Der Gemeinderat hat sich im Juni dieses Jahres zur vertieften Bearbeitung des Projekts am Standort südlich des heutigen Ritualplatzes beim Kirchturm Richtung Wald entschieden. Der Kirchenverwaltungsrat erklärte sich damit einverstanden, der Gemeinde diesen zum Besitz der Kirchgemeinde gehörenden Boden mit einer Nutzungsvereinbarung zur Erstellung und zum Unterhalt des Gemeinschaftsgrabs zur Verfügung zu stellen, wie es in einer Mitteilung heisst. 

Bei der vertieften Bearbeitung wurde im Waldhang eine sich in einem schlechten Zustand befindende, alte Mauer entdeckt. Die kantonale Denkmalpflege bescheinigte inzwischen, dass diese bereits stark erodierte Mauer nicht erhaltenswert ist. Um die Sicherheit der Friedhofbesucher zu gewährleisten, wird die Gemeinde Uzwil als nächsten Schritt mit Fachleuten abklären, ob Massnahmen zur Hangsicherung nötig sind.

Wenn das Ergebnis dieser Abklärungen vorliegt, werden Gemeinderat und Kirchenverwaltungsrat über das weitere Vorgehen beraten. «Wir sind guten Mutes, dass trotz dieser erneuten Projektverzögerung schlussendlich ein ansprechendes neues Gemeinschaftsgrab in Henau erstellt werden kann», heisst es in der Mitteilung weiter.