Für einmal musste die Feuerwehr keinen Brand löschen und auch nicht bei einem Unfall helfen. Sie musste Wasser liefern. Denn eben dieses drohte dem Breitenloo-Weiher unterhalb des Quartiers Neualtwil am Freitagmorgen auszugehen. Doch was war passiert? Max Forster, Leiter Umwelt bei der Stadt Wil, sagt: «Das Biotop Breitenloo ist eigentlich ein Versickerungsbecken. Beim Zulauf handelt es sich um alte Sickerleitungen. Diese wurden wahrscheinlich mit dem Bau Neualtwil gekappt.»

Die Feuerwehr hat noch am Freitagvormittag notfallmässig einige 1000 Liter Wasser zugeführt, damit die Fische überleben. Damit ist das Problem aber noch nicht behoben. «Der kantonale Fischereiaufseher versucht, die Fische abzufischen. Es dürfte sich um ein paar wenige Karpfen handeln. Diese verkriechen sich jedoch schnell im Schlamm», sagt Max Forster. Gemäss dem kantonalen Fischereiaufseher gibt es bis jetzt keine toten Fische.

Post inside
Der Abfluss des Breitenloo-Weihers Richtung Krebsbach war mehr Laub als etwas anderes.


Die Pappeln sind gefällt

Somit geht im Neualtwil eine spezielle Woche zu Ende. Einige Tage zuvor hatte für Reaktionen gesorgt, dass unweit des Breitenloo-Weihers markanten Pappeln gefällt wurden. Mehrere Bewohner aus dem Gebiet Neualtwil hatten sich für den Erhalt stark gemacht und zeigten sich enttäuscht, dass die Bäume nun der sich im Bau befindenden Überbauung weichen mussten.

Post inside
Das waren mal markante Pappeln beim Neualtwil. Diese Woche wurden sie gefällt und abtransportiert.