Reaktion kam und erneut Herberger sowie Fabio Högger egalisierten bis Spielhälfte das Skore. Bellinzona realisierte jedoch kurze Zeit später einem Doppelschlag mit zwei Toren binnen 32 Sekunden und führte nach zwei Dritteln mit 5:3. Der Rest ist bekannt. "Der Gegner hat gezittert, aber genau im richtigen Moment die Tore erzielt", sagte EC-Wil-Trainer Andy Ritsch.

Somit ist die Saison weniger erfolgreich als die vergangene, als die Halbfinals erreicht worden waren. Der EC Wil ist vor Saisonbeginn als Transfersieger gehandelt worden und mit hohen Ambitionen gestartet. Kein einziger Sieg im Playoff muss als Enttäuschung gewertet werden. "Wenn man mit 0:3 rausfliegt, ist das bitter. Selbst der gegnerische Trainer hat uns aber attestiert, dass es in allen drei Partien auch hätte anders laufen können. Wir konnten das Wettkampfglück nicht auf unsere Seite zwingen", sagte Ritsch.

EC-Wil-Ladies sind dran, verlieren aber

Auch die Frauen des EC Wil mussten im Playoff eine Auswärtsniederlage einstecken. Gegen Bassersdorf, das die Qualifikationsphase gewonnen hatte, resultierte im NLB-Halbfinal eine 1:2-Pleite. Bis Spielhälfte hatten sich die Äbtestädterinnen eine 0:2-Hypothek eingehandelt. Zehn Minuten vor Schluss kamen sie durch Iris Flückiger im Powerplay zwar auf 1:2 heran, mehr war aber trotz einiger Chancen nicht mehr drin. "Es genügt nicht, wenn man nur ein Drittel lang gutes Eishockey spielt. Im letzten Drittel waren wir aber die bessere Mannschaft und der Gegner hat sich aus dem Spiel gerettet", sagte Wils Trainer Marcel Herzog.

Somit führt Bassersdorf in dieser «Best-Of-Three»-Serie mit 1:0. Wollen die Wilerinnen ein Entscheidungsspiel erzwingen, brauchen sie am Sonntag (17. Februar) im heimischen Bergholz einen Sieg. Ansonsten ist auch für die Wiler Frauen die Saison vorbei. Spielbeginn ist um 16 Uhr. "Wenn wir so weiterspielen wie im letzten Drittel in Spiel eins, sieht es ganz anders aus", sagte Herzog.

Deutliche Niederlage ohne Konsequenzen

Für das Männer-Team des EHC Uzwil setzte es in der 1.-Liga-Abstiegsrunde die zweite Enttäuschung binnen zwei Tagen ab. Nach dem Würge-Sieg gegen das abgeschlagene Schlusslicht Reinach am Donnerstag musste gegen Rheintal auswärts in Widnau gleich eine 1:5-Packung eingesteckt werden. Bereits kurz nach Beginn des Mitteldrittels lag die Mannschaft von Trainer Mischa Wasserfallen mit 0:3 zurück. Zwar konnte Silvan Bleichenbacher zwischenzeitlich auf 1:3 verkürzen, doch die Gastgeber erzielten zwei weitre Tore. Bauchschmerzen verursacht diese Niederlage bei den mit nur 13 Spielern angetretenen Uzwilern aber nicht. Denn der Ligaerhalt ist längst gesichert. Noch sind vier bedeutungslose Abstiegsrunden-Spiele zu bestreiten bis zum Saisonende.

Resultate, 1. Liga, Ostgruppe, Playoff, Viertelfinal, Spiel 3 (Best-Of-Five):
BELLINZONA – Wil 8:5 (Schlussstand: 3:0)
Wetzikon – Prättigau-Herrschaft 3:2 (Zwischenstand: 2:1)
AROSA – Pikes Oberthurgau 4:2 (Schlussstand: 3:0)
Frauenfeld – HERISAU 3:4 (Schlussstand: 0:3)

Nächstes Spiel:
Dienstag, 19. Februar: Prättigau-Herrschaft – Wetzikon (20.00 Uhr).


Abstiegsrunde 2. Runde:
Rheintal – Uzwil 5:1
Reinach – Argovia 1:5

Rangliste:
1. Uzwil 2/38. 2. Argovia 2/31. 3. Rheintal 2/26. 4. Reinach 2/7.

Nächste Spiele (3. Runde):
Dienstag, 19. Februar: Uzwil – Argovia (20.00 Uhr), Rheintal – Reinach (20.00 Uhr).

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Vorschau, Spiel 3:

Ausgerechnet in der entscheidenden Phase der Saison leistet sich der EC Wil die längste Niederlagenserie dieser Spielzeit. Viermal mussten die Äbtestädter zuletzt als Verlierer vom Feld. Das bringt sie in die Bredouille. Mit 0:2 liegen sie in der «Best-Of-Five»-Serie gegen Bellinzona zurück und haben nur noch eine Chance, um das frühe Saisonende abzuwenden. Im fünften Vergleich mit den Tessinern dieser Saison muss dringend der erste Sieg her.

Guter Rat ist in der aktuellen Situation teuer. Denn die Spielweise von Bellinzona scheint den Wilern nicht zu liegen. Auch eine frühe 2:0-Führung reichte am Donnerstag nicht zum Sieg. Trainer Andy Ritsch wirkte nach der bitteren 4:5-Niederlage nachdenklich. Doch dann sagte er: «Aufgeben tut man auf der Post. In jeder Serie ist es wichtig, das letzte Spiel zu gewinnen.» Gefordert ist vor allem mehr Effizienz vor dem gegnerischen Tor und auch mehr Leidenschaft, ohne unnötige Strafen zu nehmen.

Aussenseiter, aber nicht chancenlos

Auch für das Ladies-Team des EC Wil könnte eine Playoff-Serie an diesem Weekend enden. Dabei beginnt sie doch erst. Wie bitte? Die Wiler Frauen haben sich in der Nationalliga B für den Halbfinal qualifiziert und treffen dort auf Bassersdorf, das die Qualifikationsphase gewonnen hat. Am Samstagabend wird im Klotener Schluefweg, den sie auch Swiss-Arena nennen, Spiel 1 ausgetragen. Schon am Sonntag um 16 Uhr findet im Bergholz Spiel 2 statt. Gespielt wird «Best-Of-Three». Ein Entscheidungsspiel würde ein Wochenende später in Kloten stattfinden. Bassersdorf geht als Favorit in die Partie. Nach dem fulminanten 2:0-Erfolg der Wilerinnen im Viertelfinal gegen die GCK Lions würde aber selbst ein Final-Einzug nicht überraschen. Und dann? Um in die höchste Liga aufzusteigen, müsste danach auch noch die Final-Serie und in der Folge eine Liga-Qualifikation gewonnen werden. Doch soweit denkt im Bergholz noch niemand. Wie auch immer: Bereits jetzt ist die dritte Saison seit der Gründung des Wiler Frauenteams die beste.

Beide gerettet

Erledigungscharakter hat bei den Herren das 1.-Liga-Abstiegsrundenspiel am Samstag um 17.30 Uhr des EHC Uzwil in Widnau gegen Rheintal – und zwar für beide Teams. Sie können nicht mehr absteigen. Die Saison ist im Prinzip gelaufen.

hallowil.ch wird am Samstag und Sonntag diese Partien mit Wiler und Uzwiler Beteiligung berichten.

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Spiel 2: EC Wil - GDT Bellinzona 4:5 n.V.

«Heute haben wir uns selber geschlagen», sagte ein sichtlich enttäuschter EC-Wil-Trainer Andy Ritsch nach der Partie. Er sprach damit die unnötigen Strafen an, die seine Mannschaft in einem ausgeglichenen Spiel genommen hatte. Auch den Siegtreffer erzielten die Tessiner in Überzahl. Eine Strafe gegen die Gastgeber war angezeigt und Bellinzonas Goalie machte einem sechsten Feldspieler Platz. Ziemlich lange blieben die Gäste in Puckbesitz, ehe sie einnetzten. «Das tut weh und ist frustrierend. Aber wir haben zu wenig clever gespielt», sagte Ritsch.

Vorausgegangen waren gut 67 Minuten, in denen die Wiler zuerst die bessere Mannschaft waren und folgerichtig dank Toren von Dario Eigenmann und Remo Heitzmann früh mit 2:0 führten. Somit sah es viel besser aus als zwei Tage zuvor, als die Äbtestädter bereits nach elf Minuten mit 1:4 im Hintertreffen gelegen waren. Doch dann nahmen sich die Gastgeber mit teils unnötigen Strafen den Wind selber aus den Segeln – und ermöglichten den Tessinern die Wende. Kurz nach Spielhälfte war das Spiel gedreht und Ritsch gezwungen, sein Time-Out zu nehmen. Die Massnahme zeigte Wirkung. Gut eine Minute später traf Elia-Marius Mettler zum 3:3-Ausgleich.

Keine Playoff-Stimmung

Im Schlussdrittel konnte sich kein Team deutliche Vorteile erarbeiten, was mit je einem Treffer korrekt gespiegelt wurde. Andreas Ambühls 34. Saisontor rettete die Wiler in die Verlängerung. Diese wäre verhindert worden, wenn die Gastgeber wenige Sekunden vor Schluss der regulären Spielzeit eine Dreifachchance in ein fünftes Tor umgemünzt hätten. Das sollte sich rächen und im vierten Spiel dieser Saison gegen Bellinzona die vierte Niederlage einbringen. Somit sind die Wiler am Samstag im Tessin zum Siegen gezwungen, wenn sie nicht die kürzest mögliche Saison aller Teams haben wollen.

Neben der Niederlage war noch etwas anderes enttäuschend: die Zuschauerzahl. Nur gerade 150 Leute verirrten sich ins Bergholz an diesen Playoff-Viertelfinal. Mager.

Mühselige Pflichterfüllung

Kaum Freude hatten die Spieler des EHC Uzwil, obwohl sie mit einem 5:4-Sieg nach Penaltyschiessen gegen Reinach in die Abstiegsrunde gestartet waren. Denn sie hatten einen «sehr schlechten Match gespielt», um es in den Worten ihres Trainers Mischa Wasserfallen auszudrücken. Den Uzwilern war anzumerken, dass nach der verpassten Playoff-Qualifikation von vergangenem Samstag die Spannung abgefallen war und diese Abstiegsrunde nichts anderes ist als eine lästige Pflichterfüllung. Nach der ersten von sechs Runden sind alle Entscheidungen gefallen. Uzwil, Argovia und Rheintal bleiben in der 1. Liga. Reinach muss gegen den Vorletzten der 1.-Liga-Westgruppe einen Playout-Final um den Ligaerhalt bestreiten.

In einem biederen Spiel gegen ein schwaches Reinach hätten sich die Uzwiler beinahe die Peinlichkeit geleistet, dem inferioren Schlusslicht den allerersten Auswärtssieg dieser Saison zu schenken. Die mit nur zwölf Feldspielern angetretenen Habichte lagen bis zur 54. Minute mit 2:4 zurück, ehe Silvan Bleichenbacher und Robin Reinmann doch noch eine Verlängerung und schliesslich ein Penaltyschiessen erzwangen. In diesem holten sich die Gastgeber, bei denen Alain Rüfenacht und Lukas Klopfer die ersten beiden Tore erzielt hatten, den Zusatzpunkt.

Resultate, 1. Liga, Ostgruppe, Playoff, Viertelfinal, Spiel 2:
Wil – Bellinzona 4:5 n.V. (Stand: 0:2)
Prättigau-Herrschaft – Wetzikon 1:3 (Stand: 1:1)
Pikes Oberthurgau – Arosa 4:5 n.V. (Stand: 0:2)
Herisau – Frauenfeld 3:0 (Stand: 2:0)

Nächste Spiele:
Samstag, 16. Februar: Wetzikon – Prättigau-Herrschaft (17.30 Uhr), Frauenfeld – Herisau (17.30 Uhr), Arosa – Pikes Oberthurgau (20.00 Uhr), Bellinzona – Wil (20.15 Uhr).

Abstiegsrunde, 1. Runde:
Uzwil – Reinach 5:4 n.P.
Argovia – Rheintal 1:2 n.V.

Rangliste:
1. Uzwil 1/38. 2. Argovia 1/28. 3. Rheintal 1/23. 4. Reinach 1/7.

Nächste Spiele, 2. Runde:
Samstag, 16. Februar: Rheintal – Uzwil (17.30 Uhr), Reinach – Argovia (17.30 Uhr)

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Der Liveticker von Spiel 2:

Das war's aus der Eishalle Bergholz. hallowil.ch wird auch am Samstag über die Partie im Tessin berichten. Einen schönen Abend und bis bald.

Nun muss am Samstag auswärts in Bellinzona zwingend ein Sieg her, um die Chancen auf das Weiterkommen zu wahren.

Schlussfazit: Obwohl das Spiel für den EC Wil optimal begonnen hat, bleibt er auch im zweiten Spiel ohne Sieg und ist mit 0:2 in der Serie hinten. Der Knackpunkt lag im Mitteldrittel, als innert 50 Sekunden aus einer 2:1-Führung ein 2:3-Rückstand wurde. Zwar kämpften sich die Wiler verdient in die Verlängerung, konnten dort aber nicht über sich hinauswachsen und nur wenige Akzente setzen. Der Gegentreffer war die logische Folge der starken Phase von Bellinzona. 

Spielende: Der EC Wil verliert gegen die GDT Bellinzona mit 4:5 nach Verlängerung. Das entscheidende Tor erzielt Pietro Juri bei angezeigter Strafe gegen Wil und somit in Überzahl, da der Towart der Tessiner blitzschnell reagiert und seinen Posten geräumt hatte.

68. Minute: TOOOR für die GDT Bellinzona. Sie gewinnen das Spiel damit 5:4. 

67. Minute: Bellinzona drückt wieder mehr und kommt zu einem Bully vor dem Wiler Tor.

65. Minute: Die Wiler kommen mal wieder in die Zone der Gäste. Und schon wird es gefährlich. Der Schuss geht aber knapp am Tor vorbei.

63. Minute: Niemand will hier den Fehler machen. Der Vorteil in dieser Startphase der Verlängerung liegt aber definitv bei der GDT Bellinzona.

62. Minute: Beide Mannschaften sind wieder komplett. Ein Big Save von Oliver Etter hält die Wiler im Spiel.

61. Minute: Die Verlängerung läuft. Beide Mannschaften noch mit einem Feldspieler weniger. In einer Minute werden die Strafen vorbei sein.

Zwischenfazit: Ein Spiel auf Messers Schneide. Keine Überlegenheit für eine Mannschaft in diesem dritten Drittel. Man merkt, dass viel auf dem Spiel steht. Wird es hier einen Sieger in der Verlängerung geben oder wird es - wie im Spiel Uzwil - Reinach - zum Penaltyschiessen kommen? Es wird maximal 20 Minuten Verlängerung geben, wenn nicht voher schon ein Tor für die Entscheidung sorgt. In Uzwil waren es übrigens nur fünf Minuten Overtime.

Uzwil entscheidet das Spiel in dieser Abstiegsrunde doch noch für sich und siegt 5:4 nach Penaltyschiessen. Reinach konnte seine Zwei-Tore-Führung nicht ausnutzen und ist auch weiterhin auswärts ohne Sieg. Trotzdem ein wenig peinlich für die Uzwiler, die jedoch abermals mit einem sehr schmalen Kader antreten mussten.

Pause vor der Verlängerung: Eine ganz enge Kiste zwischen Wil und Bellinzona. 4:4 steht es. 

60. Minute: Die reguläre Spielzeit ist vorbei. Auch im Bergholz werden Überstunden gemacht. 

59. Minute: 5 Sekunden vor Schluss müssen von beiden Mannschaften je ein Spieler auf die Strafbank. Dario Eigenmann auf der Seite der Gastgeber und Peter Biasca von der GDT Bellinzona. 

Uzwil und Reinach ermitteln auch keinen Sieger in der Verlängerung. Das Penaltyschiessen muss für eine Entscheidung sorgen.

58. Minute: Der EC Wil will den Führungstreffer. Die ganz grosse Torchance bleibt aber bisher aus.

55. Minute: Wil ist wieder komplett. Gibt es hier noch einen Sieger in der regulären Spielzeit?

53. Minute: Strafe gegen Wil. Mit dieser Strafe machen es sich die Äbtestädter nicht gerade leicht, den Sieg zu holen. Andrej Maraffio sitzt für 2 Minuten draussen.

53. Minute: Es steht 4:4 in diesem Playoff-Viertelfinal. Es wird eine umkämpfte Schlussphase erwartet.

In der Uzehalle gibt es Verlängerung. 

52. Minute: TOOOOR für den EC Wil. Den so wichtigen Ausgleich erzielt der beste Torschütze der Wiler Andreas Ambühl mit der Nummer 95. Alles wieder offen.

51. Minute: Eine weitere Strafe und doppelte Überzahl für die Wiler. Wenn nicht jetzt, wann dann?

4:4 in Uzwil. In der vorletzten Minute trifft die Heimmannschaft durch Reinmann zum Ausgleich.

50. Minute: Strafe gegen die Tessiner. Können die Wiler daraus Profit schlagen? 

49. Minute: TOOOR für die GDT Bellinzona. Das erste Powerplay-Tor des Spiels. Mit seinem dritten Treffer heute Abend bringt Thomas Schena seine Mannschaft wieder in Führung. Es steht 3:4.

48. Minute: Strafe gegen Wil wegen einem Stockschlag. Marius Herberger muss auf die Bank.

Der EHC Uzwil verkürzt auf 3:4. Silvan Bleichenbacher sorgt für den Anschlusstreffer.

45. Minute: Die Tessiner sind der Führung näher als die Bären. Ein ums andere Mal kommen sie zu guten Abschlüssen.

44. Minute: Auch diese Strafe endet torlos. Beide Teams können keinen Vorteil aus den bisherigen Powerplays ziehen.

42. Minute: 2-Minuten-Strafe gegen den EC Wil und den besten Torschützen aus der Qualifikation, Andreas Ambühl. Die beiden Strafen aus dem zweiten Drittel sind abgelaufen. 

Und wieder fällt ein Tor in Uzwil. Gut 10 Minuten vor Schluss erhöht Reinach auf 4:2.

41. Minute: Das Schlussdrittel läuft.

Zwischenfazit: Das Drittel begann relativ ereignisarm, bevor beide Mannschaften innerhalb weniger Minuten die einzigen Tore in diesem Mitteldrittel erzielten. Ein Doppelschlag der GDT Bellinzona und die zwischenzeitliche Führung brachte die Wiler nicht aus der Fassung. Sie antworteten umgehend mit ihrem dritten Treffer des Abends und glichen die Partie wieder aus. Ein spannendes Schlussdrittel erwartet uns in diesem zweiten Spiel des Playoff-Viertelfinals. Denn die Wiler haben einen Sieg bitternötig, um in der Serie auszugleichen. 

In Uzwil läuft das letzte Drittel.

2. Drittelspause: Nach zwei Drittel steht es hier im Bergholz 3:3.

39. Minute: Tommaso Cordiano muss wegen Hakenstellens 10 Sekunden vor der Pause auf die Strafbank. Die Wiler spielen 4 Sekunden lang in Überzahl bevor auch einer ihrer Spieler vom Eis muss. 4 gegen 4 für die letzten Momente im zweiten Drittel.

39. Minute: Kurz vor Drittelspause werfen sich die Tessiner in fast jeden Pass, den die Heimmannschaft spielen will. Ein Spieler geht nach kurzer Verletzungsunterbrechung zum Glück auf eigenen Beinen wieder vom Eis. Aber auch die Wiler vereiteln eine Chance nach der anderen der Gäste.

36. Minute: Beide Mannschaften drücken auf den Führungstreffer. Bellinzona ist diesem aber näher als die Wiler.

2. Drittelspause in Uzwil. 2:3 aus Sicht der Habichte.

34. Minute: TOOOR für den EC Wil. Der Ausgleich für die Heimmannschaft. Mettler trifft nach Vorarbeit von Ambühl und Spillmann. Drei Tore in weniger als 2 Minuten. Für Spannung ist im Bergholz gesorgt.

Tor auch in Uzwil - und zwar für Reinach. 2 Minuten vor Schluss des zweiten Drittels gehen die Gäste in der Uzehalle wieder in Führung.

32. Minute: TOOR für die Gäste. Bellinzona dreht das Spiel. Es steht 2:3 aus Sicht der Wiler.

31. Minute: TOR für die GDT Bellinzona. Es steht 2:2.

31. Minute: Mit je einem Feldspieler weniger bekommt das Spiel viel mehr Tempo. Bellinzona gibt Gas.

29. Minute: 2-Minuten-Strafe gegen beide Teams. Andrea Brazzola sitzt die Strafe für die Gäste ab. Andrej Maraffio nimmt für die Wiler auf der Strafbank platz. 4 gegen 4 für zwei Minuten.

28. Minute: Der Puck ist im Tor der Wiler, aber der Treffer zählt nicht. Der Schiedsrichter winkt ab. Es bleibt beim 2:1.

26. Minute: Eine ruhige Phase in der Eishalle Berholz. Beide Mannschaften tun sich schwer, Chancen zu kreieren.

Ausgleich in Uzwil. Die Reinacher treffen in Überzahl zum 2:2. Der Ex-Uzwiler Dum trifft für die Mannschaft aus dem Aargau.

24. Minute: Druckphase der GDT Bellinzona, die hier fast im Minutentakt zu Chancen kommen.

22. Minute: Pfostenschuss für die Gäste. Grosses Glück für die Wiler.

21. Minute: Das zweite Drittel hat begonnen. Die Wiler sind wieder komplett.

In der Uzehalle läuft nun das zweite Drittel schon einige Minuten. Der EHC Uzwil trifft zum zwischenzeitlichen 2:1. Torschütze ist mit der Nummer 2 Lukas Klopfer.

Zwischenfazit: Ein viel besserer Start als noch am Dienstag für die Äbtestädter. Man hat viele Chancen und mit zwei schnellen Toren die Weichen für den wichtigen Sieg stellen können. Gegen Ende des Drittels ging wegen zum Teil unnötigen Strafen das Tempo ein wenig verloren. Bellinzona konnte sein Startdrittel vom letzten Spiel nicht wiederholen, kommt aber durch Unachtsamkeiten der Wiler ebenfalls zu Chancen.

1. Drittelspause: Der EC Wil führt gegen die GDT Bellinzona mit 2:1.

20. Minute: Grosses Pech für die Wiler. Sie treffen im Boxplay das Tor, aber leider 0.5 Sekunden nach der Pausensirene. 

18. Minute Oha: Und direkt die nächste Strafe gegen den EC Wil wegen zu vielen Spielern auf dem Eis. Aron Bulgheroni nimmt ein weiteres Mal auf der Strafbank Platz.

18. Minute: Auch dieses Powerplay überstehen die Wiler ohne Gegentreffer.

16. Minute: 2-Minuten-Strafe für den EC Wil. Zweites Powerplay der Gäste. Aron Bulgheroni sitzt auf der Strafbank.

15. Minute: Bis jetzt ein sehr gutes Hockeyspiel mit einem kleinen Chancenplus für die Wiler.

13. Minute. TOOR für die GDT Bellinzona. Es trifft Thomas Schena zum Anschlusstreffer aus Sicht der Tessiner.

1. Drittelpause in Uwil. Es steht 1:1.

12. Minute: Strafe unbeschadet überstanden. Der EC Wil ist wieder komplett.

11. Minute: Ein sehr guter Start der Wiler. Sogar in Unterzahl kommen sie zu Chancen und suchen den dritten Treffer. Insgesamt eine starke Leistung der Heimmannschaft in diesen ersten zehn Minuten.

10. Minute: Der EC Wil kassiert die erste Strafe wegen Haltens. Auf der Strafbank nimmt Herberger platzt.

9. Minute: Bellinzona ist wieder komplett. Gutes Powerplay der Wiler. Das Tor fällt aber nicht.

7. Minute: Erste Strafe im Spiel. Ein Hakenstellen der GDT Bellinzona sorgt fürs erste Powerplay des EC Wil.

5. Minute: TOOOOOOR für den EC Wil. Ein Traumstart für die Äbtestädter. Heitzmann trifft zum wichtigen 2:0.

3. Minute: TOOOOOR für den EC Wil. Mit der Nummer 11 trifft Dario Eigenmann zum 1:0 für die Wiler.

Uzwil gleicht 53 Sekunden später aus. Rüfenacht ist der Torschütze zum 1:1.

Ein erstes Tor ist in Uzwil gefallen. Reinach führt überraschend mit 1:0 

1. Minute: Das Spiel läuft.

Auch im Bergholz sind die Mannschaften bereit. Viel Spass mit dem Spiel EC Wil gegen die GDT Bellinzona.

In Uzwil hat das Spiel begonnen: Wir halten Sie auch darüber auf dem Laufenden. 

Um 20.15 Uhr geht es los in der Eishalle Bergholz. Wir sind gespannt.

Somit ist das heute eine Art Spiel der Wahrheit. Gewinnen die Wiler, ist wieder alles offen. Verlieren sie hingegen, droht übermorgen Samstag im Tessin bei Spiel 3 bereits das Saisonende. Es ist ja eine «Best-of-Five»-Serie.

Um deutlich mehr geht es bei den Wilern. Sie haben am Dienstag zum Auftakt in diese Playoff-Viertelfinal-Serie in Bellinzona das Startdrittel verschlafen und lagen nach nicht einmal zwölf Minuten mit 1:4 zurück. Zwar vermochten sich die Äbtestädter nach der ersten Pause zu steigern, die Reaktion kam aber zu spät. Es musste eine 3:5-Niederlage hingenommen werden.

Alsdann, was steht an? Sie werden in diesem Ticker gleich über zwei Spiele auf dem Laufenden gehalten. Der klare Schwerpunkt liegt auf dem erwähnten Playoff-Spiel. Dann haben wir aber auch einen Blick auf das Abstiegsrunden-Spiel zwischen dem EHC Uzwil und Reinach. Ab 20 Uhr wird in der Uzehalle gespielt. Diese Partie hat Vollzugs-Charakter, da die Habichte bereits vor Beginn dieser Abstiegsrunde den Ligaerhalt sichergestellt haben.

Hockey-Time an diesem Donnerstag-Abend. Und die Spannung ist bereits gross. Herzlich willkommen aus der Eishalle Bergholz zu Spiel 2 des 1.-Liga-Playoff-Viertelfinals zwischen dem EC Wil und der GDT Bellinzona. Lukas Tannò tickert für sich durch den Abend.

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Vorschau auf Spiel 2:

Es ist zweifelsohne ein wegweisendes Spiel, welches der EC Wil heute Donnerstagabend um 20.15 Uhr in der Eishalle Bergholz austrägt. Gegen Bellinzona muss im vierten direkten Vergleich dieser Saison dringend der erste Sieg her, um noch gute Karten betreffend Weiterkommen in den Händen zu halten. Es darf also vom "Spiel der Wahrheit" gesprochen werden. Nachdem die Wiler am Dienstag das Startdrittel verschlafen hatten und schliesslich eine 3:5-Niederlage kassierten (siehe unten), gilt es in Spiel 2 von Anfang an hellwach zu sein. Ein Sieg hätte auch zur Folge, dass mindestens ein weiteres Heimspiel im Bergholz stattfinden würde.

Für Spannung ist gesorgt. Die Partie EC Wil gegen GDT Bellinzona beginnt heute Donnerstagabend um 20.15 Uhr in der Eishalle Bergholz.

Auch der EHC Uzwil steht heute im Einsatz. Ab 20.00 Uhr startet er zuhause mit dem Spiel gegen Reinach in die aus sechs Spielen bestehende Abstiegsrunde. Absteigen können die Uzwiler nicht mehr, weshalb diese sechs Partien aus ihrer Sicht kaum mehr sportliche Relevanz haben.

hallowil.ch bietet am Donnerstag-Abend den Hockey-Vollservice. Ab 20 Uhr gibt es einen Liveticker aus der Eishalle Bergholz mit dem Fokus auf das Playoff-Spiel EC Wil gegen GDT Bellinzona. Mit einem Auge wird aber auch das Abstiegsrundenspiel EHC Uzwil - Reinach verfolgt.

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Spiel 1: GDT Bellinzona - EC Wil 5:3

Im Prinzip war der Deckel der Partie schon nach etwas mehr als elf Minuten drauf. Vier Tore erzielten die Tessiner in dieser Startphase. Aus Wiler Sicht hatte es bereits denkbar ungünstig begonnen. Nach 34 Sekunden gerieten sie in Rückstand. Zwar folgte die Reaktion und keine fünf Minuten später der Ausgleich durch Dario Eigenmann. Doch dann erzielten die Gastgeber, welche mit Verstärkungsspielern des NLB-Teams aus Biasca antraten, binnen 202 Sekunden drei weitere Tore und sorgten für eine frühe Entscheidung. «Das erste Drittel hat uns das Genick gebrochen. Danach waren wir aber die bessere Mannschaft», sagte Wils Trainer Andy Ritsch.

Tatsächlich ist den Wilern zu gute zu halten, dass sie zu keiner Zeit aufgaben, obwohl die Situation hoffnungslos schien. Andreas Ambühl verkürzte im Mitteldrittel auf 2:4, Matteo Schärrer kurz vor Schluss auf 3:5. «Ab dem zweiten Drittel war es eine gute Reaktion und wir konnten das hohe Tempo des Gegners mitgehen», sagte Ritsch. «Nun sind wir in den Playoffs angekommen.» Die dritte Niederlage im dritten Spiel dieser Saison gegen Bellinzona konnte aber nicht mehr verhindert werden. Ein erster Sieg ist nun am Donnerstag im ersten Heimspiel fast schon zwingend. Ansonsten könnte es schon das letzte Spiel im Bergholz dieser Saison gewesen sein. Spielbeginn ist um 20.15 Uhr.

Ein Abend für die Bündner

Dem EC Wil glückte also kein Break. Ein solches realisierte dafür Prättigau-Herrschaft, das erst am vergangenen Samstag auf Kosten von Uzwil die Playoff-Qualifikation sichergestellt hatte. Die Bündner siegten bei Qualifikationssieger Wetzikon überraschend mit 3:1. Der EHC Frauenfeld, der am letzten Samstag mit einem Sieg dem EC Wil das Heimrecht entrissen hatte, tauchte: 3:6-Heimniederlage gegen Herisau. Arosa hingegen blieb gegen die Pikes Oberthurgau unangefochten und siegte standesgemäss mit 6:2.

Resultate, 1. Liga Ostgruppe, Playoff, Viertelfinal, Spiel 1:
Bellinzona – Wil 5:3 (Stand: 1:0)
Wetzikon – Prättigau-Herrschaft 1:3 (Stand: 0:1)
Arosa – Pikes Oberthurgau 6:2 (Stand: 1:0)
Frauenfeld – Herisau 3:6 (Stand: 0:1)

Nächste Spiele:
Donnerstag, 14. Februar: Prättigau-Herrschaft – Wetzikon (20.00 Uhr), Pikes Oberthurgau – Arosa (20.00 Uhr), Herisau – Frauenfeld (20.00 Uhr), Wil – Bellinzona (20.15 Uhr).

Abstiegsrunde, erste Spiele:
Donnerstag, 14. Februar: Uzwil – Reinach (20.00 Uhr), Argovia – Rheintal (20.00 Uhr)

Rangliste:
1. Uzwil 0/36. 2. Argovia 0/27. 3. Rheintal 0/21. 4. Reinach 0/6.

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Vorschau Spiel 1:

Es geht für den EC Wil in die heisse Phase. Um 20.15 Uhr beginnen für ihn heute die Playoffs – und dies auswärts gegen die GDT Bellinzona. Den Tessinern sind die Wiler in dieser Saison bisher zweimal unterlegen. «Im Heimspiel haben wir ganz stark gespielt und höher verloren als auswärts mit einer auch ziemlich guten Leistung», erinnert sich EC-Wil-Trainer Andy Ritsch. Er stuft die Tessiner als «spielstark» ein und sagt: «Es muss alles zusammenpassen, wenn wir weiterkommen wollen. Wenn wir aber so spielen wie am vergangenen Samstag in Frauenfeld in den ersten 40 Minuten, dann sind wir nicht chancenlos.»

In den Playoffs geht es Schlag auf Schlag. In der Best-Of-Five-Serie wird im Rhythmus Dienstag-Donnerstag-Samstag gespielt. Im besten Fall stehen die Wiler noch diese Woche im Halbfinal, im schlechtesten Fall ist ihre Saison am Samstagabend vorbei. Der designierte neue Präsident Roger Dietschweiler gibt als Ziel vor, noch möglichst viele Heimspiele zu generieren. Das erste findet übermorgen Donnerstag ab 20.15 Uhr im Bergholz statt.

Sommer-Turnier mit den ZSC Lions und Salzburg

Apropos Bergholz: Mittlerweile steht fest, wer im Sommer bei der dritten Durchführung des Anlasses «Weltklasse Eishockey» teilnehmen wird. An diesem vom ehemaligen EC-Wil-Sportchef Christian Herzog organisierten Turnier treffen sich jeweils Top-Klubs aus dem In- und Ausland im Bergholz, um je zwei Freundschaftsspiele auszutragen. Erstmals mit dabei sind die ZSC Lions. Der zweite Schweizer Klub ist der EHC Biel. Die internationale Note bringen Red Bull Salzburg und die Adler Mannheim ins Turnier. Gespielt wird zwischen dem 15. und dem 17. August dieses Jahres. Jedes dieser Teams trägt zwei Partien aus.

Doch noch in die Cup-Hauptrunde?

Wenn es der Zufall will, erscheinen die ZSC Lions im Oktober ein weiteres Mal in Wil, um im Rahmen der Cup-Sechzehntelfinals auf den EC Wil zu treffen. Wie bitte? Die Wiler sind doch in der Qualifikation am unterklassigen Luzern hängen geblieben. Richtig. Nun ist es aber so, dass nicht alle Hauptrunden-Plätze der Swiss Regio League auf dem sportlichen Weg ausgespielt worden sind. Ein letzter Platz wird noch per Losentscheid vergeben. In die Lostrommel kommen alle Vereine der 1. Liga (Vertreter der My-Sports-League zählen nicht dazu), die sich auf dem sportlichen Weg nicht qualifiziert haben. Also bekommt neben dem EC Wil auch der EHC Uzwil, der ebenfalls an Luzern gescheitert ist, eine zweite Chance.

Und zu Uzwil sei noch erwähnt: Die Habichte starten diese Woche am Donnerstag am 20 Uhr in die 1.-Liga-Abstiegsrunde. In der Uzehalle geht es gegen Reinach. Die weiteren beiden Heimspiele sind am Dienstag, 19. Februar am 20 Uhr gegen Argovia und am Dienstag, 26. Februar um 20 Uhr gegen Rheintal. Bereits jetzt ist klar, dass die Uzwiler nicht mehr absteigen können. Die volle Punktzahl aus der Vorrunde wird in diese sechs verbleibenden Spiele mitgenommen. Zu gross ist der Vorsprung auf Schlusslicht Reinach, um noch in Gefahr zu geraten. Nur der Tabellenletzte muss sich mit dem Abstieg befassen und wird in einem Playout-Final gegen den Vorletzten der Westgruppe einen Absteiger ermitteln.