Bei dieser bereits bestehenden Zusammenarbeit zwischen Wil und Herisau behalten die Jugendlichen ihre Clubzugehörigkeit, trainieren und spielen aber zusammen an den beiden Standorten im Verbund. Eine entsprechende schon länger gewünschte Zusammenarbeit mit dem EHC Uzwil war bis dato nicht zustande gekommen. Angetrieben durch die sportlichen Erkenntnisse aus der laufenden Saison sowie mit Blick in die Zukunft haben sich die neuen Verantwortlichen der drei Nachwuchsabteilungen in den vergangenen Wochen zu Gesprächen getroffen, um eine Zusammenarbeit zu definieren.

Das erklärte Ziel aller Beteiligten ist es, den Jugendlichen auf allen Stufen eine dem Entwicklungsstand entsprechende Spielmöglichkeit anzubieten, sie dadurch zu fördern und länger im jeweiligen Stammverein zu halten, im besten Fall bis hin zur Integration in die Aktivmannschaften, schreiben die drei Vereine in einer gemeinsam verfassten Medienmitteilung.

Langfristige Zusammenarbeit geplant

Durch die nun beschlossene Zusammenarbeit für die Saison 2019/2020 könne ein grosser Schritt hin zu diesem Ziel gemacht werden. Aufgrund der wesentlich breiteren Kader ist es nun möglich, Mannschaften auf folgenden Stufen zu melden: Moskito Top und A, Mini Promo und A, Novizen Top und Junioren Top. Für Perspektivenspieler bestehe im Verbund zudem eine gut funktionierende Zusammenarbeit mit den Rapperswil-Jona Lakers, welche den Schritt zu den elitären Stufen Novizen Elite und Junioren Elite B ermöglicht. Auf den Stufen Hockeyschule, Bambini, Piccolo und Moskito B bleiben die Vereine wie bisher autonom. Wo situativ sinnvoll oder den Kadergrössen geschuldet, kann auch auf diesen Stufen eng zusammengearbeitet werden.

Die Clubverantwortlichen sind der Überzeugung, mit diesem Schritt ein optimales Angebot für die Jugendlichen und die Eishockeyregion zu schaffen. Darüber hinaus arbeiten sie auf Basis der gemachten Erfahrungen an der Optimierung und Erweiterung des Angebotes, um eine über die Saison 2019/2020 hinaus gehende Zusammenarbeit zu ermöglichen. (pd)