Natalia Garcia und Yvonne Rügge präsentierten am vergangenen Samstag textile Kreationen für Damen mit entsprechend abgestimmten Frisuren. Der Stylingevent stand unter dem Patronat der Altstadtvereinigung. Mit ihrer Veranstaltungsreihe AltstadtPlus will sie weniger bekannte Vorzüge des historischen Stadtkerns in den Vordergrund rücken.Ab 11.15 Uhr füllten sich ganz allmählich die Stuhlreihen im Fachgeschäft `Grape Gacia`. Immer mehr Modeinteressierte beiderlei Geschlechts und jeglichen Alters tröpfelten ins Ladenlokal an der Marktgasse. Schliesslich waren alle Sitzplätze restlos belegt.

Ausverkauf von Kinderkleidern
Bei der Begrüssung stellte Natalia Garcia ihr Geschäft als Boutique mit Nähatelier vor, das seit 4 Jahren besteht. Neben Damenmode werden auch Herrenhemden nach Mass gefertigt. Zusätzlich steht auch Kindermode im Angebot. Da sich die Inhaberin künftig auf ihren Kernbereich konzentrieren will, wird sie sich von diesem Geschäftssegment trennen und die Kinderkleider zu reduzierten Preisen anbieten.

Standort Altstadt gefällt
Anschliessend stellte sie ihre Partnerin für diesen Anlass vor: die Haarstylistin Yvonne Rügge, Inhaberin von `Hair Vision an More` an der Kirchgasse, in den ehemaligen Zandonella-Geschäftsräumen. Vormals bot sie ihren Service für Damen, Herren und Kinder an der Marktgasse an. Natalia Garcia betonte lachend: „Uns beiden gefällt es hier, darum bleiben wir auch da“.

Raffinierte Schnitte und Kontraste
An der anschliessenden Schau präsentierten die Models einen Reigen von gehobener Damenoberbekleidung in unterschiedlichen Schnitten, Stoffen und Farben.

Den Auftakt machte ein elegantes nudefarbenes Etuikleid aus Viskosegewebe. Dessen Fasern werden aus Zellulose hergestellt. Danach zeigte ihn das Model in Kombination mit einem rosafarbenen Jackenmantel.

Stoffe aus namhaften Häusern
Im Anschluss waren elegante Coktailkleider, geblümte Sommerröcke, duftige Chiffonkreationen sowie bodenlange Roben zu sehen. Nicht nur die eleganten Schnitte schmiegten sich perfekt an die Silhouetten der Models an, die edlen Stoffe unterstrichen die Wirkung von Hochwertigkeit, beispielsweise durch den matten Schimmer von Dupoinseide oder von glänzenden Pailetten. Die Kleider wurden unter anderem aus Produkten von renomierten Häusern wie Forster-Rohner oder Jakob Schläpfer gefertigt.

Natalia Garcia wies bei ihren Kreationen immer wieder auf die speziellen Details, beispielweise ein kontrastfarbenes Innenfutter oder eine asiatisch inspirierte Ausschnittform, hin. Sie erwähnte zusätzlich auch die Trage- und Pflegeeigenschaften der entsprechenden Stoffe. Die aus Mexiko stammende Vollblut-Textilfachfrau verwies zudem auf die verschiedenen Möglichkeiten zur Farbwahl sowie zur Kombination mit anderen Kleidungsstücken.

Hie und da Prinzessin sein
Dezenter Schmuck, perfekt abgestimmtes Makeup sowie kunstvoll drapierte Hochsteckfrisuren erweckten zusammen mit den Designerroben den Eindruck, die Models seien zu einem Galadinner, einem Opernball oder zu einer Ziviltrauung unterwegs. Oder wie es Natalia Garcia in ihren Schlussworten mit einem charmanten Lächeln ausdrückte:„Ein Prinzessinnengefühl muss man sich öfters gönnen.“

Ein Sommerrock winkte
Im Anschluss verteilte sie beim reichhaltigen Apéro Wettbewerbstalons, mit denen ein Sommerkleid für die nächste Saison gewonnen werden konnte. Die Gewinnern darf beim Entwurf mitgestalten. Zusätzlich erhält sie ein Styling.