Spiele sind nach wie vor beliebt. Etwas in der Hand halten macht mehr Spass, als sich im Handy oder Tablet mit einem unbekannten Spielgenossen zu duellieren. Das zeigte sich am Spieltag in der Aula des OZ Sproochbrugg. Die zahlreichen Angebote wurden rege genutzt. Ein Wettbewerb mit dem Gewinn eines Tageseintrittes in den Europapark lockte ebenso wie das Kinderschminken von Sunnyface, alias Sandra Kuhnen aus Bern und natürlich das Kasperlitheater. Auch der Fahrpark war begehrt. Am Glücksrad lockten kleine Preise. 

Über die Gemeindegrenze hinaus

Im laufenden Jahr wurden 95 Abos (all inklusiv oder Jahresabos) verkauft. Für Kinder in den Ferien, zum Beispiel bei Grosseltern, werden auch Einzelausleihen gemacht. Gefragt sind Aussenfahrzeuge wie Schwingroller, Balancierdrehscheibe oder die Armbrust. 2047 Spiele haben 2018 bis dato für 4-5 Wochen einer Familie lustige, spannende und interessante Stunden beschert, den Alltag aufgelockert. Heute kommen nebst Niederhelfenschwil, Zuckenriet und Leggenwil vermehrt Kunden aus Zuzwil, Oberbüren, Züberwangen und Sonnental ins Untergeschoss der Schule und werden mit Sicherheit fündig.

35 Jahre Spielplausch

Die Gründung der Ludothek vor 35 Jahren war eine Herausforderung und gewissermassen Pionierleistung in der kleinen Gemeinde Niederhelfenschwil. Das Geld war ein wichtiger Faktor. Mit Hilfe von grosszügigen privaten Sponsoren sowie Lotteriefonds, Pro Juventute, Migros, Raiffeisenbank und Mütterverein kamen gut 20'000 Franken zusammen. Die Gemeinde hatten damals kein offenes Ohr für dieses Anliegen, unterstützt die Ludothek aber heute, ebenso wie die Gemeinde Zuzwil. So haben die Gründerinnen Lisbeth Sonderegger (Zuckenriet), Marlies Hugentobler (Lenggenwil) und Beatrice Würsch (Niederhelfenschwil) mit der Gründungsversammlung am 18. Juni 1982 den Schritt gewagt und im Winter 1983 mit 300 Spielen offiziell gestartet. Diese wurden im ersten Jahr 2500 Mal ausgeliehen. Der weitere Erfolg liess nicht lange auf sich warten. 100 Familien schrieben sich für einen Mitgliederbeitrag von 20 Franken ein.

Ein Problem heute: es fehlen Helferinnen. Der Einsatz beträgt etwa eineinhalb Stunden pro Woche. Interessentinnen bitte melden bei: Sandra Trunz, Säntisblick 10, 9526 Zuckerniet, Tel. 071 a20 93 12. E-Mail: strunz@gmx.ch.