In diesen Tagen startet die Stadt Wil, gemeinsam mit der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaft (ZHAW), ein Pilotprojekt in ausgewählten Baumrabatten auf der Oberen Bahnhofstrasse. Die Pflanzen sollen der Ästhetik und der Gesundheit dienen.Ziel des Pilotversuchs ist es, eine optimale Kombination von Pflanzen zu platzieren. Die Testpflanzungen in je zwei Baumrabatten an jeder Strassenseite beginnen in diesen Tagen.

Standortgerechte Planung
Die ZHAW, Abteilung Pflanzenverwendung, übernimmt im Rahmen des Pilotversuchs die standortgerechte Planung in der Fussgängerzone und begleitet den Versuch.

Die Stadtgärtnerei setzt die neuen Pflanzensysteme um und unterhält diese nach den Vorgaben. Die Forscher und die Stadtgärtnerei werden die Entwicklung dieses Stadtgrüns nach zwei Vegetationsperioden auswerten und danach über weitere Massnahmen entscheiden.

Stadtgrünpflege
Luft enthält etwa einen Fünftel lebenswichtigen Sauerstoff, der zum Grossteil von Pflanzen durch die Fotosynthese bereitgestellt wird. «Die Pflege unseres Stadtgrüns ist deshalb auch eine Investition in die Gesundheit der Wiler Bevölkerung», sagt Max Forster, städtischer Leiter Betriebe und Entsorgung.

WEITERE THEMEN
Martin Berti, langjähriger Geschäftsführer der TBW, geht in Pension

Auf Ende Mai 2018 geht Martin Berti als Geschäftsführer der Technischen Betriebe Wil (TBW) im Alter von knapp 64 Jahren in Frühpension. Die Zeit bei den TBW bezeichnet er selber als seinen spannendsten Berufsabschnitt. Der Stadtrat dankt ihm herzlich für sein langjähriges ausserordentliches Engagement.

Einen grossen Teil seines Berufslebens verbrachte Martin Berti in leitenden Positionen in der Aluminiumindustrie, bis er im Jahr 2009 vom grossen Energieverbraucher zum Energieversorger wechselte. Er fungierte über neun Jahre als Geschäftsführer der TBW wie auch als Departementsleiter des städtischen Departements «Versorgung und Sicherheit».

Bertis drei Erfolgsfaktoren
Die Zeit als Geschäftsleiter der TBW bezeichnet Berti selber als seinen spannendsten Berufsabschnitt. Drei Fähigkeiten seien entscheidend für den Erfolg: die technische Kompetenz sowie das betriebswirtschaftliche Gespür für den Wandel im Energiegeschäft und der Einbezug der Erwartungen der Wiler Politik.

Mit Herzblut für erneuerbare Energien
Die Entwicklung ökologischer Strom- und Gasprodukte ist eine von Bertis grossen Herzensprojekten. So ist seine Lieblingszahl 3,5, denn so viel Prozent beträgt heute der Solarstromanteil, bezogen auf den verbrauchten Wiler Strom. Damit brachte der Maschineningenieur ETH mit Doktortitel die TBW über die Jahre weit über den schweizerischen Durchschnitt.

Die Steigerung der wirtschaftlichen Leitungsfähigkeit der TBW war eine weitere herausragende Leistung. Dank ihrer Wettbewerbsfähigkeit konnten die TBW laufend Kunden dazugewinnen und den Umsatz auf 70 Millionen Franken steigern. Das entspricht im Durchschnitt einer Million Franken Umsatz pro Mitarbeitenden.

Dank für ausserordentliches Engagement
«Martin Berti hat die Entwicklung der TBW in den vergangenen neun Jahren massgeblich gestaltet», sagt Stadtrat Daniel Meili. «Er hat aus den städtischen Betrieben als monopolistischem Energieversorger einen aktiven Energiedienstleister gemacht, der seinen Kunden marktgerechte Produkte und Dienstleistungen anbietet.» Zukunftsthemen wie das Energiekonzept 2050 der Stadt Wil, Smart Meter und Smart City Wil habe Martin Berti mit Elan angepackt und mit viel Engagement aufgegleist respektive zum Ziel geführt. Zukunftsweisende Vorhaben wie das Grossprojekt Fernwärme sind vorbereitet.

Der Stadtrat bedankt sich bei Martin Berti herzlich für sein langjähriges ausserordentliches Engagement. Für seinen neuen Lebensabschnitt wünscht die Stadt ihm viel Freude und beste Gesundheit. Die Nachfolge von Martin Berti tritt am 1. August Marco Huwiler an.

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Konzepte und Leitbilder neu online
Die städtischen Konzepte und Leitbilder sollen – zusammen mit Studien und Karten – Leitplanken und Grundlagen zum Entscheiden und Handeln geben. Die Stadt hat diese Dokumente nun gesammelt veröffentlicht.

Unter www.stadtwil.ch/leitbilder gibt die Stadt Wil neu einen Überblick über die wichtigsten Dokumente dieser Art. Interessierte erhalten Einblick in Leitbilder wie das Altstadtleitbild oder das Integrationsleitbild ebenso wie in Konzepte aus den Schulen, den Agglomerationsprogrammen und weiteren Bereichen.

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Sanierungsarbeiten beim Ebnet-Saal
Die Stadt Wil behebt am städtischen Mehrzwecksaal Ebnet in Bronschhofen Mängel in der Dachkonstruktion und installiert eine Solaranlage. Deshalb kann der Saal zurzeit nicht genutzt werden.

Der Ebnet-Saal steht der Bevölkerung ab Herbst wieder für Veranstaltungen, Ausstellungen und Sporttrainings zur Verfügung. Die Sanierungsarbeiten sind nötig, weil konstruktive Mängel der Dachkonstruktion und des Oblichts behoben werden müssen. Diese verursachten Beschädigungen und Wassereintritte. Zusätzlich werden Massnahmen zur Erhöhung der Erdbebensicherheit der Hallenkonstruktion umgesetzt.

Die Bauarbeiten haben Mitte April begonnen und setzen als Erstes die Montage eines Notdaches voraus, das als Schutz während der Bauarbeiten dient. Die Spannweiten und Flächen dieses Notdaches weisen beachtliche Dimensionen aus und erfordern mehrere Wochen Aufbauzeit.

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Bauarbeiten an der Hubstrasse
Die mit rund täglich 4‘400 Fahrzeugen stark befahrene Hubstrasse wird zwischen Kantonsschule und Gemeindegrenze saniert. Die Arbeiten beginnen nächste Woche.

Entlang der Hubstrasse verläuft ein kommunaler Velo- und Fussweg, ein Abschnitt gehört zur nationalen Veloroute. Bei der Sanierung werden nicht nur Schwachstellen beim Veloverkehr eliminiert, sondern auch die Bushaltestelle, Höhe Zufahrt Stihl, wird infolge ungenügender Sichtverhältnisse 50 Meter nach Osten verlegt. Sämtliche Bushaltestellen werden behindertengerecht ausgebaut.

Die Arbeiten dauern vom 22. Mai bis Mitte August 2018. Die Kosten sind mit 700‘000 Franken veranschlagt, wobei die Stadt Wil für die Velomassnahmen beim Bund und beim kantonalen Tiefbauamt eine Kostenbeteiligung erbitten wird.

Die Bauarbeiten sind eine der Massnahmen aus dem Agglomerationsprogramm 2. Generation.


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Erfolgreicher Start der Kids Challenge Wil 2018
In der Turnhalle Bommeten fanden die ersten zwei Tage der Kids Challenge Wil 2018 statt. In diesem Jahr haben sich rund 117 Kinder aus der Primarstufe angemeldet, welche so Einblick in unterschiedliche Sportarten erhalten.

Eröffnet wurde die Anlassreihe am 25. April vom FC Wil 1900 mit der Sportart Fussball. Am 2. Mai konnten die Kinder die Sportart Handball kennenlernen, organisiert vom KTV Wil Handball.

Die Kids Challenge ist ein regelmässiges Spiel- und Bewegungsangebot für Kinder im Primarschulalter, welches von der Fachstelle Sport und Infrastruktur der Stadt Wil in Zusammenarbeit mit dem Verein Raumfang Zürich organisiert wird. Von April bis Juni findet an acht Nachmittagen ein Spiel-Turnier oder ein Wettkampf statt, wobei die Kinder in Teams Punkte sammeln und verschiedene Sportarten ausüben können. Die Leitung der Spielnachmittage übernehmen die Sportvereine.

Dadurch erhalten diese eine Plattform, um ihre Sportart in einer attraktiven Wettkampfform den Kindern zu präsentieren. Die Kinder lernen verschiedene Sportarten und die Vertreter der Vereine kennen, wodurch der Zugang zu den Vereinsangeboten erleichtert wird.

Die nächsten Kids-Challenge-Daten sind: 16. Mai, 23. Mai, 30. Mai, 6. Juni, 13. Juni und 20. Juni.