Es ist der wohl bekannteste und markanteste Bart in ganz Uzwil. Jener von Philipp Herzog, dem Präsidenten des EHC Uzwil. Seit er die «Habichte» im Frühjahr 2018 übernommen hat, ist er unter anderem damit beschäftigt, Schulden aus seiner Vorgängerzeit abzubauen. Freiwillig hat sich der Klub vor ziemlich genau einem Jahr aus wirtschaftlichen Gründen aus der 1. Liga zurückgezogen und spielt nun in der 3. Liga.

Vieles hat sich seit Herzogs Amtsantritt geändert, eines ist geblieben: der Bart. Er trägt ihn, ob nun Playoffs sind oder nicht. Und das ist gut so. Denn sonst hätte er ihn im Februar schon nach zwei Spielen und dem Ausscheiden im Viertelfinal gegen Wilen-Neunforn rasieren müssen.

Noch mindestens eine Woche

Tat er nicht – und schuf sich damit eine zusätzliche Hürde. Bartträger können ein Lied davon singen, wie anspruchsvoll es ist, diesen während der Corona-Krise zu pflegen. Zum Glück ist Herzogs Frau Coiffeuse und kümmert sich auch um den Bart ihres Gatten. Aber eben halt auch nicht, wenn der Lockdown anhält. «Sie hat den «No Home Service» konsequent angewendet», schmunzelt Philipp Herzog. Darum spriesst der Corona-Bart so richtig. Sehen Sie hier den Fortschritt:

«Der Bart bleibt mindestens noch eine Woche, bis der Lockdown für Coiffeure aufgehoben ist. Dann schauen wir weiter», sagt Herzog.

Von der Hockey-Abteilung gibt es auch Neuigkeiten: Der langjährige Uzwiler Spieler Yves Breitenmoser, mittlerweile knapp 30-jährig, kehrt nach einem Gastspiel beim 1.-Liga-Klub SC Rheintal an die Uze zurück – als Spieler und Vorstandsmitglied. In der Uzwiler Führungsriege ersetzt er Steve Fisch, der seinen Lebensmittelpunkt aus beruflichen Gründen in den Grossraum Zürich verlegt hat und darum den Verein verlässt. Ob Fisch eine Hockey-Karriere fortsetzt, ist laut Angaben des EHC Uzwil noch offen.