Der traditionelle Personalausflug der Spitex Wil-Land führte in die Dreamfactory in Degersheim, wo sich die Teilnehmenden in einer fantastischen Welt der Erinnerungen vergnügen konnten.Der diesjährige Jahresanlass war entgegen der Vorjahre mit kürzerem Fahrweg verbunden. Armin Rüttimann sammelte die über 40 Teilnehmenden in Niederbüren, Oberbüren und Zuzwil ein und chauffierte sie nach Degersheim. Wohl die wenigsten kannten die Dreamfactory, die seit einigen Jahren in einem alten Industriegebäude untergebracht ist.

Eli, die charmante Assistentin der Geschäftsleitung lud an der Bar zu einem Apéro mit Häppchen ein. Als Mitglied des Weltrekordduos im Kleiderwechsel wirkte sie auch im Unterhaltungsteil mit. Die riesige Eventhalle, die Platz für rund 250 Personen bietet, vermittelt bereits einen ersten Eindruck über die Vielfalt von skurrilen Ausstellungs- und Auktionsgegenständen.

Roulette und Black Jack
In der von den Organisatoren als Jahrmarkt der Erinnerungen propagierten Dreamfactory wird neben Figuren, Spielautomaten und anderen Gegenständen auch eine Vielzahl von mechanischen Instrumenten präsentiert. So lässt auch die grösste mechanische Kinoorgel ihre Klänge ertönen. Nach Aussage eines Mitarbeiters wird das Material auf dem internationalen Markt, vor allem in Amerika, gekauft und in Auktionen wieder angeboten.

Nach dem Rundgang durch die weitläufigen Räumlichkeiten mit einem unglaublich vielfältigen Sammelsurium von Antiquitäten wurde zum Glücksspiel eingeladen. Dazu verteilten der Croupier Roland und Black Jack-Instruktor Mario den Teilnehmenden einige Spielchips. An beiden Stationen versuchten die Spitex-Mitarbeitenden ihr Glück. Am Schluss des Events erhielten die erfolgreichsten Chipsgewinner Preise des Casinos in Form von Gutscheinen.

Wachsende Herausforderungen
In ihrem Rückblick erwähnte die Stützpunktleiterin Margrit Schönauer die zunehmenden Anforderungen aufgrund der demographischen Entwicklung: „In den nächsten 30 Jahren nimmt die Zahl der 60- bis 80-Jährigen um rund 40 Prozent zu, bei den über 80-Jährigen verdoppelt sie sich. Das stellt die Spitex-Organisationen vor grosse Herausforderungen“.

Der Druck auf das Gesundheitswesen werde zunehmen. Schon jetzt sei eine deutliche Zunahme der Spitex-Dienstleistungen festzustellen. So erhöhten sich die Einsatzstunden von 27‘372 (2016) auf 28‘776 im vergangenen Jahr. Die Weiterbildung für alle als Jahresziel befasse sich 2018 mit dem Thema Kinästhetik und Ergonomie am Arbeitsplatz. Die Mitarbeitergespräche hätten mehrheitlich positive Aussagen ergeben, führte die Stützpunktleiterin weiter aus. Es herrsche ein guter Teamgeist.

Dienstjubiläen und Geburtstage
Margrit Schönauer nutzte die Gelegenheit, nach dem Nachtessen langjährige Mitarbeitende und Geburtstagskinder zu ehren. Die Dienstjubiläen von Andrea Gmünder, Silvia Keller, Hugo Forrer und Judith Fey (alle seit 10 Jahren in der Spitex tätig), sowie Gabi Richle, Adriana Bruderer, Monika Eicher und Susi Dudli würdigte sie mit einem Präsent. Edith Ottiger, welche aus familiären Gründen nicht teilnehmen konnte, hält der Spitex gar seit 15 Jahren die Treue.

Runde Geburtstage konnten im vergangenen Jahr Angi Zahner, Katja Bollhalder, Andrea Gmünder, Sandra Dürig, Dorli Schönenberger, Edith Ottiger und Trudy Breitenmoser feiern. Auch sie erhielten nachträglich ein Geburtstagsgeschenk. Margrit Schönauer stellte auch die neuen Mitarbeitenden Barbara Brülisauer und Marianne Signer vor. Vereinspräsident Alexander Bommeli verdankte im Namen der beteiligten Gemeinden den grossen Einsatz des Personals.

Show mit Gunvor und Magic-Mario
Zum kulinarischen Erlebnis gehörten ein Diner mit einem grosszügigen Salatbüffet, einem Fondue Chinoise und später ein reichhaltiges Dessertbüffet. Zwischen den einzelnen Gängen sorgte ein Show-Team für Spass und Unterhaltung. Magic-Mario verzauberte auf der Bühne mit verblüffenden Tricks und magischen Illusionen das erstaunte Publikum. Dazu wurden auch einzelne Saalgäste mit einbezogen. Eine weitere Überraschung war der Auftritt der attraktiven Sängerin Gunvor. In ihrer Jugend war sie mehrfache Schweizermeisterin im Stepptanz. Sie sang später in Musicals und vertrat die Schweiz an der Eurovision 1998.

Insiderinformationen bekam der Berichterstatter von Roland, ihrem Ehemann. Der deutsche Unternehmer begegnete ihr in einem Stepptanzkurs. „Ich war auf den ersten Blick in Gunvor verknallt. Bereits nach zwei Tagen machte ich ihr einen Heiratsantrag. So haben wir unser Glück gefunden, umso mehr, als unser Sohn Marlon uns grosse Freude bereitet“, gestand er. Die Familie ist gegenwärtig in der Dreamfactory in Degersheim engagiert.