Immer wieder kommt es bei der Kreuzung am westlichen Dorfrand von Züberwangen zu mühsamen und gar gefährlichen Situationen. Denn es gibt bei der Einmündung der Kirch- in die St. Gallerstrasse viele Gefahrenherde. Die Autos sind auf der St. Gallerstrasse (Kantonsstrasse) zügig unterwegs. Gleichzeitig wollen Lastwagen aus den Industriebetrieben Züberwangens in diese Strassen einbiegen. Und der Postauto-Chauffeur ist im Stress wegen der Fahrplanstabilität. Der Zuzwiler Gemeinderat wünscht sich an jener Stelle einen Kreisel, um die Sicherheit zu erhöhen. Doch beim Kanton hat dieser aktuell nur die Priorität «weitere Projekte». Will heissen, das Projekt ist zurückgestellt.

Die hallowil.ch-Leser sehen es anders. Bei der Umfrage zu diesem Artikel (siehe ganz am Ende des Artikels) sprechen sich 63 Prozent der Teilnehmer dafür aus, dass diese Kreuzung einen Kreisel bekommen soll. Mitgemacht haben bis am Dienstagnachmittag 124 Personen. Die Umfrage ist weiter offen. 

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Die Gemeinde macht dem Kanton Dampf (5.11.20)

Durch die Ausserorts-Signalisation von 80 Stundenkilometern ist die Einfahrt beim Knoten St.Galler-/Kirchstrasse anspruchsvoll. Unzählige Personenwagen sowie Postautos aber auch zweirädrige Fahrzeuge biegen von der Kirch- in die St.Gallerstrasse ein. Hinzu kommen die notwendigen Lieferungen zu den örtlichen Gewerbebetrieben mit Last- und Lieferwagen. Es besteht dringender Handlungsbedarf.

Durch die Zunahme des motorisierten Individualverkehrs ist das Einbiegen vom Dorf Züberwangen in die St. Gallerstrasse (Kantonsstrasse) vor allem während den Hauptverkehrszeiten nur erschwert möglich. Teilweise entstehen Wartezeiten und gefährliche Situationen, da mit der signalisierten Ausserorts-Geschwindigkeit auf der St. Gallerstrasse die Fahrzeuge mit hohem Tempo beim Knoten durchfahren. Zudem ist auch die Übersicht aus Fahrtrichtung Wil nicht ideal. Kommt dazu: Die Fahrplanzeiten für den öffentlichen Verkehr sind teilweise eng. Diese einzuhalten, gestaltet sich für die Postautolenker je nach Verkehrsaufkommen als schwierig. Kommen dann noch längere Wartezeiten aufgrund von erschwerten Einfahrtsbedingungen wie beim Knoten in Züberwangen hinzu, sind Verspätungen kaum zu vermeiden.

Auch Regio Wil ist für rasche Sanierung

Der Gemeinderat Zuzwil hat beim kantonalen Baudepartement die Neugestaltung des Knotens mit einem Kreisel im Jahr 2017 für das Strassenbauprogramm der Jahre 2019 bis 2023 angemeldet. Der Kantonsrat hat entschieden, dieses Projekt unter «weitere Projekte» aufzuführen. Dies bedeutet, dass dieses derzeit nicht umgesetzt werden wird. Die Zuzwiler Behörde hat den Verantwortlichen des kantonalen Tiefbauamtes das Anliegen in einem persönlichen Gespräch nochmals vorgebracht, wie er im aktuellen Mitteilungsblatt der Gemeinde schreibt. Die Regio Wil hat in ihrer Stellungnahme empfohlen, das Projekt dringlichst im Rahmen des aktuellen Strassenbauprogramms umzusetzen. Ob eine Umsetzung bis ins Jahr 2023 möglich ist oder das Projekt erst ins Strassenbauprogramm der Jahre 2024 bis 2028 aufgenommen wird, ist derzeit noch nicht bekannt. Der Gemeinderat hat signalisiert, dass er bereit wäre, gewisse Vorleistungen zu tätigen. (gk/red)