Zahlreiche Mitglieder, Freunde, Gönner und Sponsoren fanden sich im Gemeindesaal Niederbüren ein und freuten sich auf einen tollen Abend. Seit einiger Zeit existiert im «autobau» Romanshorn ein wunderschöner CornerDer feine Duft von Grillgut lockte die Gäste in den Gemeindesaal, wo 91 von etwa 400 Mitgliedern an der Generalversammlung teilnahmen. Tschiibii, alias Roland Grossenbacher, begrüsste die Gäste und führte locker durch die Versammlung. Die Liste der illustren Gäste war sehr lang, und würde diesen Bericht sprengen. Erwähnt sei aber der Niederbürer Gemeindepräsident Niklaus Hollenstein, ein Mann der ersten Stunde. Ebenfalls schon traditionell dabei waren drei Männer und eine Dame aus Fürstenfeldbruck.

Rückblick mit Power Point Präsentation
Der Bericht des Präsidenten in Bildern liess das vergangene Jahr nochmals lebendig werden und zeigte zugleich einen spannenden Rückblick auf die letzten fünf Jahre, wo aus fast nichts ein beeindruckendes, exklusives Museum entstanden ist. Ein Blick in die Anfänge ist äusserst aufschlussreich, glaubte man zu Beginn doch nicht so ganz, dass hier so etwas tolles entstehen würde. Aber die unzähligen fleissigen Hände, darunter auch namhafte Künstler, haben es ermöglicht und dürfen sich jetzt an «ihrem» florierenden Werk freuen.

Beeindruckende Zahlen
Beeindruckend ist auch die Zahl 1000, die gleich zweimal erscheint. Einerseits haben 45 verschiedene Helferinnen und Helfer 1000 Stunden Fronarbeit geleistet! Aderer-seits fand kürzlich die tausendste Führung statt – unglaublich. Wie gesund das Museum finanziell steht, zeigte der Kassier Michael Huber sehr deutlich und die Revisoren bestätigten.

Begehrte Führungen
263 grössere oder kleinere Gruppen, Junge Menschen und ältere Semester liessen sich im vergangenen Jahr vom Museum begeistern. Immer wieder wird gestaunt, was da alles zu sehen und zu hören ist, wie vielseitig die Musik präsentiert wird – und dann all die vielen Originale, einfach herrlich. Dazu gibt es jeweils einen feinen Apéro. Höchste beliebt sind auch die freien Samstage, wo kein Eintritt verlangt wird, wobei dieser bescheiden ist.

Leidenschaft
Die Leidenschaft der Beteiligten ist sprichwörtlich. Viele Menschen haben ihre Zeit und ihr Talent in irgendeiner Form zur Verfügung gestellt, die Niederbürer waren begeistert dabei. An erster Stelle gehört das Lob natürlich Tschiibii und vor allem seiner Gattin Uschy, die alles im Griff hat. «Ohne Uschy gäbe es kein Rockmuseum» erklärte Tschiibii, und meine weiter: «Es ist auch sehr schön, zusammen mit der Partnerin so etwas auf die Beine zu stellen und weiterzuführen».

Seelenverwandte
Fredy Lienhard (unter anderem Inhaber von «autobau») und Tschiibi, zwei Gleichgesinnte haben sich gefunden. Seit einiger Zeit gibt es im Romanshorner Partner-Museum einen wunderschönen «Rockmuseum-Corner», der auch die Handschrift von Urs zeigt und wohl den einen oder andern Gast nach Niederbüren lockt.

Rockmusik vom Feinsten
Nach einer Stärkung mit Wurst, Brot und Getränken rockte es im Gemeindesaal, der Boden fibrierte und die Bühne leuchtete. Dort boten die «Shades of Purple» ein fantastisches Konzert, das die Menschen in ihren Bann zog und die Stimmung anheizte. Genau wie beim Original stehen beim treibenden Fünfer aus dem Baselbiet leidenschaftliche Musiker im Line-Up, die bei ihren Shows musikalisch sehr authentisch an das grosse Vorbild anknüpfen. Zudem legt die Band augenscheinlich starken Wert darauf, originale Instrumente und Verstärker aus der glorreichen Zeit der 60er und 70er Jahre zu spielen. Es war laut, es war faszinierend, es war exklusiv und begeisternd. Da sind doch alle sicher schon wieder gespannt auf die musikalischen Gäste im nächsten Jahr.

Für weitere Auskünfte: www.rockpopmuseum.ch

Vom 9. Juli bis zum 8. August ist das Museum geschlossen