Der Kanton Thurgau bietet seine offenen Daten – sogenannte Open Government Data (OGD) – neu auf einer eigenen Plattform an. Auf dem Datenportal ogd.tg.ch sind künftig alle Open Government Data der Kantonalen Verwaltung Thurgau einfach und bequem an einem zentralen Ort abrufbar. Aktuell stehen 212 Datensätze von 21 verschiedenen Ämtern oder Dienststellen zur Verfügung, beispielsweise zu den Themen Energie, Umwelt, Gesundheit oder Finanzen. Das Angebot wird laufend erweitert. Das Datenportal wird durch die OGD-Koordinationsstelle betreut, die organisatorisch bei der Dienststelle für Statistik angesiedelt ist.

OGD fördern Innovation und erhöhen Transparenz

«Open Government Data» bedeutet, Behördendaten in offenen, maschinenlesbaren Formaten kostenlos zur Weiterverwendung und -verarbeitung bereitzustellen. Die Nutzung dieser Daten durch Wirtschaft, Wissenschaft und die breite Öffentlichkeit begünstigt Innovation und wirtschaftliches Wachstum. Indem die Daten der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen, erhöht OGD zudem die Transparenz.

Neue Portallösung verbessert Nutzerfreundlichkeit

Die Kantonale Verwaltung Thurgau publiziert bereits seit dem Jahr 2017 offene Daten. Bisher wurden diese über die OGD-Plattform des Bundes opendata.swiss bereitgestellt. Neu stehen die offenen Daten den Nutzerinnen und Nutzern auf dem Thurgauer Datenportal ogd.tg.ch zur Verfügung. Dadurch verbessert sich die Auffindbarkeit der Thurgauer OGD für die Nutzerinnen und Nutzer, die Daten können zudem online betrachtet, sortiert oder visualisiert werden. Für die kantonale Verwaltung bietet die eigene Portallösung bessere Automatisierungsmöglichkeiten beim Management und der Aktualisierung der Daten als die bisherige Lösung. Zusätzlich zur eigenen Portallösung bleibt der Zugriff über die OGD-Plattform des Bundes opendata.swiss auf die Thurgauer OGD weiterhin möglich.

Weiterbenutzung durch Dritte

Die Datensätze auf dem neuen Datenportal sind in verschiedenen Formaten herunterladbar. Sie lassen sich auch über offene und maschinenlesbare Schnittstellen, sogenannte API oder Applikationsprogrammierschnittstellen, abrufen. Damit können Dritte die Daten für neue Applikationen und Dienstleistungen nutzen. Auch Nutzungen für kommerzielle Zwecke sind – unter Angabe der Datenquelle – erlaubt.