Wieder steht in der IGP Arena ein TV-Spiel an, erneut treffen die Wiler auf ein Spitzenteam. Während man gegen im letzten Heimspiel noch unglücklich gegen Neuchâtel Xamax FCS verloren hat, möchte man es gegen das Spitzenteam aus der Nordostschweiz besser machen.Mit dem 0:0 am vergangenen Mittwoch, konnten die Gastgeber die Niederlagenserie beenden. Was aber leider nach wie vor Bestand hat, ist die aktuelle Torlosigkeit. Es sind derzeit Kleinigkeiten die nicht passen und so den Erfolg verhindern. Eines muss man der Mannschaft aus dem Südquartier aber positiv anlasten. Trotz allen Widrigkeiten in den letzten Spielen, wurden alle Aufgaben immer mit breiter Brust und der nötigen Seriosität angenommen.

Die Gäste aus Schaffhausen mussten vor einigen Wochen einen Rückschlag hinnehmen. Der Heilsbringer Murat Yakin hat den Verein in Richtung Grasshopper Club verlassen. Heilsbringer deswegen, weil er den FCS als Abstiegskandidaten übernommen hat und zu einem absoluten Spitzenteam geformt hat. Sein Nachfolger Boris Smiljanic tritt hier in grosse Fussstapfen, es ist aber aktuell noch zu früh um auch seine Leistungen zu bewerten.

Aussenseiterrolle

Es wird dem Team von Konrad Fünfstück wohl aktuell in die Karten spielen, dass man gegen Schaffhausen das Spiel nicht selber machen müssen wird. Man darf erwarten, dass der FC Wil versuchen wird, aus einer sicheren Defensive heraus zu spielen und mit Nadelstichen zum Erfolg zu kommen. Doch die Gäste sollten gewarnt sein, ungeachtet der Tabellensituation haben auch die Wiler eine ordentliche Portion Qualität im Kader.

Es ist den Gästen anzurechnen, dass Sie nicht an der Spitze stehen, weil Sie das Beste Kader haben, sondern weil in Schaffhausen eine homogene Mannschaft geformt wurde. Mit Hélios Sessolo, Tunahan Cicek und Miguel Castroman verfügen die Schaffhauser aber über ein brandgefährliches Mittelfeld, dass eben auch selber mal für Tore verantwortlich ist.

Ein Erfolgserlebnis sind gefragt

Obwohl der FC Wil derzeit vom anderen Tabellenende grüsst, muss er vor den Gästen nicht vor Ehrfurcht erstarren. Ganz im Gegenteil, die Auftritte gegen Xamax, Winterthur und Vaduz haben gezeigt, dass man durchaus ein gefälliges Spiel aufziehen kann. Es ist an der Zeit, dass sich die junge Mannschaft für Ihre Aufwände belohnt, das geht über Tore und Punkte.

Nachdem sich die Mannschaft in Rapperswil-Jona zwei Ziele gesetzt und diese auch erreicht hat, ist zu hoffen, dass dies auch wieder eine Portion Selbstvertrauen zurück bringt. Das ist im Moment ein Faktor, der den jungen Spieler zu fehlen scheint. Trainer Konrad Fünfstück betont aber stets, dass harte und faire Arbeit irgendwann belohnt wird. Man darf als Anhänger der Äbtestädter hoffen, dass der ersehnte Turnaround am Montag geschafft wird.

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Darf der FC Wil am Montag endlich wieder jubeln?