Damit Bütschwil-Ganterschwil den Zielen der Energiewende und Klimaneutralität künftig näherkommen kann, wurden die Möglichkeiten zur Einsparung von Energie sowie die er¬ neuerbaren Energiepotenziale für die Gemeinde berechnet. Diese beiden Strategien bilden die Grundlage für künftige Massnahmen und Aktionen:

Energie einsparen

Die Berechnung der Potenziale von Bütschwil-Ganterschwil zeigt, dass durch Energieeffizienz 73’000 MWh pro Jahr eingespart werden könnten. Die Verteilung der Energieeffizienz zeigt auf, dass Wärme mit 37’000 MWh/a den grössten Anteil ausmacht, gefolgt von der Mobilität mit einem Potenzial von 28’000 MWh/a und dem Strom von 8’000 MWh/a.

Ausbau der Energieproduktion

Mit dem Ausbau der eigenen Produktion von erneuerbaren Energien könnten 61’450 MWh pro Jahr selbst hergestellt werden (36’600 MWh Wärme und 24’850 MWh Strom). Das gesamte Potenzial, d.h. Energie einsparen und ausbauen der eigenen Energieproduktion, beträgt also 134’450 MWh pro Jahr.

Die Energiekommission hat zusammen mit Energietal Toggenburg Massnahmen, Handlungsfelder sowie ein Energie- und Klimaleitbild erarbeitet. Es wurden elf Massnahmen entlang den vorgegebenen Arbeitskategorien Strom, Wärme, Mobilität und Konsum/Lebensstil definiert. Entstanden sind sowohl Massnahmen zur Ausschöpfung des vorhandenen Potenzials, wie auch zur Umsetzung der Handlungsleitsätze der 2000Watt-Gesellschaft. Die Schwerpunkte bilden dabei die Erneuerbare Stromproduktion in Bütschwil-Ganterschwil erhöhen, den Gebäudepark sanieren sowie die Aufklärung über die Mobilität sowie den Konsum erhöhen.

Diese Massnahmen setzen Schwerpunkte entlang des Aktivitätenplans von Energiestadt sowie den kommunalen Strategien für den Bereich Energie. Die Energiekommission wird sich nun diesen elf Massnahmen widmen. Das Energiekonzept kann unter www.buetschwilganterschwil.ch> Wirtschaft > Energiestadt BütschwilGanterschwil eingesehen werden.