Alle vier Jahre treffen sich die St.Galler Veteranen zu ihrem «Kantonalen» auf 300, 50 und 25 Meter. Alle drei Distanzen konnten auf der schönen Schiessanlage Rheinauen in Widnau absolviert werden, was logistisch ein grosser Vorteil, aber nicht selbstverständlich ist. Genauso ist es in der heutigen Zeit auch kein Schleck, Organisatoren für einen solchen Anlass zu finden. «Es freut mich sehr, dass es uns gelungen ist, den Turnus beizubehalten und das Fest im Rheintal durchzuführen» sagte Kantonalpräsident Edi Waldburger aus Wittenbach nach dem erfolgreichen Abschluss des sportlichen Teils. Bemerkenswert sei auch, dass alle vier Unterverbände St.Gallen-Rorschach, Fürstenland-Toggenburg, Ober-, Neutoggenburg-Gaster und See, sowie Rheintal-Werdenberg als Gastgeber mit durchwegs guter Beteiligung das Ihre zum Erfolg beitrugen. «Widnau als Festort knüpfte nahtlos an das Kantonale 2014 in Wil an und bewies damit, dass im Veteranenverband St.Gallen ein gutes Klima herrscht», stellte der Präsident erfreut fest.

Ein Zehner für die Organisatoren
Auch der Kantonal-Schützenmeister Franz Meier, Wittenbach zeigte sich hoch erfreut über den Verlauf des friedlichen Wettkampfes und dankte insbesondere den Kameraden der Schützengesellschaft Au-Widnau, die unter der souveränen Leitung ihres Präsidenten Andy Vetter den insgesamt 383 Teilnehmern beste Bedingungen für den Einsatz vor, während und nach dem Schiessen boten. Das wusste auch der SG-SV-Schützenmeister zu schätzen. «Dass wir unser Fest unfallfrei und bei bester kameradschaftlicher Stimmung zu Ende bringen konnten, freut auch mich sehr, ist aber nicht selbstverständlich», sagte Meier. Dank der umfangreichen Sponsorenliste, aber auch mit viel Frondienst der Funktionäre vor Ort, dürfe man auch in finanzieller Hinsicht einen guten Abschluss erwarten.

Hohes Niveau in den Schiessständen
Dass die allesamt über 60jährigen Veteranen in ihrer Sportart noch lange nicht zum «alten Eisen» gehören, zeigten die Gewehr- wie die Pistolenschützen auf eindrückliche Art. Auf alle Distanzen wurde der Einzelwettkampf mit zehn Schüssen auf die Zehnerscheibe ausgetragen, zusätzlich ein Auszahlungsstich. Bei den Sportwaffen siegte Vinzenz Jud, Rufi-Maseltrangen mit 98 Punkten. Ebenfalls 98 Zähler erreichte Emil Senn, Tannen, mit dem Ordonnanzgewehr. Auffallend war hier der Vormarsch des Stgw-57, ein Drittel davon war mit dem hoch präzisen Sportlauf ausgerüstet, was auch zu einer deutlichen Leistungssteigerung in dieser Kategorie führte. Ein Trio, angeführt von Herbert Hutter, Montlingen, stand mit 95 Zählern an der Spitze auf 50m und gar auf das Maximum von 100 Punkten brachte es auf 25 Meter der 60jährige Josef Kläger aus St. Margrethen. Die ausführlichen Ranglisten sind auf der Kant. Homepage www.sg-sv.ch ersichtlich.