«Dieses Jahr wird es eine Mischung aus Eigenkreationen und Texte von drei Autorinnen und Autoren. Dabei wird das Thema Besitz an den Anfang gestellt, wofür sich die zwölf Jugendlichen Figuren für die Grundsituation ausgedacht und entwickelt haben», sagt Regisseurin Claudia Rüegsegger. Mit «Hab und Gut» werden kurzweilige Szenen zum Besten gegeben, welche das Thema aus unterschiedlichsten Blickwinkeln beleuchten. «Mit der Unterstützung von Marula Eugster (Tanztheater Rigolo) wird ein Teil der Jungschauspieler auch eine getanzte Szene zeigen», sagt Rüegsegger. Noch sitzen aber die Abläufe nicht ganz, das ist jedoch normal, denn man befindet sich noch im Aufbau und voll in der Probenarbeit. Wer steht wo, wann und wie lange an seinem Platz, ehe sie zu ihrem Einsatz kommen. Fragen und technische Nuancen, die das Team über alle vier Ostertage lösen und angleichen.

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Regisseurin Claudia Rüegsegger (schwarze Jacke) gibt den zwölf Jungschauspielern/innen Anweisungen und Tipps.


Familiär, streng und spassig

An der neusten momoll-Produktion arbeiten Jugendliche und Erwachsene mit und sie alle freuen sich, wenn es am 30. April (Beginn 20:15 Uhr in der Lokremise) zum ersten mal heisst, Vorhang auf für «Hab und Gut». Im Scheinwerferlicht werden auch Linda Barberi (20, Dussnang) und Géraldine Wiesli (21, Winterthur) stehen. Mit ihrem Mittun wollen die beiden Kultur schaffen und Nervenkitzel erleben. «Wir sind einmal mehr eine richtig coole Truppe, so macht es gleich doppelt Spass. Dass wir dabei die ganzen Feiertage über Ostern verpassen, spielt keine Rolle, denn zum rausgehen und Freunde treffen bleiben immer noch die Abendstunden», sagen die beiden während einer kurzen Probenpause. Beide jungen Frauen werden nicht zum ersten Mal mit dabei sein, wenn das momoll Theater seine Türen öffnet. «Die Proben sind derweil nicht nur spassig, es sind wiederkehrend rund zehn Stunden pro Tag harte Arbeit, gepaart mit Ehrgeiz und vielen Lachern. Dafür Hauptverantwortlich ist unsere Regisseurin Claudia Rüegsegger. Sie ist für uns wie eine Mutter. Manchmal enorm streng, dann aber auch wieder locker und lässig. Wir wissen dementsprechend auch haargenau wann wir liefern müssen, denn, wenn Claudia uns pusht, wollen wir selbstredend auch das Beste aus uns herausholen», sagt Linda Barberi. Mit 100 Prozent Elan schaut besagte Leiterin auf jedes kleinste Detail, gibt Anweisungen und pocht darauf, dass die Laienschauspielerinnen und Schauspieler genug laut sprechen.

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Die Theaterspielerinnen Linda Barberi (links) und Géraldine Wiesli freuen sich auf die Premiere von «Hab und Gut» am 30. April.

In den Pausen wird zudem miteinander gekocht und gefachsimpelt; noch nicht bestehende Freundschaften werden geschlossen und andere Bekanntschaften vertieft. Das Ensemble, die Helfer im Vor- und Hintergrund und natürlich die Lokremise werden bereit sein – die Vorfreude Aller ist schon jetzt riesig und wenn es dann soweit sein wird, dürfen auch das Lampenfieber und die Nervosität nicht fehlen; das gehört nämlich auch dazu, wer selbst schon einmal auf einer Bühne stand, kann davon ein Lied singen.

Hinweis:

Information zu den Aufführungen und zum Ticket-Vorverkauf unter: www.momoll-theater.ch